NEWS: 16.03.2019

Strobl: „Die Leichtigkeit hat gefehlt“

Strobl: „Die Leichtigkeit hat gefehlt“
Tobias Strobl im Duell mit Christian Günter. Foto: imago

Tobias Strobl, am gestrigen Freitag mit 12,53 Kilometern laufstärkster Borusse, im Interview über das 1:1 (1:1) gegen den SC Freiburg.

Tobias, wie bewertest du das gestrige 1:1 gegen den SC Freiburg?

Strobl: Wir waren sehr positiv eingestellt und wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Rückblickend betrachtet muss man aber sagen, dass uns im Spiel nach vorne die letzte Durchschlagskraft gefehlt hat. Es gab zu wenige Situationen, in denen wir wirklich gefährlich waren.

So wie der Angriff, aus dem das 1:1 durch Alassane Plea resultierte?

Strobl: Genau. Das war ein super herausgespieltes Tor, bei dem wir uns klug hinter die Freiburger Abwehrkette gespielt haben. Davon hatten wir noch zwei, drei andere Szenen, die aber letztlich nicht ganz so gefährlich waren.

Nehmt ihr trotzdem etwas Positives mit aus dem Spiel?

Strobl: Natürlich. Ich denke, dass wir es im Spiel gegen den Ball ordentlich gemacht haben. Gefühlt haben wir nur eine Chance zugelassen. Dass die aber direkt im Tor war, ist umso ärgerlicher. Das größere Problem ist aber, dass wir im Ballbesitz vielleicht zu oft quer und zurück gespielt haben anstatt nach vorne, dass wir insgesamt zu langsam gespielt und nicht immer die richtigen Bewegungen gemacht haben – da kamen mehrere Faktoren zusammen.

Zusammenfassend…

Strobl: …fehlte irgendwie die Leichtigkeit in unserem Spiel. Freiburg hat sich in der zweiten Hälfte sehr weit zurückgezogen und gut verteidigt. Wir haben zu selten die richtigen Antworten darauf gefunden. Deshalb ist das Unentschieden wohl auch gerecht. Wir müssen wieder in den Spielrhythmus kommen, der uns in der Hinrunde stark gemacht hat. Keine Frage, in einem Heimspiel auch mal wieder in Führung zu gehen, würde uns natürlich helfen.

Jetzt ist erst einmal Länderspielpause angesagt.

Strobl: Ja, wir können erst mal durchschnaufen, das wird uns gut tun. Wir haben ein Testspiel in Zwickau, unsere Nationalspieler sind unterwegs. Ich hoffe, dass alle gesund zurückkommen und wir dann den Endspurt in der Bundesliga mit dem Spiel bei Fortuna Düsseldorf einläuten. Da können wir dann auf unser gestriges Defensivverhalten aufbauen – und wollen vorne durchschlagkräftiger sein.

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