NEWS: 18.05.2019

"Mit dem fünften Platz zufrieden" - Stimmen zum Spiel

"Mit dem fünften Platz zufrieden" - Stimmen zum Spiel
Christoph Kramer im Interview.

Nach dem 0:2 (0:1) gegen Borussia Dortmund waren wir in beiden Lagern auf Stimmenfang.

Tobias Strobl: In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut mitgespielt, der Lattenschuss von Ibo hätte auch reingehen können. Leider haben wir noch vor der Halbzeit in einer strittigen Situation das 0:1 gegen uns bekommen. Nach der Pause haben wir dann keine Chance mehr gehabt. Wir haben uns am Ende für Europa qualifiziert und somit das Ziel, das wir vor der Saison intern ausgegeben haben, erreicht. Am Ende ist es nicht das Maximum geworden, die Champions League. Es war aber klar, dass die Hinrunde außergewöhnlich war und es schwierig war, diese zu bestätigen. Es ist normal, dass man in einer Saison auch eine Delle hat. Ich finde aber, dass wir gut aus dieser Delle herausgekommen sind. Mit dem fünften Platz können wir zufrieden sein.

Christoph Kramer: Unter dem Strich waren in dieser Saison vier Mannschaften besser als wir. Dortmund kann man den Zahn ziehen, wenn man so spielt wie wir in der ersten halben Stunde. Wir hatten viel Ballbesitz, danach hat uns Dortmund auseinandergespielt. Wir haben den Ball zu schnell verloren. Wenn wir 2:0 gewonnen hätten, wären wir aufgrund der anderen Ergebnisse auch nicht in die Champions League eingezogen. Deswegen müssen wir es einfach akzeptieren und sind mit dem fünften Platz wirklich zufrieden. Nach 20 Spieltagen hätte den fünften Platz wahrscheinlich keiner unterschrieben, aber unter dem Strich können wir mit dem fünften Platz wirklich sehr zufrieden sein. Dieter Hecking haben wir viel zu verdanken. Wir hatten eine super Zeit unter ihm. Wir danken ihm nicht nur dafür, dass er uns aus einer schwierigen Situation geholt hat, sondern auch dafür, wie er mit uns umgegangen ist. Menschlich war es in den zweieinhalb Jahren immer sehr angenehm. Dafür danken wir ihm von Herzen.

Jonas Hofmann: Wir haben heute nicht das Quäntchen Glück auf unserer Seite gehabt, um in Führung zu gehen. Dass das 0:1 vor der Pause so lange überprüft wurde, zeigt ja schon, dass es sehr knapp war. Leider hat der Schiedsrichter am Ende gegen uns entschieden. Danach haben wir leider zu früh das 0:2 kassiert. Anschließend haben wir uns zu sehr nach hinten drängen lassen und nach vorne kaum noch eine Aktion oder Chance gehabt. Dadurch wurde es gegen die Dortmunder schwer, weil sie den Ball sehr gut laufen lassen. Wir sind am Ende Fünfter, wir sind in Europa. Das war unser Ziel. Ein Auge weint der Champions League hinterher, vor allem freut sich das andere aber über die Europa League.

Trainer Dieter Hecking: Rund 25 Minuten lang haben wir ein richtig gutes Heimspiel gemacht. Wir hatten etwas Pech – zum Beispiel, als Ibo Traoré nur die Latte getroffen hat oder Nico Elvedi frei zum Kopfball gekommen ist. Ich hätte mir gewünscht, dass wir in Führung gegangen wären. Dass das 0:1 für Dortmund dann sehr strittig war, muss ich nicht betonen. Das hat uns neben den Zwischenständen aus den anderen Stadien etwas den Stecker gezogen. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. Wir haben Dortmund zu viel Ballbesitz gelassen, waren zu passiv. Dortmund hat es dann gut gespielt. Deswegen war es unter dem Strich ein verdienter Sieg für den BVB.

Sportdirektor Max Eberl: In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft ein sehr gutes Heimspiel gemacht mit viel Leidenschaft und Engagement. Wir waren dem 1:0 deutlich näher als der BVB. Dann kam die strittige Szene kurz vor der Pause. Das hat uns wie das 2:1 von Leverkusen etwas den Stecker gezogen. Trotzdem haben wir dem BVB ein großes Spiel geliefert. Es ist auch eine große Leistung, es souverän in die Gruppenphase der Europa League geschafft zu haben. Wir haben eine großartige Saison gespielt – mit einer herausragenden Hinrunde und schwierigen Rückrunde. Trotzdem haben wir auch die Rückrunde gemeistert. Es war in dieser Saison alles dabei. Deswegen ist der fünfte Platz extrem hoch zu bewerten. Ich weiß, dass viele Borussia und Europa automatisch miteinander verbinden. Das kann man aber nicht automatisch verbinden. Der letzte Spieltag hat gezeigt, wie kompliziert die Bundesliga ist. Es war alles nochmal eng. Dementsprechend haben wir eine große Runde gespielt und sind nächstes Jahr in der Gruppenphase der Europa League vertreten.

Lucien Favre (Trainer BVB): Gladbach hat in den ersten 20, 25 Minuten sehr gut gespielt. Wir mussten richtig gut verteidigen. Danach sind wir peu à peu besser ins Spiel gekommen und haben das Spiel besser kontrolliert. Das Führungstor war sehr wichtig für uns. In der zweiten Halbzeit waren wir dann die bessere Mannschaft, wir hatten viel Ballbesitz und viele Möglichkeiten. Am Ende ist es ein verdienter Sieg. Es war unser Ziel, heute hier zu gewinnen. Wir haben unsere Aufgabe erledigt.

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