NEWS: 09.02.2019

"Die Niederlage tut weh" - Stimmen zum Spiel

"Die Niederlage tut weh" - Stimmen zum Spiel
Nico Elvedi im Interview

Wir haben nach der Niederlage gegen Hertha BSC Stimmen zum Spiel gesammelt.

Nico Elvedi: Die Niederlage tut weh. Wir sind es nach dieser langen Erfolgsserie überhaupt nicht mehr gewohnt, zu Hause zu verlieren. Es ist schade und schwer zu sagen, woran es heute gelegen hat. Wir sind eigentlich gut in die Partie reingekommen und hatten auch einige Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Stattdessen sind wir leider in Rückstand geraten – danach wurde es richtig schwer. Hertha hat sehr gut verteidigt und die Räume extrem eng gemacht. Da müssen wir dem Gegner ein Kompliment machen. Wir müssen das Spiel jetzt analysieren und dann schnellstmöglich abhaken.

Lars Stindl: Wir haben gut angefangen. Bis zum 0:1 hatten wir zwei oder drei sehr gute Möglichkeiten. Damit hätten wir mal etwas früher in Führung gehen müssen als in den vorherigen Spielen. Umso schwieriger ist es aber danach geworden. Hertha hat es auch gut gemacht, hat gut verteidigt und die Räume sehr eng gemacht. Es gab einen Bruch im Spiel. Nach dem 0:2 haben wir dann zu wild gespielt, hatten zu viele Fehler im Spiel. Zwar haben wir am Ende nochmal alles versucht, sind aber heute einfach nicht durchgekommen. Die Absicherung war auch nicht so gut. Die Niederlage ist bitter.

Tobias Strobl: Das ist jetzt ein kleiner Dämpfer für uns. Unsere Köpfe sind jetzt ein bisschen unten. Wir haben verdient verloren. In den ersten 25 Minuten haben wir gut gespielt, leider aber nicht das Tor gemacht. Durch eine blöde Aktion sind wir dann in Rückstand geraten. Leider haben wir es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, Berlin noch entscheidend unter Druck zu setzen. Vom Gefühl her hätten wir heute noch drei Stunden spielen können und hätten trotzdem kein Tor gemacht. Hertha hat es defensiv zwar sehr gut gemacht, aber wir haben selber einfach zu viele individuelle Fehler gemacht.

Trainer Dieter Hecking: Wir waren 25 Minuten richtig gut im Spiel. In der Phase hätten wir das Tor schießen müssen, wir hatten zwei, drei klasse Möglichkeiten, die wir besser zum Abschluss hätten bringen müssen. Das haben wir leider nicht geschafft. Mit dem 0:1 hat man dann ein bisschen Ungeduld gespürt, wir waren nicht mehr so diszipliniert in unserem Pass- und Positionsspiel. Außerdem haben wir uns in Räumen aufgehalten, in denen es für Hertha leicht war, gegen uns zu verteidigen. Dann wurde es leichter für sie. In der zweiten Halbzeit wollten wir noch mal auf das Ausgleichstor gehen, kriegen dann aber durch ein Konter und eine tolle Einzelaktion das 0:2. Wir hatten dann noch ein paar Halbchancen, aber die letzte Entschlossenheit und Konzentration hat in diesen Situationen gefehlt. Von daher ist die Niederlage heute absolut verdient.

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): Es war ein guter Auftritt meiner Mannschaft. Alle Spieler haben eine gute Leistung gezeigt. Es war wichtig, dass wir von Beginn an fokussiert sind, weil Mönchengladbach hat eine enorm große Qualität nach vorne. Sie haben viele gute Spieler und so, wie sie sich absetzen, sind sie extrem schwer zu verteidigen. Wir haben aber sehr gut und konzentriert verteidigt. Für den Führungstreffer brauchten wir die Einzelleistung von Salomon Kalou. Wir wussten zudem, dass wir über Konter zum Erfolg kommen können. Daher war es eine taktische Entscheidung, Davie Selke zu bringen. Er hat es gut umgesetzt. Es ist eine Stärke von uns, dass wir unsere Konter bis zu Ende spielen. Wir haben den mentalen Druck, den Gladbach hatte, ausgenutzt. Es war daher ein verdienter Sieg.

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