NEWS: 12.04.2019

Hecking: "Leidenschaft und Emotionen zeigen"

Hecking: "Leidenschaft und Emotionen zeigen"
Trainer Dieter Hecking

Trainer Dieter Hecking sprach in der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15:30 Uhr) bei Hannover 96 über…

…die personelle Lage: Verletzungsbedingt fallen Michael Lang (muskuläre Probleme im Hüftbereich), Mamadou Doucouré (Muskelbündelriss im Oberschenkel) und Andreas Poulsen (Sprunggelenksprobleme) aus. Ob Spieler neu in die Startelf rücken, weiß ich noch nicht. Christoph Kramer Denis Zakaria und Florian Neuhaus haben ihre Sache gegen Bremen gut gemacht, aber Lars Stindl, Jonas Hofmann und Michaël Cuisance sind auch allesamt Kandidaten für einen Platz in der Zentrale.

…den Saisonendspurt: Wir haben genug Qualität, um in jedem übrigen der sechs Spiele zu punkten. Wir haben noch tolle Heimspiele gegen direkte Konkurrenten vor der Brust. Und ich weiß, dass der BORUSSIA-PARK brodeln wird, wenn wir gegen Leipzig, Hoffenheim und Dortmund unsere Leistung auf den Platz bringen. In den drei Auswärtsspielen bei den Abstiegskandidaten Hannover, Stuttgart und Nürnberg geht es vor allem darum, die richtige Einstellung zu zeigen. Von der ersten Sekunde an müssen wir in diesen drei Partien zeigen, dass an uns kein Weg vorbeiführt. Wenn uns das gelingt, werden wir am Ende das internationale Geschäft erreichen.

…das Spiel in Hannover: Wir dürfen die Hannoveraner auf keinen Fall unterschätzen. Ihre beiden letzten Begegnungen waren absolut in Ordnung. Obwohl sie derzeit auf einige wichtige Spieler verzichten müssen, haben sie sowohl gegen Schalke als auch in Wolfsburg im Rahmen ihrer Möglichkeiten gute Leistungen geboten. Für meine Mannschaft gilt, genau die gleiche Leidenschaft und Emotionen, die sie am vergangenen Wochenende gezeigt hat, auch in Hannover auf den Platz zu bringen. Gegen Bremen hat die Mannschaft vieles richtig gemacht, und aus dem Spiel heraus ein Dutzend Möglichkeiten erspielt. Allerdings müssen wir unsere Chancen konsequenter nutzen, um in Hannover drei Punkte mitzunehmen.

…das neue Spielsystem: Wir haben lange an dem 4-3-3 festgehalten, weil ich der Überzeugung war, dass es nach wie vor das Beste ist. Über sehr lange Zeit war es auch richtig. Jetzt war aber vor dem Bremen-Spiel ein Punkt gekommen, an dem ich noch mal einen neuen Impuls setzen wollte. Das heißt aber nicht, dass das 3-5-2 bis zum Saisonende in Stein gemeißelt ist. Es kann auch sein, dass wir in Hannover wieder mit dem bewährten 4-3-3- spielen werden.

…die momentane Rolle von Lars Stindl: Lars hat, wenn er fit war, eigentlich immer bei mir gespielt. Natürlich war es nicht leicht, ihm mitzuteilen, dass er gegen Bremen nicht von Beginn an dabei ist. Doch seine letzten Spiele waren nicht so gut, deshalb wollte ich etwas Neues probieren. Das hat er akzeptiert, weil er ein absoluter Teamplayer ist. Natürlich hat er sich trotzdem über die Entscheidung geärgert. Im Training hat man ihm das danach aber nicht angemerkt. Er geht sehr professionell damit um. Und das ist auch gut so, denn es geht jetzt weder um einzelne Spieler noch um mich, sondern einzig und allein um den Mannschaftserfolg.

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