NEWS: 21.02.2019

Herrmann: "Es war die absolut richtige Entscheidung"

Herrmann: "Es war die absolut richtige Entscheidung"
Beim Hinspiel in Wolfsburg spielte Patrick Herrmann 90 Minuten durch - zum bislang einzigen Mal in dieser Saison.

Im Interview spricht Patrick Herrmann über seine persönliche Situation, den jüngsten Punktgewinn in Frankfurt und das bevorstehende Heimspiel gegen den auswärtsstarken VfL Wolfsburg.

Patrick, auch wenn du bei der Wahl zum Tor des Monats in der ARD-Sportschau lediglich auf Platz drei gelandet bist. Ist ein solcher Treffer einer dieser Momente, in dem du spürst, dass deine Entscheidung, vorerst bei Borussia zu bleiben, richtig war?

Herrmann: Hundertprozentig! Ich bin ein absoluter Teamplayer und möchte meiner Mannschaft immer helfen. Wenn du dann aber bisweilen nicht im Kader bist und sogar auf der Tribüne Platz nehmen musst, wie es in der Hinrunde manchmal der Fall war, dann ist das etwas, was mir sehr nahegeht. Läuft es aber so, wie aktuell, und ich bekomme hin und wieder meine Einsätze, egal wie kurz die sein mögen, ist für mich alles gut. Deshalb war es die absolut richtige Entscheidung zu bleiben.

In Frankfurt hast du zuletzt erstmals seit zwei Monaten wieder in der Startelf gestanden. Wie zufrieden warst du mit deiner Leistung?

Herrmann: Wenn man spielt, zumal als Stürmer, möchte man natürlich immer gerne ein Tor erzielen oder eins vorbereiten. Das ist mir zwar nicht gelungen, ich denke aber, dass meine Leistung dennoch ganz in Ordnung war. Ich habe mich auf der rechten Seite bemüht ein paar Akzente zu setzen, auch im Zusammenspiel mit Fabian Johnson, der oft hinterlaufen hat. Und ein-, zweimal hat das sehr gut geklappt, wie beim Pass auf Denis Zakaria in der ersten Halbzeit. Schade, dass er da nicht die Führung erzielen konnte.

Insgesamt habt ihr eine gute Reaktion auf das 0:3 gegen Herta BSC gezeigt, oder?

Herrmann: Auf jeden Fall. Gegen die Hertha haben wir es nach dem ersten Gegentor nicht gut gemacht und den Berlinern viel zu große Räume gelassen. Gegen Frankfurt war das ganz anders. Obwohl das Gegentor kurz vor der Pause zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt gefallen ist, haben wir uns kaum aus dem Rhythmus bringen lassen. Stattdessen haben wir in der zweiten Hälfte einfach da weitergemacht, wo wir in der ersten aufgehört hatten. Wir haben den Ball laufen lassen und sind so schließlich zum verdienten Ausgleich gekommen.

Als nächstes müsst ihr gegen den VfL Wolfsburg ran. Das Hinspiel müsstest du noch in guter Erinnerung haben. Es war die bislang einzige Partie in dieser Saison, die du über die vollen 90 Minuten gespielt hast...

Herrmann: Ja, ich erinnere mich sehr gut, weil es damals der erste Einsatz über 90 Minuten seit Längerem war. Da habe ich gespürt, dass sich der Körper durchaus an die kurzen Einsätze von zehn oder 20 Minuten gewöhnt und es erst einmal „verdauen“ muss, dass er plötzlich wieder über 90 Minuten Vollgas geben soll. Gefreut hat mich, dass meine Laufwerte am Ende dennoch gestimmt haben und ich sogar ein Tor vorbereiten konnte.

Die „Wölfe“, die zwei Jahre lang recht zahnlos wirkten, sind plötzlich bissig, und spielen mit um die internationalen Plätze…

Herrmann: Wolfsburg spielt in der Tat bisher eine Super-Saison, gerade auch auswärts. Und wer nach zwei Dritteln der Saison in der Auswärtstabelle auf Platz drei steht, der hat auch spielerisch etwas zu bieten. Wir sind also gewarnt und müssen mit unserer eigenen spielerischen Klasse, aber auch mit einer gesunden Portion Härte dagegenhalten.

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