NEWS: 15.01.2020

Der kommende Gegner im Porträt: FC Schalke 04

Der kommende Gegner im Porträt: FC Schalke 04
Der FC Schalke 04 absolvierte eine erfolgreiche Hinrunde und rangiert aktuell mit 30 Zählern auf Platz fünf des Tableaus. Foto: DFL

Am Freitagabend (20:30 Uhr) ist Borussia zum Auftakt in die Bundesliga-Rückrunde beim FC Schalke 04 zu Gast. Wir stellen den kommenden Gegner der FohlenElf ausführlich vor.

Formkurve: Die Königsblauen absolvierten eine sehr gute Hinrunde und stehen aktuell nach acht Siegen, sechs Remis und nur drei Niederlagen mit 30 Zählern auf dem fünften Tabellenplatz. Nach dem 0:0 zum Saisonauftakt im BORUSSIA-PARK mussten sie gegen Bayern München eine deutliche 0:3-Niederlage hinnehmen. Daraufhin präsentierten sich die Knappen souveräner und ließen eine Serie von vier Siegen folgen (3:0 gegen Hertha BSC, 5:1 beim SC Paderborn, 2:1 gegen Mainz 05, 3:1 bei RB Leipzig). Dem Unentschieden gegen den 1. FC Köln (1:1) folgte eine 0:2-Niederlage bei der TSG Hoffenheim. Im Revierderby trennten sie sich 0:0 von Borussia Dortmund und blieben daraufhin in vier Spielen ungeschlagen (3:2 beim FC Augsburg, 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf, 2:1 bei Werder Bremen, 2:1 gegen Union Berlin). Lediglich Bayer 04 Leverkusen mussten sich die Blau-Weißen am 14. Spieltag noch geschlagen geben (1:2), gegen Eintracht Frankfurt feierten sie einen knappen 1:0-Erfolg, beim VfL Wolfsburg (1:1) und gegen den SC Freiburg (2:2) ließen die Knappen zum Abschluss der Hinrunde zwei Unentschieden folgen. „Unser Ziel war es, einen Fußball zu spielen, der von Intensität, Emotionen, von Zusammenhalt und positiver Aggressivität geprägt ist. Das haben die Jungs sehr konstant hinbekommen“, bilanzierte Trainer David Wagner nach der Hinrunde. In der Winterpause absolvierten die "Knappen" zwei Testspiele: Gegen den belgischen Erstligisten St. VV Truiden unterlag S04 mit 0:1, den Hamburger SV besiegten die Königsblauen im Anschluss mit 4:0.

Trainer: David Wagner: Der gebürtige Frankfurter begann seine Karriere beim örtlichen SV 07 Geinsheim. Während seiner aktiven Laufbahn stand der ehemalige Stürmer in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt, dem VfL Bochum, Mainz 05 und dem FC Schalke 04 unter Vertrag. 2007 absolvierte Wagner erfolgreich den Fußballlehrer-Lehrgang des DFB und war daraufhin im Jugendbereich der TSG Hoffenheim und von Borussia Dortmund tätig. Im November 2015 übernahm der 48-Jährige den englischen 2. Liga-Klub Huddersfield Town und führte diesen 2017 in die Premier League. Im darauffolgenden Jahr schaffte Huddersfield den Klassenverbleib. 2019 trennten sich die Wege des auf dem letzten Tabellenplatz abgeschlagenen Huddersfield und dem Deutsch-Amerikaner. Zur Saison 2019/20 übernahm Wagner beim FC Schalke 04 das Traineramt von Domenico Tedesco. Michael Reschke, technischer Direktor der Knappen, bezeichnet die Verpflichtung von Wagner als „Glücksgriff“ und machte unlängst den aktuellen sportlichen Erfolg an Wagners Arbeit fest: „Er ist ein Trainer, der ein sehr hohes Fußballwissen hat und eine extrem hohe Fachkompetenz besitzt. Er weiß, wie man Menschen führen muss. Das kommt im Verein und bei den Fans sehr gut an.“

System und Aufstellung: Wagner ließ seine Mannschaft zu Saisonbeginn häufig in einem 4-2-3-1-System auflaufen, variierte im Verlauf dieser Spielzeit aber. Im Tor der Knappen war Alexander Nübel stets gesetzt. Aufgrund einer Rot-Sperre muss Wagner aber noch für zwei weitere Spiele auf seinen Kapitän verzichten. Wie schon in den beiden letzten Duellen vor der Winterpause wird gegen die Fohlen Markus Schubert das Tor der Knappen hüten. Auch die Abwehrkette musste der Schalke-Coach im Laufe der Saison aufgrund von Verletzungen der beiden Stamminnenverteidiger Benjamin Stambouli und Salif Sané umbauen. Somit werden wohl Ozan Kabak und der etatmäßige Linksverteidiger Bastian Oczipka die Innenverteidigung bilden, in der Außenverteidigung werden voraussichtlich Juan Miranda (links) und Jonjoe Kenny (rechts) zum Einsatz kommen. Im Mittelfeld könnten Omar Mascarell in der Zentrale und Suat Serdar und Daniel Caligiuri von Beginn an spielen. Mit einer etwas offensiveren Rolle wird wohl Amine Harit auf der zehn agieren, aber auch Rabbi Matondo ist hier eine Option. Im Sturm war zuletzt Benito Raman gesetzt, eine Doppelspitze zusammen mit Guido Burgstaller ist ebenfalls denkbar.

Im Fokus: Amine Harit: Der 22-jährige Marokkaner, der in Pontoise in Frankreich aufgewachsen ist, ist unter David Wagner gesetzt und stand in allen 19 Pflichtspielen in der Startelf der Schalker (17 Bundesligapartien, zwei DFB-Pokalspiele). Mit sechs Treffern und vier Torvorlagen in der laufenden Spielzeit gehört er zu den torgefährlichsten Mittelfeldspielern der Bundesliga. Zur Saison 2017/18 wechselte Harit vom FC Nantes zum FC Schalke 04 und galt dort zunächst als die große Entdeckung. Aufgrund wenig überzeugender Leistungen sollte der Marokkaner Anfang des Jahres jedoch gehen, schließlich blieb der offensive Mittelfeldakteur doch in Gelsenkirchen. Und das zahlt sich nun aus: Harit glänzte in der Hinrunde nicht nur als guter Techniker, Dribbelkünstler und Vorbereiter, sondern auch als entschlossener Spielentscheider. „Amine ist ein wahnsinnig spannender, talentierter Spieler“, sagt Trainer Wagner.

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