NEWS: 13.03.2019

Stindl: „Ein ähnlich schwieriges Spiel wie in Mainz“

Stindl: „Ein ähnlich schwieriges Spiel wie in Mainz“
Lars Stindl

Im Interview spricht Lars Stindl über den Sieg in Mainz, das Hinspiel in Freiburg und über die Stärken des kommenden Gegners.

Lars, wie bewertest du im Nachgang den Sieg in Mainz?

Stindl: In Mainz hat man gesehen, dass wir uns von Anfang an mit aller Macht gegen den Negativ-Trend gestemmt haben. Mit ein wenig Glück und durch eine ein wenig kuriose Situation sind wir dann mit 1:0 in Führung gegangen. Und genau so muss in einem solchen Spiel ein Tor auch fallen.

Du hast von einem „dreckigen Arbeitssieg“ gesprochen. Macht der mehr Freude als eine Tor-Gala?

Stindl: Eine Tor-Gala in einer Partie, in der man dann vielleicht sogar frühzeitig auf die Siegerstraße einbiegt und die letzten Minuten mit einem beruhigenden Gefühl herunterspielen kann, macht auch großen Spaß! Trotzdem: Ein so schwieriges Match wie in Mainz, wo du von der ersten bis zur letzten Minute alles investieren musst, mit 1:0 zu gewinnen, das verschafft dir einen richtigen Kick.

Gegen den nächsten Gegner, Freiburg, habt ihr im Hinspiel weniger gut ausgesehen.

Stindl: Stimmt. Wir lagen zwar sehr früh mit 0:1 hinten, haben dann aber die Ruhe behalten, weiter nach vorne gespielt und verdient den Ausgleich gemacht. Warum auch immer wir in der zweiten Halbzeit einen Gang zurückgeschaltet haben, ich weiß es nicht. Wir haben uns wieder hinten reindrücken lassen und verdient mit 1:3 verloren.

Mit welchem Gefühl geht ihr nun das Heimspiel gegen Freiburg an?

Stindl: Uns erwartet ein ähnlich schwieriges Spiel wie gegen Mainz, denn die Freiburger spielen bisher eine sehr gute Runde. Trotzdem wollen wir im BORUSSIA-PARK selbstverständlich endlich wieder einen Sieg einfahren.

Gegen den Sportclub hat sich Borussia häufig schwer getan...

Stindl: Das stimmt, zumindest trifft das auf die Auswärtsspiele zu. Unsere Bilanz in Freiburg ist wirklich schlecht, meistens sind wir mit leeren Händen nach Hause gefahren. Im BORUSSIA-PARK aber spielen wir sehr ordentlich gegen Freiburg und punkten meist so, wie wir uns das vorgestellt haben. Zumindest für Freitag hätte ich nichts dagegen, wenn sich dieser Trend bestätigt.

Wie bewertest Du grundsätzlich das, was beim SCF geleistet wird?

Stindl: Das ist eine sehr junge, sehr talentierte Mannschaft, die immer versucht ans Limit zu gehen. Mit Christian Streich hat Freiburg einen engagierten, emotionalen Trainer an der Seitenlinie, der Jahr für Jahr aufs Neue das Maximale herausholt aus den Gegebenheiten. Der Sportclub ist ein sehr sympathischer Verein, für den man sich immer freut, wenn er Erfolg hat – außer in den direkten Duellen! (lacht)

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