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Borussia News

NEWS: 22.10.2012

„Strukturen in den Vereinen berücksichtigen“

„Strukturen in den Vereinen berücksichtigen“

Borussia äußert sich zum Strategiekonzept der DFL-Sicherheits-Kommission.

Borussia Mönchengladbach begrüßt den von der Sicherheits-Kommission der DFL eingeleiteten Anstoß zu einer Diskussion über ein Strategiekonzept mit dem Ziel, mehr Sicherheit rund um die Spiele der 1. und 2. Bundesliga zu erreichen. „Diese Initiative ist das Ergebnis der Sicherheitskonferenz in Berlin und der Innenministerkonferenz“, sagt Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers. „Die Politik hat den Vereinen den klaren Auftrag mit auf den Weg gegeben, Maßnahmen gegen die Zunahme von Gewalt bei Fußballspielen zu ergreifen. Es ist nun unsere Aufgaben, dies umzusetzen – und zwar nach Möglichkeit unter Einbeziehung der Fans so wie es bei Borussia schon seit über 20 Jahren üblich ist.“

Sollte dies nicht auch bundesweit gelingen, so Schippers, laufe man Gefahr, dass entsprechende Maßnahmen nach dem Gießkannenprinzip von der Politik selbst ohne Einbeziehung von DFL und DFB festgelegt werden. „Dies kann nicht in unserem Interesse sein und sicher auch nicht im Interesse der Fans. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, gemeinsam ein geeignetes Konzept zu erarbeiten.“

Aktuell wird auch bei Borussia mit den Fanbeauftragten und Fanvertretern über das 32 Seiten umfassende Strategiekonzept mit dem Titel „Sicheres Stadionerlebnis“ diskutiert, das die Sicherheitskommission der DFL am 27. September auf der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes vorgelegt hat. „Wir betrachten dieses Konzept als eine Gesprächsgrundlage und einen Anstoß zur Diskussion, jedoch noch längst nicht als fertiges Konzept“, so Schippers. „Es sind dort viele sehr gute Ansätze enthalten, aber auch andere, die unserer Meinung nach diskutiert werden müssen. Aber es ist ja auch noch nichts davon beschlossen. Es ist jetzt unsere Aufgabe, hier an einem Maßnahmenpaket mitzuwirken, mit dem am Ende alle Seiten – Vereine, Fans und Politik – zufrieden sind.“

„Populistische Aktionen helfen uns nicht weiter“

Auch Borussias Fanbeauftragter Thomas „Tower“ Weinmann sieht die Notwendigkeit, die DFL-Kommission bei ihrer Arbeit zu unterstützen. „Wir halten es aber für sehr wichtig, dass bei den dann zu beschließenden Maßnahmen die vorhandenen und funktionierenden Strukturen in den Vereinen berücksichtigt und erhalten bleiben und gestärkt werden. Darüber hinaus muss man auch klarstellen, dass man in allen Vereinen kein generelles Problem mit „der Gewalt im Fußball“ zu tun hat, sondern die meisten Vereine ihre Arbeit schon lange sehr professionell machen. Leider gibt es die Ausnahmen, die ein schlechtes Bild auf alle anderen friedlichen Spiele werfen. Keinesfalls dürfen diese aber bei den Maßnahmen in einen Topf geworfen werden. Populistische Aktionen helfen uns nicht weiter.“ Unbedingt nötig sei es aber auch, Experten aus der Fanarbeit sowie unabhängige Fanvertreter mit in die Diskussionen einzubeziehen. „Es gibt in Deutschland viele Leute, die sich seit Jahren mit diesem Thema auseinandersetzen. In den Vereinen, in den Fanprojekten, und auch in unabhängigen Fanverbänden. Es wäre doch fatal und gerade zu kontraproduktiv, dieses Knowhow nicht mit an den Tisch zu bringen.“

Aus diesem Grund wird Borussia an dieser Stelle auch nicht explizit auf die Details des Papiers eingehen, sondern ist davon überzeugt, dass DFL und DFB mit den Vereinen schnell einen gemeinsamen Weg finden, einen von allen Protagonisten getragenen Maßnahmenkatalog zu entwickeln.

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