NEWS: 25.03.2020

Aus dem FohlenEcho: Hockey-Nationalspieler hat in Borussia-Bettwäsche geschlafen

Aus dem FohlenEcho: Hockey-Nationalspieler hat in Borussia-Bettwäsche geschlafen
Hockey-Nationalspieler Mats Grambusch ist seit seiner Kindheit Borussia-Fan.

In der Rubrik „Da ging mein Herz verlor‘n“ im FohlenEcho-Mitgliedermagazin erzählen prominente Fans der FohlenElf von ihrer Leidenschaft. In Ausgabe 58 berichtet Hockey-Nationalspieler Mats Grambusch davon, wie er zum VfL-Anhänger wurde.

„Die Leidenschaft für Borussia wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt. Meine ganze Familie kommt aus Mönchengladbach, auch ich wurde hier geboren. Somit war es eigentlich schon vorherbestimmt, dass ich Borussia-Fan werde. Ich meine, es ist wirklich kaum möglich hier aufzuwachsen und kein Fan der FohlenElf zu sein. Ich bin damit groß geworden, mit meiner Familie die Spiele der Fohlen anzuschauen und ins Stadion zu gehen. Mein Papa hatte damals eine Dauerkarte und hat mich und meine Geschwister oft mit zum Bökelberg genommen. Leider erinnere ich mich nicht mehr daran, welche Partie ich als erstes im Stadion verfolgt habe. Aber alle Spiele, die ich bisher live miterleben durfte, waren für mich etwas Besonderes. Einer meiner Lieblingsspieler war damals Arie van Lent. Aber auch Torhüter wie Jörg Stiel oder Uwe Kamps, mit dem ich damals mein erstes Fanfoto gemacht habe, habe ich immer bewundert.

Als Kind habe ich auch selbst eine Zeit lang Fußball bei Rot-Weiß Venn gespielt, meine zweite Leidenschaft war aber schon immer Hockey. Schon früh hatte ich mich dem Gladbacher HTC angeschlossen. In der siebten Klasse stand ich dann vor der Entscheidung: Fußball oder Hockey. Beide Sportarten weiter zu betreiben war wegen Terminüberschneidungen und Schule ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Da ich mit den Teamkollegen aus dem Hockeyverein privat mehr zu tun hatte, habe ich mich schließlich schweren Herzens für den Hockeysport entschieden. Borussia ist aber trotzdem immer meine große Liebe geblieben, auch wenn die Borussia-Bettwäsche später der des Gladbacher HTC weichen musste.

Da ich eigentlich immer selbst Sport gemacht habe, hatte ich leider nie eine Dauerkarte. Spätestens seitdem ich in Köln spiele, ist es auch häufig so, dass ich nicht live im Stadion sein kann, da ich am Wochenende parallel selbst Hockey spiele. Deshalb kommen mir Spieltage in der Woche oder an einem Sonntagabend oft sehr gelegen. Wenn ich nicht ins Stadion kann, verfolge ich die Partien natürlich trotzdem via Liveticker. Anschließend schaue ich die Spielzusammenfassung über die verschiedenen Streamingdienste an. Als Borussia 2015/16 erstmals in der Champions League antrat, musste ich aber einfach live dabei sein. Deshalb habe ich damals sogar mein Training ausfallen lassen. Das sollte man natürlich nicht zu oft machen, gelohnt hat es sich aber in jedem Fall. Es war ein ganz besonderer Augenblick für mich, die Champions League-Hymne im BORUSSIA-PARK zu hören. Wenn ich heute daran denke, bekomme ich noch immer Gänsehaut. Damals gab es gegen Juventus Turin ein Unentschieden, ich werde das Spiel niemals vergessen.

Besonders war auch das Relegationsspiel zwischen Gladbach und dem VfL Bochum. Damals habe ich noch beim GHTC gespielt und bin fast mit der gesamten Mannschaft zum Spiel gegangen. Als das Tor in der Nachspielzeit fiel, gab es für uns kein Halten mehr. Ein unglaubliches Gefühl. Auch die Derbys gegen Köln sind für mich immer spezielle Matches, da ich mittlerweile in Köln spiele und wohne und ein Großteil meines Freundeskreises aus Anhängern des 1. FC Köln besteht. Wenn möglich, schauen wir gern zusammen die Spiele an oder gehen ins Stadion. In diesem Jahr hatte ich leider parallel selbst ein Spiel. Trotzdem versuche ich auch in dieser Spielzeit, wieder so oft wie möglich in den BORUSSIA-PARK zu gehen.

Eine Zeit lang hatte ich sogar mal ein ganz besonderes Ritual mit Borussia. Freunde hatten mir eine Borussia-Kerze geschenkt, auf der unter anderem die Raute abgebildet war. Immer, wenn es bei Borussia in einem Spiel mal nicht so gut lief, habe ich die Kerze angezündet. Ein bisschen abergläubisch, aber danach lief es meist besser. Mittlerweile ist die Kerze allerdings komplett heruntergebrannt, und ich habe danach auch nie wieder eine solche Kerze gesehen. Zum Glück bekommt es Borussia ja auch ganz gut ohne mein Ritual hin.“

Dieser Text ist erstmals im „FohlenEcho – Das Magazin“, Ausgabe 58, erschienen. Er ist Teil der Rubrik „Da ging mein Herz verlor‘n“, in der Prominente von ihrer Borussia-Leidenschaft berichten und die in jedem Magazin erscheint. Wenn ihr das „FohlenEcho - Das Magazin“ auch in eurem Briefkasten haben wollt, dann macht euch Borussia!mitglied.borussia.de

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