NEWS: 27.04.2020

Stefan Lainer: Dauerbrenner in der Defensive

Stefan Lainer: Dauerbrenner in der Defensive
Stefan Lainer verstärkt seit Beginn der aktuellen Saison Borussias Defensive.

Zu Beginn der laufenden Spielzeit hat Borussia fünf Spieler verpflichtet. An dieser Stelle beleuchten wir ihre bisherige Entwicklung bei Borussia. Heute: Stefan Lainer.

In Stefan Lainer ist neben Trainer Marco Rose im Sommer letzten Jahres auch ein Spieler von RB Salzburg in die Reihen der Fohlen gewechselt. „Natürlich hat der Trainer bei dem Wechsel eine Rolle gespielt“, sagte Lainer im Juni nach seiner Verpflichtung. „Aber Borussia ist ohnehin ein toller Verein mit großem Potenzial. Daher bin ich sehr glücklich, jetzt für diesen Verein spielen zu dürfen.“ Vier österreichische Meisterschaften und drei Pokalsiege hatte der Rechtsverteidiger in vier Jahren mit RB Salzburg gefeiert und hatte dort stets zur Stammkraft der Abwehrkette gezählt. „Wir freuen uns sehr, dass wir Stefan Lainer verpflichten konnten“, sagte Borussias Sportdirektor Max Eberl. „In ihm bekommen wir einen dynamischen Außenverteidiger mit einer guten Mentalität und reichlich Erfahrung auf hohem und internationalem Niveau.“ Und es stellte sich schnell heraus: Bei Borussia knüpfte der Neuzugang an seine starken Leistungen an.

Von Beginn an ein Dauerbrenner

Lainer war als Stammelfkandidat von Salzburg zur Borussia gewechselt und fügte sich auch bei den Fohlen nahtlos in das neue Rose-System ein. Bereits in der Vorbereitung überzeugte der 27-Jährige mit starker Defensivarbeit und gab schon beim ersten Pflichtspiel der aktuellen Saison im Pokal beim SV Sandhausen (1:0) sein Pflichtspieldebüt für den VfL. Auch beim Ligaauftakt gegen den FC Schalke 04 (0:0) gehörte Lainer zur ersten Elf. Seitdem verpasste der Defensivroutinier in der laufenden Spielzeit bis zur Saison-Unterbrechung durch die Corona-Pandemie nur drei Partien – zweimal musste er wegen einer Knieprellung aussetzen, einmal eine Gelbsperre absitzen.

Somit stand Lainer in 30 von 33 Pflichtspielen in der Bundesliga, der UEFA Europa League und dem DFB-Pokal in der Startelf und trug damit auf seiner Position auf der rechten Abwehrseite maßgeblich zu Borussias hervorragenden Defensivarbeit bei. 30 Gegentreffer mussten die Fohlen in der Liga erst hinnehmen, nur RB Leipzig und Bayern München (beide 26) kassierten noch weniger. Zwar wurde der Österreicher vorrangig zur Verstärkung der Defensive geholt, im zweiten Saisonspiel bei Mainz 05 stellte er aber auch seine Offensivqualitäten unter Beweis, erzielte den 1:1-Ausgleichstreffer und ebnete damit den Weg zum späteren 3:1-Erfolg der Fohlen. Im Laufe der aktuellen Spielzeit steuerte Lainer zudem drei Assists bei.

„Erwartungen übertroffen“

Seit zehn Monaten ist Lainer nun bei Borussia und hat sich als Rechtsverteidiger im System von Coach Rose etabliert. „Ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass es für mich der richtige Schritt, dass es die richtige Entscheidung war, zu Borussia zu wechseln“, sagt der Defensivspezialist. Er habe am Anfang keine genauen Erwartungen gehabt, was das Sportliche betrifft. Doch Borussia sei auf einem guten Weg und mit der aktuellen Tabellensituation sei er zufrieden. Und auch außerhalb des Sportlichen passt alles für den 27-Jährigen: „Um den Verein herum stimmt alles: die Stimmung im Stadion, die Fans, die Aufmerksamkeit des Klubs in der Bundesliga und auch die mediale Präsenz des Vereins. Da wurden meine Erwartungen übertroffen.“