NEWS: 02.12.2019

Borussia und Stadt eröffnen Erinnerungsstätte für Bökelberg

Borussia und Stadt eröffnen Erinnerungsstätte für Bökelberg
Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (links) und Borussias Präsident Rolf Königs eröffneten heute offiziell die Erinnerungsstätte für den Bökelberg, in dem sie den nachempfundenen Flutlichtmast zum Leuchten brachten.

Borussia und die Stadt Mönchengladbach haben am heutigen Montagvormittag die Erinnerungsstätte für den Bökelberg offiziell eröffnet. An der Bökelstraße erinnert nun eine Art „Miniaturversion“ an die altehrwürdige Spielstätte der Fohlen.

Eine Stehstufen-Anlage erinnert an die alten Stadionränge. Hinter den Stufen, die die Nordkurve symbolisieren, ist die legendäre alte Anzeigetafel nachgebaut. Diese ist aus Edelstahl gefertigt und zeigt mit eingelassenen Buchstaben einen fiktiven Spielstand. Darunter, ebenfalls aus Edelstahl, ist die Silhouette einer Fankulisse zu sehen. An zwei Seiten umfassen die Stufen zudem eine Kunstrasenfläche. Ein weiteres Highlight der Erinnerungsstätte an der Bökelstraße in Höhe der früheren Geschäftsstelle Borussias ist ein nachempfundener Flutlichtmast in der Ecke des Arrangements. Diesen Flutlichtmast brachten Borussias Präsident Rolfs Königs und Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners am heutigen Montagvormittag bei der offiziellen Eröffnungsfeier des „Denkmals“ gemeinsam zum Leuchten.

„Vor genau 100 Jahren wurde De Kull – wie der Bökelberg im Volksmund genannt wurde – eröffnet. Da passt es hervorragend, dass nun diese Erinnerungsstätte fertig gestellt wurde“, sagte Reiners. Und Borussias Präsident Rolf Königs ergänzte: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gut gestalten. Den Bökelberg werden wir nie vergessen, dieser liegt den Fans und uns sehr am Herzen.“ Deswegen ist nun ein wichtiger Teil der Erinnerungskultur an die altehrwürdige Spielstätte, in der die FohlenElf ihre größten sportlichen Erfolge gefeiert hat und legendäre Spiele stattgefunden haben, hinzugekommen.

Dieser ergänzt die bereits vorhandene Landschaftsarchitektur in dem inzwischen entstandenen Wohnviertel mit eingelassenen Rasenhängen an der Stelle der früheren Nordkurve, Südkurve und Haupttribüne. „Die Erinnerungsstätte ist toll geworden. Die Stadt Mönchengladbach, Borussia und ihre Partner haben eine wunderschöne Gedenkstätte an unser altes Stadion errichtet. Diese ist nicht aufdringlich, sie ist dezent und trotzdem sehr prägnant“, sagte Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers im Rahmen der feierlichen Eröffnung.