NEWS: 28.06.2020

Hofmann: "Wir freuen uns auf die Champions-League-Abende"

Hofmann: "Wir freuen uns auf die Champions-League-Abende"
Jonas Hofmann bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0.

Das 1:0 selbst geschossen, das 2:0 aufgelegt - Jonas Hofmann war beim gestrigen 2:1-Sieg gegen Hertha BSC gemeinsam mit Breel Embolo auffälligster Offensivspieler.

Im Zweikampf um Platz vier mit Bayer Leverkusen habt ihr eure große Chance genutzt und die Qualifikation für die Champions League durch drei Siege am Saisonende gesichert. Wie fühlt sich das an?

Hofmann: Großartig! Es herrscht die pure Freude. Wir haben den allergrößten Teil der Saison den Fußball gezeigt, den der Trainer sehen will und auch die nötige Mentalität. Wir durften nicht nachlassen und mussten wirklich hart arbeiten, um uns unseren Traum zu verwirklichen. Und schon jetzt, kurz danach, spürt man, dass es sich gelohnt hat, alles zu geben.

Ihr habt das gestrige Spielgegen die Hertha mit einer Vielzahl an Chancen und 23:5 Torschüssen letztlich vielleicht ein bisschen knapp 2:1 gewonnen...

Hofmann: Ja, wir hatten wirklich viele, viele gute Chancen. Ich hatte nach dem 1:0 kurz vor der Pause auch noch eine weitere große. Hätten wir da das 2:0 gemacht, wäre es uns wohl noch leichter gefallen. Natürlich hätten wir einige Angriffe noch besser ausspielen müssen. Das ändert aber nichts daran, dass wir dieses Spiel total verdient gewonnen und unser großes Ziel erreicht haben. Da sind alle Analysen eigentlich jetzt egal.

Das erste Tor hat Breel Embolo großartig für dich aufgelegt, beim zweiten Tor hast du einen eleganten Außenrist-Querpass auf den zweiten Pfosten gespielt. Hand aufs Herz: War das so geplant?

Hofmann (lacht): Natürlich! Im Ernst: Ich bin ins Straucheln geraten und wollte den Ball zumindest noch durch die Beine meines direkten Gegenspielers hindurch spitzeln. Natürlich war am Ende ein bisschen Glück dabei, dass der Ball bis hinten durch rutscht.

Die Saison war durch die Corona-bedingte Unterbrechung sicherlich kompliziert.

Hofmann: Absolut. Mit dieser Ungewissheit hatten alle Vereine zu kämpfen: Geht es weiter? In welcher Form? Und wann? Man musste höchst diszipliniert bleiben, wusste aber nicht genau, für welchen Zeitpunkt man bereit sein muss. Das war für den Kopf nicht einfach, wir haben es aber sehr gut hinbekommen. Denn als es weiterging, haben wir exakt da angeknüpft, wo wir vorher aufgehört haben. Wir haben alles reingeworfen, vor allem in den letzten Spielen. Nun sind wir sehr erleichtert, es fällt schon viel von einem ab. Wir freuen uns total darauf, jetzt erstmal die Füße hochlegen zu dürfen.

Was bedeutet es für dich, in der kommenden Saison in der Champions League spielen zu dürfen?

Hofmann: Wenn die Champions-League-Hymne vor dem Anpfiff gespielt wird, bekommt man unweigerlich Gänsehaut. Ich erinnere mich immer noch gern an unser Auswärtsspiel bei Celtic Glasgow. Eine atemberaubende Atmosphäre, und wir haben 2:0 gewonnen – ein Wahnsinns-Erlebnis. Auf solche Abende freuen wir uns jetzt schon. Die Champions League ist für jeden etwas Besonderes. Und für diesen Verein ist sie einfach extrem besonders. Wir freuen uns, dass wir das geschafft haben.

Und wenn Raffael am Ende noch sein Tor gemacht hätte…

Hofmann: ...dann wären sogar die Pappfiguren im Stadion ausgerastet (lacht).

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