NEWS: 29.06.2012

Halbfinal-Aus für Reus & Co.

Halbfinal-Aus für Reus & Co.
Enttäuscht über das Halbfinal-Aus: Marco Reus.

Bei der EM in Polen und der Ukraine hat Marco Reus hat mit der deutschen Nationalmannschaft den Einzug ins Endspiel verpasst. Die DFB-Elf verlor im Halbfinale Italien mit 1:2.

Es kam für viele überraschend, dass Bundestrainer Jogi Löw Reus nach seinem starken Auftritt im Viertelfinalspiel gegen Griechenland (4:2) zunächst wieder auf die Bank beorderte. „Ihn nicht von Anfang gebracht zu haben, gehört zu Löws taktischen Missgriffen“, meinte die FAZ. Für den Noch-Borussen stand Toni Kroos in der Startelf. Die Deutschen erwischten keine gute erste Hälfte, Italiens Angreifer Mario Balotelli nutzte zwei Unachtsamkeiten in der Hintermannschaft aus, um die Squadra Azzurra bereits im ersten Durchgang mit 2:0 in Führung zu bringen.

Zur Pause reagierte Löw und brachte Miroslav Klose für Mario Gomez und Marco Reus für Lukas Podolski. Der letztgenannte Wechsel zahlte sich sofort aus. „Eine klare Belebung, vor allem Marco Reus bringt endlich Tempo ins deutsche Angriffsspiel“, schrieb die TAZ. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung prüfte Reus Italiens Keeper Buffon mit einem Schuss ins kurze Eck. „So wie Marco Reus haben deutsche Fußballfans Lukas Podolski in Erinnerung: Mutig, trickreich, mit einer ordentlich Portion Geilheit auf das Spiel. Leider kam Reus erst nach 45 Minuten und da stand es schon 0:2. Schade, dass seine erste gute Aktion in einem Kullerball versandete, wer weiß, was passiert wäre, wenn...“, meinten die „11Freunde“. Noch knapper war es in der 61. Minute, in der Reus zum Freistoß antrat. Er zirkelte den Ball über die Mauer, so dass Buffon sich mächtig strecken musste, um den Ball gerade noch über den Querbalken zu lenken.

„Reus kam rein und wirbelte. Schon in der ersten Szene zehn Mal so spritzig und mutig wie Podolski in der gesamten ersten Halbzeit. Ganz stark sein Freistoß an die Latte. Doch nach und nach ging auch ihm gegen zähe Italiener die Luft aus“, befand der Stern. Mit zunehmender Spieldauer flachte jedoch gesamte das Offensivspiel der Deutschen ab, so dass es kaum noch zwingende Chancen gab. Erst in der Nachspielzeit verwandelte Mesut Özil einen Handelfmeter. Der Anschlusstreffer kam aber zu spät, das Aus der DFB-Elf war zwei Minuten später besiegelt.

In seiner Zeit als „Fohlen“ lief Reus lief insgesamt achtmal für die deutsche Nationalmannschaft auf und erzielte zwei Tore. Ab Sonntag steht er offiziell bei seinem neuen Club Borussia Dortmund unter Vertrag. Der VfL wünscht Reus alles Gute!

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