NEWS: 22.03.2020

„Julian? Der Lustigste Mensch, den ich kenne!“

„Julian? Der Lustigste Mensch, den ich kenne!“

In der Rubrik „Best of“ im FohlenEcho-Mitgliedermagazin erzählen die Spieler der FohlenElf, von besonderen Freundschaften im Fußballgeschäft. In Ausgabe 57 sprach Christoph Kramer über seine Freundschaft zu Julian Korb.

„Kennengelernt habe ich Julian schon früh, da wir beide bereits als Kinder Fußball gespielt haben und Jahrgang 1991/92 sind. Allerdings haben wir damals immer gegeneinander gespielt und hatten ansonsten nicht viel miteinander zu tun. Als wir 16 oder 17 Jahre alt waren, haben sich unsere Wege dann auf Mallorca - genauer gesagt in Cala Ratjada - gekreuzt, wo wir beide mehrmals Urlaub gemacht haben und im selben Hotel unterkamen. Richtig angefreundet haben wir uns aber erst, als ich mit 22 Jahren zu Borussia kam. Julian hat damals ja schon hier gespielt. Und da wir uns vom Sehen schon vorher kannten, habe ich bei ihm ziemlich schnell Anschluss gefunden.

Wir haben dann öfter etwas zusammen unternommen und dadurch schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Gerade was unsere Einstellung angeht, ticken wir sehr ähnlich. Aber auch in Sachen Humor passen wir super zusammen. Julian braucht zwar immer etwas, um warm zu werden. Aber wenn das Eis einmal gebrochen ist, ist er wirklich der lustigste Mensch, den ich kenne. Weil er einfach einen ganz feinen und intelligenten Humor hat, den nur ganz wenige Menschen haben. Mit ihm habe ich schon sehr viel gelacht. Aber auch ernsthafte Gespräche kann man mit ihm sehr gut führen. Er ist ein guter Zuhörer und ein sehr guter Gesprächspartner. Ich hätte früher nie gedacht, dass ich im Fußball-Business so einen guten Freund finden würde.

Gerade deswegen war es natürlich schade, dass er 2017 zu Hannover 96 gewechselt ist und wir seitdem nicht mehr in einem Verein spielen. Plötzlich wieder gegen einen seiner besten Freunde auf dem Platz zu stehen, ist gerade am Anfang immer etwas merkwürdig. Allerdings kann man das relativ schnell ausblenden, da der Wunsch zu gewinnen dann natürlich doch immer größer ist als der Wunsch auf Rücksichtnahme.

Was sich durch den Wechsel von Julian nach Hannover allerdings verändert hat, ist die Häufigkeit, die wir uns sehen. Jetzt sehen wir uns oft wochenlang gar nicht, da es in der laufenden Saison eher schwierig ist, sich zu treffen. Dennoch haben wir regelmäßig Kontakt, zum Beispiel über WhatsApp. Es gibt natürlich auch Zeiten, in denen selbst das zu kurz kommt, aber das ist auch kein Problem. Sobald man sich dann wiedersieht, ist wieder alles super und man versteht sich einfach nur gut. Auch das ist es ja, was eine gute Freundschaft ausmacht.

Wenn Julian frei hat, besucht er oft seine Familie, die in Mönchengladbach lebt. Dann gehen wir auch oft etwas zusammen essen oder spielen Playstation. In der vergangenen Sommerpause haben wir es sogar geschafft, das erste Mal gemeinsam in den Urlaub zu fliegen. Zusammen waren wir erst in Los Angeles und dann in Cancún. Julian fliegt schon seit Jahren nach L. A. in den Urlaub und wollte mir dort unbedingt alles zeigen. Wir hatten eine wirklich tolle Zeit und ein schönes Ferienhaus. Wir haben abends oft gegrillt und draußen gesessen. Zudem waren wir natürlich an typischen Touristen-Hotspots wie am Hollywood-Sign, auf dem Walk of Fame und in den Hollywood Hills. Das absolute Highlight war aber der Besuch der Universal Studios. Zum Beispiel waren wir dort zusammen im Krustyland, was wirklich lustig war. Julian und ich haben dort den Rekord im Dosenwerfen geknackt und bestimmt 25 Kuscheltiere gewonnen. Wir waren darauf echt stolz! Die Stofftiere haben wir aber natürlich nicht mit nach Hause genommen, sondern vor Ort an Kinder verschenkt. In Cancún haben wir dann einen klassischen Bade- und Strandurlaub gemacht.

Außerdem hat mich Julian während des Urlaubs auf meine damalige Teilnahme bei „Schlag den Star“ vorbereitet und mit mir für die Show trainiert. Wir haben nämlich auch, was das Fernsehprogramm angeht, den selben Geschmack. Rückwirkend haben wir zwar wohl ganz klar die falschen Disziplinen geprobt, Spaß hat es aber trotzdem gemacht. Mit Sicherheit werden wir auch in Zukunft nochmal zusammen verreisen. Schließlich muss ich Julian ja zeigen, dass es noch andere schöne Orte auf der Welt gibt als L.A.“

Dieser Text ist erstmals im „FohlenEcho – Das Magazin“, Ausgabe 57, erschienen. Er ist Teil der Rubrik „Best of“, in der die Spieler der FohlenElf von besonderen Freundschaften im Fußballgeschäft erzählen und die in jedem Magazin erscheint. Wenn ihr das „FohlenEcho - Das Magazin“ auch in eurem Briefkasten haben wollt, dann macht euch Borussia! mitglied.borussia.de

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