NEWS: 24.10.2019

"Noch alles für uns drin" - alle Stimmen zum Spiel

"Noch alles für uns drin" - alle Stimmen zum Spiel
Yann Sommer

Wir haben uns nach dem Last-Minute-Unentschieden der FohlenElf in Rom im lager der Borussen umgehört.

Lars Stindl: Wir haben sehr gut in die Partie hereingefunden und hatten in der Anfangsphase mehrere gute Chancen, unter anderem war ein Lattentreffer dabei. In diese Drangphase hinein haben wir dann leider den Gegentreffer bekommen. Aber wir haben nicht aufgesteckt und bis zum Ende versucht, den Ausgleich zu erzielen. Wir haben viel investiert und sind dafür belohnt worden, auch wenn es natürlich am Ende etwas glücklich war. Ich bin sehr froh, dass der Elfmeter reingegangen ist. Nach der langen Zeit in der Reha hat das Tor natürlich große Emotionen bei mir freigesetzt.

Yann Sommer: Am Wochenende haben wir einen eigentlich berechtigen Elfmeter nicht bekommen, heute lief es umgekehrt. So ist der Fußball. Es hat die ganze Zeit in Strömen geregnet, dadurch wurde der Platz sehr tief, das hat die Aufgabe nicht leichter gemacht. Wir haben es vor allem zu Beginn ordentlich gemacht. Nach dem Rückstand wurde es schwierig, weil Rom die Räume seng eng gemacht hat. Wir wussten, dass wir unbedingt etwas mitnehmen müssen, daher sind wir sehr froh, dass wir das Unentschieden noch retten konnten. In der Europa League ist weiter noch alles für uns drin.

Trainer Marco Rose: Es hat jeder gesehen, dass es kein Handspiel und deswegen auch kein Elfmeter war. Aber so ist der Fußball. Im Gegenzug denke ich, dass die Situation vor der Ecke, die zum Gegentor geführt hat, Abseits war, oder vielleicht Foul. Durch den nicht berechtigten Elfmeter ist das Unentschieden am Ende glücklich für uns. Trotzdem finde ich, dass wir verdient einen Punkt aus Rom mitnehmen. Wir haben viel fürs Spiel getan, vor allem in den ersten 30 Minuten waren wir sehr gut. Dananach sind wir ein bisschen unsauber geworden. Wir haben jetzt zwar erst zwei Punkte nach drei Spielen, dennoch ist alles eng beieinander.

Sportdirektor Max Eberl: Der Ausgleich war glücklich, weil der Elfmeter nicht berechtigt war. Auf Grund des Spielverlaufs ist das Unentschieden meiner Meinung nach aber vollkommen verdient. Die Mannschaft hat sich mit dem Tor für das belohnt, was sie in den 95 Minuten zuvor investiert hat. Besser als in den ersten halben Stunde kann man bei einer italienischen Mannschaft, was Aktivität und Pressing angeht, kaum spielen. Leider haben wir uns für diesen guten Start trotz mehrerer guter Chancen nicht belohnt. Am Ende hat die Mannschaft großartige Moral bewiesen. Durch das Remis haben wir es noch selbst in der Hand, im internationalen Wettbewerb zu überwintern.