NEWS: 15.03.2019

Hecking: "Unsere Aufgabe ist, den Gegner zu knacken"

Hecking: "Unsere Aufgabe ist, den Gegner zu knacken"
Trainer Dieter Hecking

Trainer Dieter Hecking sprach in der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen den SC Freiburg über...

...die personelle Situation: Verletzungsbedingt müssen wir weiterhin auf Ibrahima Traoré, Josip Drmic und Mamadou Doucouré verzichten. Zudem fallen Jordan Beyer (Probleme am Sprunggelenk) und Matthias Ginter (muskuläre Probleme im Oberschenkel) aus. Wenn wir Sonntag gespielt hätten, hätte es bei Matze vielleicht klappen können. Er hat aber erst einmal wieder mit der Mannschaft trainiert, daher macht es wenig Sinn, ihn morgen auflaufen zu lassen. Er wird Samstag einen Großteil des Spielersatztrainings mitmachen können. Ob er nächste Woche zur deutschen Nationalmannschaft eingeladen wird, muss letztlich Jogi Löw entscheiden.

…das jüngste Erfolgserlebnis in Mainz: Wir haben nach gewonnenen Spielen nicht immer alles als gut angesehen, und nach verlorenen Spielen nicht alles als schlecht. Dennoch war natürlich eine Erleichterung nach dem Sieg in Mainz spürbar. Wenn du aus vier Spielen nur einen Punkt holst, brauchst du einfach wieder ein positives Ergebnis. Das haben wir in Mainz geliefert. In Sachen Arbeit gegen den Ball und Disziplin gebe ich der Mannschaft dort die Note zwei, für das Spiel mit dem Ball die Note ausreichend. Das haben wir in der Vergangenheit schon deutlich besser gemacht und müssen es im Saisonendspurt auch wieder besser machen, um die Wahrscheinlichkeit weiter erfolgreich zu sein, zu erhöhen.

…die aktuelle Offensivleistung: Unsere Offensivspieler wissen, dass sie deutlich effektiver spielen und mehr Torgefahr ausstrahlen müssen. Das betrifft aber die ganze Mannschaft. Es geht nicht darum, dass ein Einzelner sich den Ball schnappt, drei Spieler austanzt und den Ball in den Winkel knallt. Klar ist das auch möglich, aber vielmehr geht es darum, das Offensivspiel als Mannschaft wieder harmonischer zu gestalten – da sind aber alle, nicht nur die Angreifer, gefordert.

…das bevorstehende Heimspiel: Ich lasse mich selten von Dingen aus der Vergangenheit leiten, deshalb sind die drei jüngsten Heimniederlagen abgehakt. Wir wollen das Spiel am Freitagabend gewinnen, nur darum geht es. Unsere Aufgabe wird es sein, einen Gegner, der einen klaren Plan hat, zu knacken. Ganz egal auf welche Weise. Im Idealfall zeigen wir wieder tollen Fußball – so wie in den vielen Monaten zuvor.

…den kommenden Gegner: Dieses Team hat nicht umsonst schon 30 Punkte auf dem Konto. Die Freiburger machen sehr viel aus ihren Möglichkeiten. Das ist natürlich auch ein Verdienst von Christian Streich, dessen Mannschaft diese Leidenschaft und Mentalität, die er verkörpert, jedes Wochenende aufs Neue abruft. Dazu haben sie mit Nils Petersen, Janik Haberer und Vincenzo Grifo Spieler in ihren Reihen, die mit ihrer individuellen Qualität für den Unterschied sorgen können.

…den Konkurrenzkampf zwischen Christoph Kramer und Tobias Strobl: Auf der Sechser-Position habe ich ein Problem auf hohem Niveau. Beide haben die Berechtigung in der Startelf zu stehen. Chris Kramer hat es in Frankfurt sehr gut gemacht und war auch beim 0:3 gegen Wolfsburg einer der auffälligsten Akteure. Tobi Strobl füllt die Rolle etwas anders aus, er ist nicht so umtriebig, hält mehr die Position und kommt über ein gutes Passspiel. Für mich gilt immer abzuwägen, welche Spielweise für die kommende Partie die beste ist.

…die momentane Verfassung von Raffael: Raffa ist für mich immer jemand, der in der Startelf stehen kann. Vor allem, weil er jetzt seit 14 Tagen wieder mit der Mannschaft trainiert und seinen Rhythmus aufgenommen hat. Bei Raffa weiß ich immer, was ich bekomme, wenn ich ihn bringe. Daher ist er immer eine Option, die ich ziehen kann.

...die aktuelle Form von Alassane Plea: Er arbeitet an sich und tut alles dafür, aus seiner kleinen Delle herauszukommen. Ich fand, dass er in Mainz auch wieder ein besseres Spiel gemacht hat. Er war sehr präsent und hat viele Bälle behauptet. Ich würde mir natürlich auch wünschen, dass er wieder öfter in die Position kommt, in der er seine ganze Gefährlichkeit ausspielen kann. Da ist die ganze Mannschaft gefordert. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, und wir alle hoffen, dass Alassane bald wieder trifft.

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