Suchen

Borussia News

NEWS: 16.02.2013

Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel
"Die Niederlage ist bitter", so Thorben Marx - hier im Zweikampf mit Heung-Min Son.

Wir haben uns nach der 0:1-Niederlage beim Hamburger SV in beiden Lagern umgehört.

Filip Daems: In der ersten Halbzeit haben wir uns zu wenige Torchancen erspielt. Wir sind nicht schnell genug nachgerückt, um auch mal aus dem Mittelfeld gefährlich zu werden. Wir haben es Hamburg da zu einfach gemacht. In der zweiten Halbzeit lief es besser, aber auch da haben uns die ganz klaren Möglichkeiten gefehlt. Trotzdem hätten wir nicht verlieren müssen. Aber jetzt gilt es, sich auf die Partie in Rom einzustimmen. Dort ist noch alles möglich. Wer Donnerstag aufläuft, entscheidet der Trainer.

Martin Stranzl: Der Kräfteverschleiß ist keine Ausrede für die Niederlage, zumal ja fünf frische Spieler in der Anfangsformation standen. Wir haben auch geschlossen verteidigt und gut gegen den Ball gearbeitet, dadurch haben wir uns den einen oder anderen Laufweg erspart. Aus dem Spiel heraus haben wir nicht viel zugelassen, und hatten selbst zwei, drei gute Kontermöglichkeiten, die wir mit ein wenig Glück zum Ausgleich hätten nutzen können. Dann hätten wir nicht unverdient einen Punkt mitgenommen. Stattdessen haben wir uns für unsere engagierte Leistung nicht belohnt.

Thorben Marx: Das Spiel vom Donnerstag war noch nicht ganz aus den Knochen raus, aber wir haben trotzdem bis zur letzten Minute gekämpft. Die Niederlage ist bitter, die Partie war für mich eigentlich ein klassisches Unentschieden. Leider haben wir einen Fehler zu viel gemacht, der direkt bestraft worden ist. Granit darf sich jetzt nicht verrückt machen lassen, auch wenn es eine schwierige Phase für ihn ist. Da muss er jetzt durch und das wird er auch schaffen, weil er ein sehr talentierter Spieler ist. Er ist sehr enttäuscht, aber keiner macht ihm einen Vorwurf.

Amin Younes: Jeder Spieler, der reinkommt, gibt Gas und will das Beste für die Mannschaft geben. Ich habe auch versucht, dem Team mit meiner Spielweise zu helfen. Der linke Fuß ist nicht mein starker, aber bei meiner Chance habe ich nur noch versucht, den Ball irgendwie aufs Tor zu bekommen. Ich hatte gehofft, dass ihn vielleicht noch jemand abfälscht. Es ist ärgerlich, dass wir verloren haben. Ich werde mich jetzt im Trainer weiter anbieten und auf meine Chance hinarbeiten.

Sportdirektor Max Eberl: Fußball ist nicht immer gerecht. Und diesmal hatten wir das Quäntchen Pech auf unserer Seite, denn mindestens ein Unentschieden wäre für uns verdient gewesen. Obwohl die Jungs ein intensives Europapokalspiel 40 Stunden zuvor in den Beinen hatten, haben sie ein gutes Auswärtsspiel abgeliefert. Sie haben gerade in der zweiten Hälfte gut Fußball gespielt und viel Druck gemacht. Über die gesamte Partie haben sie defensiv kaum etwas zugelassen, und doch haben sie das Spiel durch einen Sonntagsschuss verloren – das ist die Geschichte dieser Begegnung.

Trainer Lucien Favre: Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles versucht. Aber es ist klar, dass heute etwas gefehlt hat. Wir haben ein unnötiges Gegentor kassiert, was absolut zu vermeiden war, aber so etwas kann passieren. Davor hatten wir die Möglichkeit, in Führung zu gehen.Trotzdem denke ich, dass diese Mannschaft in dieser Saison schon einige Fortschritte gemacht hat. Deswegen fahren wir am Donnerstag optimistisch zum Rückspiel nach Rom.

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV): Wir haben vor allem kämpferisch überzeugt, viele Bälle erobert und unsere Chance genutzt. Aber ich wünsche mir, dass wir noch besser Fußball spielen. Am Ende haben wir die Führung mit Geschick über die Runden gebracht. Aber jetzt fangen wir nicht an, von Europa zu sprechen.

Mitglied werden

Stadionführung

Böklunder