NEWS: 06.04.2020

Aus dem FohlenEcho: Mario Baslers heimliche Liebe

Aus dem FohlenEcho: Mario Baslers heimliche Liebe
Mario Basler ist auch heute noch Fan von Borussia. Foto: imago images/Mike Wolff

In der Rubrik „Da ging mein Herz verlor’n“ im FohlenEcho-Mitgliedermagazin erzählen Borussen von ihrer ersten Verbindung zum VfL. In Magazin 59 verriet Mario Basler, warum seine erste Liebe nicht der FCK, sondern Borussia war.

„In Neustadt an der Weinstraße, wo ich geboren und aufgewachsen bin, gab es trotz der Nähe zu Kaiserslautern viele Gladbach-Fans. Darunter waren auch einige drei bis vier Jahre ältere Jungs, mit denen ich immer zusammen auf dem Bolzplatz gekickt habe. Die sind auch immer mal wieder mit ihren Eltern zum Bökelberg gefahren, um ein Spiel zu sehen. Zum Glück habe ich meine Eltern überreden können, dass ich ein paar Mal mitfahren durfte. So war ich kurioserweise das erste Mal auf dem Bökelberg, noch bevor ich auf dem Lauterer Betzenberg war – und ich war von Anfang an begeistert. Besonders in Erinnerung bleibt mir Hans-Günter Bruns, der damals Libero war, mit seinem sehr blonden Haar und dem brutal starken linken Fuß.

Da ein Teil meiner Kumpels eben auch Gladbach-Fans war, hielt sich meine Begeisterung für Borussia mitsamt all seiner Begleiterscheinungen: Ich habe mir zu Geburtstagen und Weihnachten Gladbach-Bettwäsche und -Trikots gewünscht. So hat man mich auf den pfälzischen Bolzplätzen im Borussia-Trikot gefunden. Ich habe dann immer gesagt, dass Gladbach meine ‚heimliche Liebe‘ ist, denn als Pfälzer musst du eigentlich Fan des 1. FC Kaiserslautern sein. Als ich in der A-Jugend zum großen FCK gegangen bin, waren mein Vater und ich natürlich auch häufiger auf dem Betzenberg und sind selbstverständlich auch Fans der Lauterer geworden.

Dennoch ist meine Liebe zu Borussia nie erloschen, inzwischen ist sie ja auch nicht mehr heimlich. Ich habe ja schon mehrfach öffentlich darüber gesprochen. Selbst als ich Bundesliga-Spieler wurde, habe ich immer mit einem Auge nach Mönchengladbach herüber geschielt. Ich habe mich immer sehr gefreut, am Bökelberg zu spielen. Es war etwas Besonderes, dort aufzulaufen, wo ich früher in der Kurve stand. Manchmal habe ich dann die Ränge hinaufgeschaut. Während meiner Karriere gab es aber nie eine Anfrage aus Mönchengladbach. Wenn jemand ernsthaft angefragt hätte, wäre Borussia durchaus ein Thema für mich gewesen.

Ich bin auch heute noch Gladbach-Fan, sehe Borussia sehr gerne spielen und freue mich, wenn sie erfolgreich ist. Als Fan wünsche ich mir natürlich, dass der VfL international dabei ist. Am besten in der Champions League, aber das ist natürlich sehr schwer.

Das letzte Mal im BORUSSIA-PARK war ich vor etwa zwei Jahren. Es wird also mal wieder Zeit, und ich hoffe, dass sich demnächst mal wieder die Möglichkeit ergibt. Eine Zeit lang habe ich von Freunden und Verwandten auch immer Gladbach-Trikots zum Geburtstag geschenkt bekommen, das ist in den letzten Jahren irgendwie ein wenig eingeschlafen. Vielleicht müsste man das mal reaktivieren…“

Dieser Text ist erstmals im „FohlenEcho – Das Magazin“, Ausgabe 59, erschienen. Er ist Teil der Rubrik „Da ging mein Herz verlor’n“, in der Borussen von ihrer ersten Erinnerung an den VfL erzählen und die in jedem Magazin erscheint. Wenn ihr das „FohlenEcho - Das Magazin“ auch in eurem Briefkasten haben wollt, dann macht euch Borussia unter mitglied.borussia.de!

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