NEWS: 16.07.2019

Wendt: „Es gibt nichts Schöneres als Fußball“

Wendt: „Es gibt nichts Schöneres als Fußball“
Oscar Wendt stand im Anschluss an die Vormittagseinheit den Journalisten Rede und Antwort.

Im Trainingslager am Tegernsee stand für die Fohlen am heutigen Dienstagvormittag eine Einheit auf dem Programm. Im Anschluss daran nahm sich Oscar Wendt Zeit für die Journalisten vor Ort und sprach über…

…das erste Trainingslager unter Marco Rose: Das Trainingslager ist gut bis jetzt. Es ist sehr anstrengend, aber so muss es in der Vorbereitung ja auch sein. Es macht trotzdem viel Spaß. Und es gibt viel Neues für uns. Dafür, dass wir bis jetzt erst zwei Wochen trainiert haben, sieht es auch schon ziemlich gut aus. Im Training ist schon viel dabei, was Marco Rose in unserem Spiel haben möchte. Jetzt gilt es für jeden, das zu verfeinern und noch besser zu machen.

…die Bedeutung des neuen Systems für ihn und seine Position: Für alle sind das Spiel ohne Ball und das Pressing intensiver. Im neuen System ist man nie alleine. Wir sind elf Spieler auf dem Platz. Mal muss der Außenverteidiger einen der Achter absichern, mal muss einer der Achter einen von uns Außenverteidigern absichern. Wenn die Außenverteidiger alleine sind, haben wir vorher einen Fehler gemacht. Für mich bedeutet es zudem, dass ich etwas mehr nach vorne verteidige und vor allem früher. Wir verteidigen allgemein ein bisschen höher als in der vergangenen Saison. Es geht aber alles über die richtige Balance. Wir werden das hinbekommen. Momentan arbeiten wir viel taktisch und recht theoretisch – das ist in der Vorbereitung wichtig damit die Abläufe sitzen, wenn es richtig losgeht.

…die Dreifachbelastung in der neuen Saison: Fußball ist der geilste Job der Welt. Es gibt nichts Schöneres als Fußball zu spielen. Wir werden viele Spiele in der kommenden Saison haben und nicht weniger trainieren. Mein Ziel ist es, jedes Spiel zu machen. Mal sehen, wie es kommt.

…seinen Fitnesszustand: Wir Schweden sind stark. (lacht) Im Ernst: Es ist das Ergebnis harter Arbeit. Aber ich bin nicht der Einzige, der auf seine Ernährung und eine gute Regeneration achtet. Wenn man schon etwas älter ist, muss man diese Dinge noch etwas ernster nehmen. Ich bin nicht mehr der Jüngste in der Mannschaft, also bin ich auch nicht derjenige, der abends als Letzter ins Bett geht. Man muss etwas clever sein. Ich probiere jeden Tag das Richtige zu machen. Und am Ende geht es darum, der Mannschaft zu helfen. Ich bin ein absoluter Teamsportler, für mich geht es nur um den Mannschaftserfolg. Bis jetzt hat das gut geklappt – für die Mannschaft und für mich persönlich. Ich hoffe, dass es so weitergeht.

…mögliche Konkurrenz auf seiner Position: Im Profifußball gibt es immer Konkurrenz. Mal kommt ein neuer Spieler für die Position, auf der man selbst spielt, dann kommt in der nächsten Spielzeit keiner. Das ist, wie es ist. Wir sind alle an Konkurrenz gewöhnt. Am Ende macht es die Mannschaft und jeden Einzelspieler nur besser.

…Zukunftspläne: Ich habe keinen Plan. Mein Fokus liegt auf Borussia. Ich hoffe, die Vorbereitung gut zu überstehen und dann die neue Art und Weise, wie wir spielen wollen, umsetzen zu können. Was in der Zukunft passiert, wird man dann sehen. Jeder weiß, wie wohl ich mich bei Borussia fühle und dass ich gern noch lange hier spielen will.

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