NEWS: 07.10.2019

Jantschke: „Früh das richtige Zeichen gesetzt“

Jantschke: „Früh das richtige Zeichen gesetzt“
Tony Jantschke

Im Interview spricht Tony Jantschke über die Erfolgsfaktoren beim 5:1-Heimsieg gegen den FC Augsburg, die Entwicklung der Mannschaft und die Spitzenposition in der Bundesliga-Tabelle.

Tony, nachdem ihr zuvor zu Hause lange nicht gewonnen hattet, war das 5:1 gegen Augsburg euer zweiter Bundesliga-Heimsieg in Folge. Wie fühlt sich das an?

Jantschke: Unsere Fans haben wir zuletzt zu Hause nicht so sehr verwöhnt. Deswegen war es gestern ein guter Tag für uns als Mannschaft und für die Fans. Das Ergebnis ist top, und wir sind sehr froh darüber.

Was waren aus deiner Sicht die Erfolgsfaktoren in diesem Spiel?

Jantschke: Grundsätzlich machen wir inzwischen mehr Sprints, mehr Läufe, auch mehr Läufe in die Tiefe und versuchen, hinten mehr zu verschieben. Das haben wir gegen Augsburg gut umgesetzt. Über unsere Außenbahnspieler haben wir viel Druck gemacht und unsere Sechser und Achter haben sehr gut nach vorne geschoben. Damit hatte Augsburg seine Probleme. Natürlich ist diese Herangehensweise immer auch risikoreich, weil wir dann hinten schon mal ins Eins-gegen-Eins müssen. Aber wir haben in diesem Duell früh das richtige Zeichen gesetzt und damit das Spiel zu unseren Gunsten entschieden.

In der zweiten Halbzeit ist Augsburg noch mal ein wenig besser ins Spiel gekommen...

Jantschke: Am Ende sind wir ein wenig nachlässig geworden. Wir haben zwei oder drei total unnötige Konter zugelassen. Eigentlich hatten wir alles im Griff, haben uns dann aber in diesen Situationen etwas blöd angestellt. Die Sprints zurück haben dann echt weh getan, weil Augsburg vorne drin sehr schnelle Spieler hat. In der ersten Halbzeit haben wir das auch schon ein paar Mal gemerkt. Unter dem Strich war es aber mehr als ordentlich – vor allem nach dem Spiel in der Europa League am Donnerstag.

War das Spiel aus deiner Sicht ein weiterer Schritt nach vorne in eurer Entwicklung?

Jantschke: Die drei Punkte nehmen wir gerne mit, aber wir wissen auch, dass noch viel Arbeit vor uns liegt – vor allem, was die Abstimmung betrifft. In der ersten Halbzeit haben wir gesehen, wie es laufen kann, wenn wir alle gemeinsam arbeiten. Da wollen wir hin. Aber wir sind noch nicht am Ende unserer Entwicklung. Das hat man an den Kontermöglichkeiten für Augsburg in der zweiten Halbzeit gesehen. Es ist noch nicht alles perfekt, aber wir arbeiten hart. Es ist natürlich schwierig durch die Englischen Wochen. Aber ich glaube, dass wir und Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Ihr seid nach sieben Spieltagen Spitzenreiter. Was empfindest du aktuell beim Blick auf die Tabelle?

Jantschke: Mir persönlich bedeutet die Tabellenführung recht wenig. Ich habe noch nicht erlebt, dass nach dem siebten Spieltag schon irgendetwas entschieden war. Es ist noch eine lange Saison, in der noch sehr viel passieren kann. Es können alle gern auf die Tabelle schauen – ich mache das aber eher weniger. Es war ein schöner Sieg gegen Augsburg, den wir natürlich genießen, aber wir wissen, dass wir noch einiges zu tun haben.

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