NEWS: 23.05.2020

"Elfmeter war ein Rückschlag" - Stimmen zum Spiel

"Elfmeter war ein Rückschlag" - Stimmen zum Spiel
Yann Sommer

Nach der 1:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen haben wir uns in beiden Lagern umgehört.

Yann Sommer: Leverkusen war in der ersten Halbzeit besser. Wir haben zu Beginn wenige Lösungen gefunden und viele Ballverluste gehabt, sind jedoch nur mit 0:1 in die Pause gegangen, obwohl Leverkusen eine riesen Möglichkeit auf das zweite Tor hatte, die zum Glück nicht reingegangen ist. In der Pause haben wir ein Kreuz hinter die erste Hälfte gesetzt und wollten eine bessere zweite Halbzeit spielen. Das haben wir auch gemacht. Der Elfmeter war dann aber ein Rückschlag für uns. Wir waren bis dahin gut im Spiel und hatten gute Möglichkeiten. Nach einem 1:2 noch mal zurückzukommen, ist natürlich mental schwierig. Aber wir hatten die Möglichkeiten und haben uns danach noch gute Chancen herausgespielt. Aber Leverkusen war heute einfach effizienter. Sie haben sehr mannorientiert gespielt, sehr aggressiv und haben uns wenig Räume für den Spielaufbau gelassen.

Stefan Lainer: Leverkusen hat drei Tore erzielt und wir nur eins, deswegen haben sie gewonnen. Sie waren vor dem Tor eiskalt. In der ersten Halbzeit hatte Leverkusen die besseren Möglichkeiten, da haben wir uns erst noch ein bisschen rangetastet. In der zweiten Hälfte ging es dann hin und her und wir hatten auch gute Chancen. Den Elfmeter kann man geben. Es gab ein wenig Unruhe, weil es kurz vorher bei uns im Strafraum eine ähnliche Situation gab. Aber am Ende ist so entschieden worden und wir haben es nicht mehr geschafft das Spiel zu drehen. Wir wollten oben dran bleiben und dafür wäre jeder Sieg und jeder Punkt wichtig gewesen, deswegen tun die verlorenen drei Punkte schon weh. Aber insgesamt war Leverkusen effektiver und deswegen haben sie verdient gewonnen

Trainer Marco Rose: Die Niederlage ist bitter für uns, weil wir uns viel vorgenommen hatten. In der ersten Halbzeit war Leverkusen insgesamt besser im Spiel. Sie hatten mehr Zugriff, haben mit einfachen Mitteln versucht, uns über ihr Tempo vorne wehzutun und haben mehr Zweikämpfe und zweite Bälle gewonnen. Trotzdem haben wir nicht unendliche viele Chancen zugelassen. Nach vorne haben wir aber selber zu wenig Druck gemacht, zu wenige Abschlüsse kreiert und Leverkusen zu wenig wehgetan. Zur Pause haben wir umgestellt, weil wir vorne mehr Präsenz wollten und es unseren Außenverteidigern beim Vorwärtsverteidigen leichter machen wollten. Wir sind dann sehr gut in die zweite Halbzeit gekommen. Als wir uns schließlich eingegroovt und den Ausgleich erzielt hatten, hatten wir die Chance auf das 2:1. Thuram wurde dabei gestört und im direkten Gegenzug haben wir den Elfmeter gegen uns bekommen. Das war in der Summe der Knackpunkt des Spiels.

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, in der wir mit viel Mut nach vorne gespielt und Druck gemacht haben. Wir hätten schon zu diesem Zeitpunkt das zweite Tor machen können. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann schwieriger, da hat Gladbach besser gespielt. Bei dem Elfmeter hat sich der Schiedsrichter die Situation noch einmal angeguckt und auf Strafstoß entschieden. Deswegen gehe ich davon aus, dass es die richtige Entscheidung war. Aber wir haben auch in einem Top-Spiel eine Top-Leistung gezeigt. Insgesamt war das am Ende eine klasse Mannschaftsleistung von uns.

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