NEWS: 01.03.2019

Hecking: "Wollen mutig sein und nach vorne spielen"

Hecking: "Wollen mutig sein und nach vorne spielen"
Trainer Dieter Hecking

Trainer Dieter Hecking sprach in der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr) gegen den FC Bayern München über...

…die personelle Lage: Neben Ibrahima Traoré (operativer Eingriff an der Leiste) und Mamadou Doucouré (Muskelbündelriss im Oberschenkel) fallen zwei weitere Spieler aus. Michaël Cuisance fehlt auf Grund einer schweren Fersenprellung, Josip Drmic wegen eines kleinen Muskelfaserrisses im Oberschenkel. Raffael ist seit zwei Wochen wieder im Mannschaftstraining. Ob er aber schon am Samstag wieder in den Kader zurückkehrt, kann ich jetzt noch nicht sagen.

…die aktuelle Situation: Wir haben keinen Grund, verunsichert zu sein und auch keinen Grund eine Trotzreaktion heraufbeschwören zu müssen. Wir haben zwar jetzt drei Spiele hintereinander nicht gewonnen. Dennoch haben wir keinen Druck. Ich spüre keinen Druck, und ich hoffe, dass sich meine Mannschaft davon auch nicht beeindrucken lässt. Das Wichtigste ist, dass wir bei uns bleiben. Wenn irgendjemand geglaubt hat, dass wir 34 Spieltage durchmarschieren, dem hätte ich schon vor der Saison sagen können, dass das nicht der Fall ist. Auch die beiden Besten der Liga, Dortmund und Bayern, haben sich in der Saison ihre Phase genommen, in der sie nicht so erfolgreich gespielt haben. Nicht dass wir das gewollt hätten, aber das so eine Phase mal kommen kann, in der man von der Optik her ordentliche Spiele abliefert, aber sie nicht punktemäßig zu Ende bringt, ist normal. Das kann uns mal zugestanden werden, auch wenn wir darüber nicht glücklich und zufrieden sind. Das Wichtigste ist, dass man nicht alles infrage stellst, weil nach wie vor vieles gut ist. Man muss die Ruhe behalten und von dem überzeugt sein, was man macht. Ich bin überzeugt davon, dass das die beste Marschroute ist.

…die Begegnung Borussia gegen Bayern: Gegen die Bayern sind es immer ganz besondere Spiele, das wissen wir. Borussia gegen Bayern elektrisiert die Massen. Das Stadion ist ausverkauft. Es wird viele Tage vorher über das Spiel gesprochen, und das wäre auch der Fall, wenn der Neunte gegen den Zehnten spielen würde. Denn in den 70er-Jahren ist eine gewisse Rivalität entstanden, die sich bis heute gehalten hat und aus der man Motivation zieht.

…die Herangehensweise gegen die Bayern: Wir müssen das, was wir in den letzten Spielen gut gemacht haben, beibehalten und das, was wir nicht gut gemacht haben, wieder auf den Platz bringen. Wir müssen vor allem wieder über die volle Spielzeit konsequent verteidigen und vorne wieder Effektivität an den Tag legen. Vor allem, weil man gegen Bayern München nicht viele Chancen bekommt. Außerdem wird es wichtig sein, eigenen Ballbesitz zu kreieren. Nur sich zurückzuziehen und abzuwarten, was Bayern uns anbieten wird, wird nicht unsere Aufgabe sein. Ich kann versprechen, dass wir mutig sein und nach vorne spielen wollen.

…die Situation vor dem Hinspiel und heute: Die Voraussetzungen sind andere als vor dem Hinspiel. Bayern München wirkte damals sehr instabil, sie haben darüber nachgedacht, was alles schief läuft, sie mussten sich vielen Fragen von außen stellen. Das war eine schwierige Phase, die sie aber hervorragend gelöst haben. Bayern München wirkt wieder stabil. Wie sie in Liverpool zu Werke gegangen sind, war sehr beeindruckend. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass man gegen sie eine Chance haben kann. Man muss aber einen Top-Tag erwischen.

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