NEWS: 15.05.2019

Der kommende Gegner im Porträt: Borussia Dortmund

Der kommende Gegner im Porträt: Borussia Dortmund
Für Borussia Dortmund geht es am letzten Spieltag noch um die deutsche Meisterschaft. Foto: Lukas Schulze/Getty images

Am Samstag (15:30 Uhr) empfängt Borussia am 34. Spieltag iihre Namenscousine aus Dortmund. Wir stellen den kommenden Gegner der FohlenElf ausführlich vor.

Formkurve: Für Borussia Dortmund geht es im letzten Spiel der Saison noch um die deutsche Meisterschaft. Vor dem Saisonfinale trennen den BVB auf Platz zwei stehend zwei Zähler von Spitzenreiter Bayern München. Die Bilanz der zurückliegenden Spiele ist durchwachsen: Von den vergangenen sechs Partien entschieden die Dortmunder drei für sich, zwei gingen verloren, ein Spiel endete remis. Am vergangenen Wochenende schlugen die Schwarz-Gelben Fortuna Düsseldorf mit 3:2, davor hatten sie 2:2 bei Werder Bremen gespielt. Dem vorausgegangen waren eine 2:4-Niederlage im Revierderby gegen Schalke 04, ein 4:0-Erfolg beim SC Freiburg, ein 2:1-Sieg gegen Mainz und eine 0:5-Pleite beim FC Bayern. „Wir werden in diesen 34. Spieltag sicherlich alles reinlegen. Ich glaube, wir haben jetzt die Situation, einen Spieltag vor Schluss, dass die Bayern alles verlieren können und wir alles gewinnen können", sagt Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Trainer: Der ehemalige FohlenElf-Coach Lucien Favre ist seit dieser Saison verantwortlich für Borussia Dortmund. Nach den Reaktionen auf die Derby-Niederlage gegen Schalke hatte es Spekulationen gegeben, der BVB könnte sich im Sommer bereits vorzeitig von dem 61-Jährigen trennen. Dem widersprach Sportdirektor Michael Zorc jedoch: „Wir gehen definitiv mit ihm in die neue Saison, unabhängig davon, ob wir Meister werden oder nicht." Vielmehr könnte der bis 2020 laufende Kontrakt mit Favre sogar vorzeitig verlängert werden, wie Zorc betont: „Wir haben ein sehr großes Vertrauensverhältnis und werden Gespräche führen.“ Favre genießt in der Szene hohes Ansehen wegen seiner analytischen und akribischen Arbeitsweise, auch in Dortmund bekommt er für sein Schaffen Lob: „Favre hat es geschafft, der Mannschaft eine klare Struktur und einen Wiedererkennungswert zu verpassen. Er hat von der ersten Minute an versucht, seine Vorstellungen von Fußball auf dem Trainingsplatz zu vermitteln", sagt Zorc.

System und Aufstellung: Lucien Favre wird seine Mannschaft aller Voraussicht nach in einem 4-2-3-1-System auf den Rasen im BORUSSIA-PARK schicken. Roman Bürki fehlte am vergangenen Spieltag wegen Oberschenkelproblemen und musste das Training am heutigen Donnerstag auch abbrechen. Sollte er nicht rechtzeitig fit werden, wird ihn Marwin Hitz erneut vertreten. Für die Viererkette davor hat Dortmund einige Variationsmöglichkeiten. Auf der rechten Abwehrseite können Lukasz Piszczek und Manuel Akanji spielen, Marius Wolf fehlt als weitere Option rotgesperrt. Im Zentrum ist Julian Weigl gesetzt, sein Partner könnte Akanji heißen. Abdou Diallo fehlte am vergangenen Spieltag aufgrund von muskulären Problemen und konnte bislang auch nicht wieder trainieren. Auf der linken Abwehrseite dürfte Raphael Guerreiro erste Wahl sein. Die beiden Positionen im defensiven Mittelfeld sind fest vergeben, Thomas Delaney und Axel Witsel werden sie bekleiden. Die offensive Dreierreihe davor setzt sich vermutlich aus Jadon Sancho (rechts), dem zuletzt rotgesperrten Kapitän Marco Reus (Zentrum) und Christian Pulisic (links) zusammen. Vorne im Sturm läuft entweder Mario Götze oder Paco Alcacer auf.

Im Fokus: Mario Götze: Der 26-Jährige gehört momentan zu den treffsichersten Spielern beim BVB, netzte in den vergangenen vier Spielen dreimal. Das aktuelle Leistungshoch Götzes passt zu seinem Saisontrend: Nachdem er zunächst nur die Rolle des Ergänzungsspielers bekleidet hatte, kämpfte sich der Offensivspieler unter Lucien Favre in die Startelf, überzeugte regelmäßig in der Sturmspitze und etablierte sich mit seinem Positionsspiel und präzisen Pässen als wichtiges Element im Dortmunder Kombinationsspiel. Insgesamt stehen in dieser Saison in 25 Bundesligapartien sieben Tore und ebenso viele Torvorlagen zu Buche. Zahlen, die die Verantwortlichen beim BVB derart freuen, dass sie den bis 2020 laufenden Vertrag mit Götze vorzeitig verlängern wollen. „Unser Bestreben ist es, dass Mario weiter bei uns bleibt", betont Geschäftsführer Joachim Watzke und kündigte an, dass es schon in Kürze Verhandlungen geben soll: „Mario hat in den letzten Wochen eine sehr positive Entwicklung genommen. Beide Parteien wissen, was wir an uns haben, und werden uns bald in Ruhe zusammensetzen."

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