NEWS: 29.11.2019

Rose: "Den BORUSSIA-PARK zu einer Festung machen"

Rose: "Den BORUSSIA-PARK zu einer Festung machen"
Trainer Marco Rose

Vor dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntag (15:30 Uhr) gegen den SC Freiburg sprach Borussias Cheftrainer Marco Rose in der heutigen Pressekonferenz über…

…die personelle Situation: Nico Elvedi hat heute Teile des Trainings mitgemacht. Seine Entzündungswerte sind wieder normal, die Wunde nässt nicht mehr. Unser Arzt hat daher grünes Licht für seinen Einsatz gegeben. Wir müssen aber noch abwarten, wie sich das Ganze in den nächsten beiden Tagen entwickelt. Matthias Ginter ist für das Spiel am Sonntag noch kein Thema. Die medizinische Abteilung versucht alles, um ihn wieder spielfähig zu bekommen. Die Oberschenkelmuskulatur ist für einen Fußballer aber sehr wichtig, deshalb müssen wir entsprechend vorsichtig sein. Wir hoffen, dass Matze beim Bayern-Spiel wieder dabei sein kann.

…die sportliche Ausgangslage: Wir stehen momentan ganz gut da, das haben wir uns hart erarbeitet. In den letzten Wochen haben wir viele ordentliche Spiele absolviert, aber gestern die Begegnung in Graz hat gezeigt, wie eng es manchmal zugeht und wie viel harte Arbeit dahinter steckt. Diese Arbeit müssen wir Woche für Woche neu annehmen, und dazu die nötige Leichtigkeit beibehalten. In den beiden zurückliegenden Partien haben wir sie ein wenig verloren, obwohl es keinen Grund dafür gibt, da wir weiter oben stehen. Wir müssen weiter hart daran arbeiten und sehr aufmerksam sein.

…die aktuellen Gegner: Union Berlin und Wolfsberg spielen sehr aggressiv. Die Schwierigkeit in beiden Spielen war, die richtigen Mittel zu finden und das Spielglück auf die eigene Seite zu ziehen. In Berlin ist uns das nicht gelungen, gestern in Wolfsberg haben wir das Tor gemacht und das Spiel danach in den Griff bekommen. In beiden Partien sind wir kaum in Pressingsituationen und Balleroberungen gekommen, weil es der jeweilige Gegner kaum zugelassen hat. Man muss sehen, wie es die Freiburger am Sonntag angehen. Der Ansatz, dass sie auch Fußball spielen möchten, könnte uns entgegenkommen. Es wird für uns darauf ankommen, bei unserem Spiel zu bleiben und die richtigen Lösungen für diesen unangenehm zu bespielenden Gegner zu finden.

…den SC Freiburg: Die Freiburger holen seit Jahren das Optimale aus ihren Möglichkeiten heraus. Die Mannschaft weiß genau, auf was es ankommt, um in der Liga zu bestehen. Sie ist sehr kompakt, sehr laufbereit und aggressiv in den Zweikämpfen. Trotzdem spielen die Freiburger auch guten Fußball. Das Gesamtpaket ist stimmig, deshalb sind sie für jeden ein unangenehm zu bespielender Gegner.

…den bevorstehenden Heimspiel-Dreierpack: Wir freuen uns immer, wenn wir zuhause in unserem Stadion spielen dürfen. Wenn wir das auf den Platz bringen, was die Leute sehen wollen, kann hier eine ungeheure Energie entstehen. Diese Unterstützung von mehr als 50.000 Fans muss ein großes Plus für uns sein und bleiben. Daher müssen wir alles dafür tun, den BORUSSIA-PARK zu einer echten Festung zu machen.

…die Rolle von Denis Zakaria: Ich bin sehr froh, dass ich einen Jungen habe, der die Aufgabe so annimmt, wie sie der Trainer ihm vorgibt. Auch gestern hat er es auf einer für ihn sehr ungewohnten Position wieder hervorragend gemacht. Ich weiß, dass er diese Position in der Dreierkette nicht liebt, trotzdem macht er es für die Mannschaft. Denis hat eine unglaubliche Dynamik und ein sehr gutes Zweikampfverhalten. Seine große Stärke ist, von Box zu Box alles abzuarbeiten, hinten abzuräumen und vorne torgefährlich zu sein. Ich sehe ihn daher grundsätzlich weiter vorne, weil dort seine Qualitäten in der Balleroberung, der Spielentwicklung und im Ablaufen nach hinten mehr zum Tragen kommen.

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