NEWS: 17.12.2019

Rose: "Wir müssen wieder eine positive Energie erzeugen"

Rose: "Wir müssen wieder eine positive Energie erzeugen"
Borussias Cheftrainer Marco Rose

Vor dem Bundesliga-Heimspiel am Mittwochabend (20:30 Uhr) gegen den SC Paderborn sprach Borussias Cheftrainer Marco Rose in der heutigen Pressekonferenz über…

…die personelle Lage: Grundsätzlich hat sich nicht allzu viel verändert. Lediglich der Einsatz von Stefan Lainer, der am Sonntag in Wolfsburg einen Schlag aufs Knie abbekommen hat, ist sehr fraglich. Ansonsten sind mit Ausnahme von Andreas Poulsen (Bänderriss im Sprunggelenk) und Torben Müsel (arthroskopischer Eingriff am Knie) alle Mann an Bord.

...die beiden jüngsten Last-Minute-Niederlagen: Jeder Spieler verarbeitet solche Ergebnisse anders. Ich kann auch nicht in die Köpfe der Jungs hineinschauen. Fakt ist, dass wir drüber gesprochen und versucht haben, alles sachlich aufzuarbeiten, ohne dabei aber die emotionale Seite beiseitezulassen. Wichtig ist jetzt, dass wir gut darauf reagieren. Wir haben zum Glück schnell die Möglichkeit, hier zu Hause wieder zu spielen. Es geht für uns jetzt darum, ein positives Ergebnis zu bekommen, um damit wieder den richtigen Weg einzuschlagen.

…die Herangehensweise an das Spiel: Wir müssen am Mittwochabend wieder eine positive Energie erzeugen. Sonst wird es zäh. Wir brauchen die letzte Konsequenz, um erfolgreich zu sein. Die haben wir in den letzten beiden Partien vor allem in der jeweiligen Endphase etwas vermissen lassen. Wenn man dem Gegner zeigt, dass für ihn in der Schlussphase noch etwas drin ist, wird er versuchen, diese Chance wahrzunehmen. Wenn wir es aber umdrehen und selbst Signale aussenden, dass wir das Spiel noch gewinnen wollen, löst es beim Gegner etwas aus. Wir haben das in vielen Spielen in beeindruckter Art und Weise gezeigt. Daran gilt es wieder anzuknüpfen und noch einmal die letzten Prozentpunkte herauszuholen.

…die möglichen nachlassenden Kräfte: Davon möchte ich eigentlich nichts hören. Selbst wenn es so wäre, wäre es nicht so wichtig. Wir haben jetzt noch zwei Spiele vor der Brust, die wir erfolgreich gestalten wollen. Wenn wir am letzten Donnerstag die Zwischenrunde erreicht hätten, hätten wir auch noch genug Power gehabt für die letzten Aufgaben. Nach zwei negativen Erlebnissen geht es darum, diese beiseite zupacken und die Energie, die wir durch den Bayern-Sieg gezogen haben, wieder auf den Platz zu bringen. Wenn wir Gas geben und die richtigen Entscheidungen treffen, werden wir morgen wahrscheinlich wieder erfolgreich sein. Wenn wir das nicht hinbekommen, wird es problematisch – das ist eigentlich ganz simpel.

…den kommenden Gegner: Die Paderborner spielen sehr mutig, verteidigen recht hoch und suchen fußballerische Lösungen. Sie agieren nicht nur mit langen und hohen Bällen, sondern wollen über das Umschaltspiel oder mit einem sauberen Positionsspiel Tempo reinbringen und zielstrebig zum Tor ziehen. Wenn man da nachlässig in der Zweikampfführung ist, wird man gegen diesen Gegner Probleme bekommen. Das haben viele andere Teams schon gespürt. Hinzu kommt die Komponente, dass die Paderborner ein Gefühl entwickelt haben, dass sie unabhängig von Ergebnissen und dem Tabellenplatz immer positiv sind und in jedem Spiel Vollgas geben. Daher gab es auch noch keine Partie, in der sie richtig weggebrochen sind.

...die Möglichkeit, als Spitzenreiter zu überwintern: Die Herbstmeisterschaft ist für uns nur deshalb ein Thema, weil wir immer wieder drauf angesprochen werden. Ansonsten reden wir da nicht viel drüber. Wenn wir die Möglichkeit haben, als Tabellenführer die Hinrunde zu beenden, nehmen wir das gerne mit. Aber dafür müssen wir erst einmal wieder unsere Spiele gewinnen. Wir wollen morgen Abend erfolgreich sein, um unsere Situation zu verbessern.

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