NEWS: 08.04.2019

Die gute Reaktion nicht mit drei Punkten belohnt

Die gute Reaktion nicht mit drei Punkten belohnt
Die FohlenElf ging gegen Bremen keinem Zweikampf aus dem Weg.

Der Tag danach: Ein neues System, ein unermüdlicher Antreiber im Mittelfeld und ein gewachsener Rückstand auf Platz vier – alles Wichtige zum 1:1 (0:0) der FohlenElf gegen Werder Bremen.

Die Geschichte des Spiels

Die FohlenElf ging mit viel körperlicher Präsenz und Zielstrebigkeit im Spiel nach vorne in die Partie und erarbeitete sich einige gute Gelegenheiten. Vor dem Tor fehlte Borussia aber zunächst die letzte Konsequenz. Kurz nach Wiederanpfiff packte die Hecking-Elf dann aber zu, Florian Neuhaus war es, der seine Mannschaft in Front brachte (49.). In der Folge hatte der VfL mehrere gute Chancen zum 2:0, verpasste es aber, die Führung auszubauen. „In dieser Phase müssen wir das 2:0 nachlegen. Das haben wir leider verpasst“, monierte Trainer Dieter Hecking. Bremen kam nach einer guten Stunde besser in die Partie, zu Torchancen und nach 79 Minuten durch Davy Klaassen zum Ausgleich. „Die Mannschaft hat über 90 Minuten sehr viel Herz, Moral und Leidenschaft auf den Platz gebracht. Was wir gegen Düsseldorf nicht gezeigt haben, haben wir gegen Bremen eindrucksvoll gezeigt. Wir hätten uns aber mit einem Sieg belohnen müssen, weil wir die bessere Mannschaft waren. Dennoch ist der Punkt ein sehr wichtiger“, sagte Sportdirektor Max Eberl.

Das Medienecho

Süddeutsche Zeitung: „Borussia Mönchengladbach schafft auch gegen Werder Bremen keinen Sieg und bangt nun um die Teilnahme am Europapokal. Davy Klaassen trifft spät, so dass ein Treffer von Florian Neuhaus den Gladbachern nicht reicht.“

Kicker: „Werder Bremen bleibt 2019 in Pflichtspielen ungeschlagen. Der SVW sicherte sich beim 1:1 bei Borussia Mönchengladbach durch ein spätes Tor einen Punkt. Gladbach hatte gegen unterkühlt auftretende Bremer, die erst Mitte der zweiten Hälfte stärker wurden, mehr Spielanteile und auch mehr gute Chancen.“

Rheinische Post: „Borussia Mönchengladbach hat den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Im Heimspiel gegen Werder Bremen kam die Fohlenelf nicht über ein 1:1 hinaus.“

Der Spieler des Spiels

Christoph Kramer: Die FohlenElf wollte nach der 1:3-Niederlage in Düsseldorf vor allem in Sachen Einsatzbereitschaft und Zweikampfverhalten ein anderes Gesicht zeigen, Christoph Kramer ging dabei gemeinsam mit Patrick Herrmann als gutes Beispiel voran. Unermüdlich trieb Kramer seine Mannen an, ging keinem Zweikampf aus dem Weg und pushte darüber hinaus noch das Publikum. Spielerisch fungierte er als verbindendes Element zwischen Abwehr und Angriff und initiierte in der Offensive durch kluge Zuspiele gleich mehrere gefährliche Torchancen. „Das Ergebnis ist natürlich bitter, weil wir das Spiel hätten gewinnen können. Aber die letzten Wochen konnten wir uns etwas vorwerfen lassen, dieses Mal nicht“, sagte Kramer.

Die Randnotiz des Spiels

Vier Änderungen nahm Trainer Dieter Hecking in der Startelf vor im Vergleich zur 1:3-Niederlage in Düsseldorf. In dem Zusammenhang wählte Hecking auch ein neues System und ließ im 3-5-2 spielen. „In der neuen Grundordnung haben wir uns wohl gefühlt. Wir mussten dringend etwas verändern. Es war wichtig, dass wir nach den blutleeren Auftritten der beiden vergangenen Wochen mit vielen Emotionen in dieses Spiel gegangen sind. Das 3-5-2-System, das sehr mannorientiert ist, hilft dabei“, erklärte Christoph Kramer. „Wir wollten mit Herz auftreten, Zugriff haben und früh attackieren. Das war mit dem neuen System absolut gegeben, wir konnten Bremen damit früh unter Druck setzen“, sagte auch Matthias Ginter .

Die Tabellensituation

Borussia hat durch das Remis an Boden auf Platz vier verloren. Betrug der Rückstand auf Eintracht Frankfurt vor dem Spieltag noch zwei Punkte, sind es jetzt vier Zähler. Drei Punkte liegt die FohlenElf vor dem Sechstplatzierten VfL Wolfsburg, die TSG Hoffenheim auf Platz sieben hat mit 44 Punkten vier Zähler Rückstand auf den VfL.

Der Ausblick

Am heutigen Montagmorgen stand das Auslaufen und Spielersatztraining auf dem Programm. Am Dienstag hat die Mannschaft frei, für Mittwoch hat Trainer Dieter Hecking eine Trainingseinheit angesetzt (10:00 Uhr), am Donnerstag lässt er unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren. Das Abschlusstraining am Freitag steigt um 12:30 Uhr, bevor sich die Mannschaft mit dem Zug in Richtung Hannover aufmacht. Dort bestreitet der VfL am Samstag (15:30 Uhr) sein nächstes Spiel.

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