NEWS: 21.08.2019

Elvedi: "Wir müssen noch zielstrebiger werden"

Elvedi: "Wir müssen noch zielstrebiger werden"
Nico Elvedi

Im Interview spricht Nico Elvedi über den Saisonstart gegen Schalke, über das bevorstehende Spiel in Mainz und über seine Torquote.

Nico, am Samstag muss Borussia zum FSV Mainz. An den bisher letzten Besuch dürftest du noch gute Erinnerungen haben?

Elvedi: Das stimmt. (lacht) Schließlich ist mir beim 1:0-Sieg in der vergangenen Saison der Siegtreffer geglückt. Um ehrlich zu sein, denke ich daran aber kaum noch, selbst jetzt nicht, wo das Spiel bevorsteht. Denn seitdem sind bereits wieder so viele Spiele gespielt worden, dass dieser Treffer längst Geschichte ist. Für uns geht es jetzt aber nicht um die Vergangenheit, sondern nur darum, den ersten Sieg in dieser Saison einzufahren. Sollte mir dabei aber ein Treffer gelingen, hätte ich wohl nichts dagegen.

Vergangene Saison hast du insgesamt zweimal getroffen. Hast du dir für diese Spielzeit eine Torquote vorgenommen, oder misst man sich als Verteidiger doch ausschließlich an der Zahl der Gegentreffer?

Elvedi: Natürlich geht es für mich in erster Linie darum, so wenige Gegentore wie möglich zuzulassen. Nichtsdestotrotz habe ich mir in der Tat das Ziel gesetzt, in dieser Saison öfter zu treffen, als in der vergangenen. Mindestens drei Tore sollten es also werden. Ich denke nicht, dass das übermütig ist. Schließlich bekommen wir in jedem Spiel genügend Eckbälle, so dass sich mir als kopfballstarker Spieler auch die Chance bietet, einen Treffer zu erzielen.

Im Auftaktspiel am vergangenen Wochenende habt ihr euch 0:0 vom FC Schalke gentrennt. Wie bewertest du eure Leistung?

Elvedi: Ich denke, dass wir zufrieden sein können mit diesem Spiel, weil wir bereits einiges umsetzen konnten, was der Trainer von uns sehen will, etwa das Gegenpressing und die frühe Balleroberung. Klar ist aber auch, dass wir drei Punkte wollten und nicht nur einen.

Was muss die Mannschaft noch besser machen?

Elvedi: Ich denke, dass wir alle Abläufe, auch das Gegenpressing und die Balleroberung, durchaus noch verbessern können. Und natürlich müssen wir vor dem gegnerischen Tor noch zielstrebiger werden.

Wie schwierig ist es für eine Mannschaft, die aus ganz verschiedenen Charakteren besteht, sich an eine ganz neue Spielidee zu gewöhnen?

Elvedi: Natürlich ist das eine Umstellung, die jeder Spieler anders verarbeitet. Man kann aber erkennen, dass mit jedem weiteren Training und mit jedem Spiel, das dazu kommt, die Automatismen immer besser greifen. Deshalb bin ich überzeugt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir hundertprozentig das zeigen können, was sich der Trainer vorstellt.

Du selbst hast gegen Schalke eine starke Leistung abgerufen. Bist du schon wieder in der Topform, die du über weite Strecken der vorherigen Saison hattest?

Elvedi: Es ist schon richtig, dass es mein größtes Ziel ist, wieder dort hinzukommen, wo ich in der vergangenen Saison einmal war. Ich hoffe, dass ich mich dieser Form schon wieder angenähert habe, und fühle mich sehr wohl auf dem Platz, gerade auch in der Zusammenarbeit mit ‚Matze‘ Ginter in der Innenverteidigung. Ich finde, dass wir sehr gut miteinander harmonieren.

Du hattest Dir auch vorgenommen, noch mehr in die Rolle eines Führungsspielers hineinzuwachsen und auf dem Platz lauter zu werden…

Elvedi: Ich weiß nicht, ob ich heute wirklich schon viel lauter bin, als vor einem halben oder einem dreiviertel Jahr. (lacht) Auf jeden Fall ist es aber nach wie vor mein Ziel, mich in die Rolle des Führungsspielers noch besser hineinzufinden. Und ob im Spiel oder „nur“ im Training – ich arbeite daran.

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