NEWS: 20.07.2013

Borussia erreicht Finale des Telekom Cup

Borussia erreicht Finale des Telekom Cup
Borussias Raffael feierte heute im BORUSSIA-PARK Heimpremiere.

Im ersten Halbfinale des Telekom Cups hat Borussia am Samstagnachmittag Borussia Dortmund 1:0 (0:0) geschlagen und damit das Finale des Turniers erreicht. Am Sonntag trifft die Fohlenelf im Endspiel auf den FC Bayern München. Der Rekordmeister schlug den Hamburger SV im anderen Halbfinale 4:0 (1:0).

Borussia hat die fünfte Auflage des Telekom Cups mit einem 1:0-Erfolg über Borussia Dortmund eröffnet. Erstmals im BORUSSIA-PARK spielten Max Kruse, Raffael und Christoph Kramer. Der Neuzugang aus Bochum begann mit Granit Xhaka im defensiven Mittelfeld. Cheftrainer Lucien Favre musste in der Partie, die in zweimal 30 Minuten ausgespielt wurde, auf Thorben Marx und Havard Nordtveit verzichten. Beide leiden an leichten Beschwerden im Adduktorenbereich, so dass das Trainerteam vorsichtshalber auf einen Einsatz verzichtete. Die Nachwuchsspieler Janis Blaswich, Nico Brandenburger und Joel Mero waren beim Testspiel der U23 im Einsatz und konnten demnach ebenfalls nicht an der Begegnung teilnehmen.

Beide Mannschaften tasteten sich im ersten Durchgang zu Beginn ab. Ein Fernschuss aus etwa 20 Metern von Raffael sorgte in der siebten Minute für die erste zwingende Offensivaktion des Spiels. Der Ball flog allerdings knapp über den Kasten von Dortmunds Keeper Roman Weidenfeller. Nur eine Minute später hatte Jonas Hofmann auf der anderen Seite die große Chance, aus kurzer Distanz das 1:0 für den BVB zu erzielen - doch Marc-André ter Stegen war zur Stelle und parierte den Versuch mit dem Oberschenkel. Kurze Zeit danach startete der Ex-Gladbacher Marco Reus in den Strafraum und versuchte das Kunstleder mit der Picke an ter Stegen vorbeizuschieben – doch Kramer war zu Stelle und fing den Ball etwa fünf Meter vor der Linie ab. In derselben Minute war es wieder Hofmann, der aus spitzem Winkel erneut in ter Stegen seinen Meister fand. Danach zeigte sich Borussia wieder aktiver und versuchte häufig über die Außen in den Strafraum zu ziehen, doch die Westfalen machten die Räume eng und ließen keinen tödlichen Pass zu.

Keine Wechsel zur Pause

Favre verzichtete zur Pause auf Wechsel, sein Gegenüber, Jürgen Klopp, brachte Eric Durm und Sebastian Kehl in die Partie. Torchancen blieben zunächst Mangelware. Nach etwa 20 Minuten fasste sich Dortmunds Nuri Sahin ein Herz und zog aus etwa 18 Metern ab – ter Stegen parierte den Ball mit den Fäusten. Anschließend kam Borussia erneut durch Raffael zu einer guten Chance: Der Brasilianer wurde nach einem Konter sehenswert von Kruse in Szene gesetzt, doch Weidenfeller fing den versuchten Lupfer rechtzeitig ab. Kurz vor dem Ende der Partie erspielte sich Dortmund einen guten Angriff, Reus zog im Gladbacher Strafraum ab, ter Stegen lenkte den guten Versuch allerdings an den Querbalken. Als man annahm, dass sich beide Seiten bereits auf ein Elfmeterschießen einstellen würden, setzte Borussia doch noch den umjubelten Schlusspunkt. Raffael erkämpfte sich im Dortmunder Strafraum den Ball von BVB-Schlussmann Weidenfeller. Dabei wurde der Brasilianer zu Fall gebracht. Schiedsrichter Winkmann entschied auf Strafstoß, den Kapitän Filip Daems in gewohnt souveräner Art und Weise verwandelte.

"Natürlich wollten wir ins Finale", so Siegtorschütze Daems. "Wir haben aber auch Glück gehabt, Dortmund hatte die besseren Chancen. Wir können uns insgesamt noch verbessern, zum Beispiel in Sachen defensiver Kompaktheit. Es war zum Teil zu einfach, sich gegen uns Torchancen zu erspielen." Trainer Lucien Favre zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Es war ein sehr interessantes und intensives Spiel. Das Tempo war auf beiden Seiten teilweise sehr hoch", so der Schweizer. Er habe einige schöne Kombinationen gesehen und auch bei Ballbesitz gute Ansätze im Spiel seiner Mannschaft.

Gegen Bayern im Finale

Das Finale des Telekom Cup bestreitet die Fohlenelf am Sonntag um 18.30 Uhr gegen den FC Bayern München. Der Rekordmeister bezwang am Samstagabend den Hamburger SV 4:0 (1:0). Die Tore für die Süddeutschen erzielten Jerome Boateng (12.), Mario Mandzukic (41.), Toni Kroos (44.) und Thomas Müller (52.). Am Sonntag um 16.45 Uhr beginnt bereits das Spiel um Platz drei zwischen dem HSV und Borussia Dortmund.

VfL-Coach Lucien Favre kündigte bereits an, morgen eine komplett veränderte Mannschaft auf den Platz zu schicken, um möglichst vielen Feldspielern Spielpraxis über 60 Minuten zu geben. Auf Auswechslungen wolle er deshalb auch nach Möglichkeit verzichten.

Borussia: ter Stegen – Korb, Stranzl, Brouwers, Daems – Kramer, Xhaka - Rupp, Younes - Raffael, Kruse.

Bank: Heimeroth, Herrmann, de Jong, Dominguez, Wendt, Arango, Dahoud, Mlapa, Jantschke, Hrgota.

Dortmund: Weidenfeller - Großkreutz, Hummels, Sokratis, Schmelzer – Bender (31. Durm), Sahin - Hofmann, Reus, Gündogan (31. Kehl) – Lewandowski (43. Schieber).

Tor: 1:0 Daems (60. Foulelfmeter)

Zuschauer: 47.125

Schiedsrichter: Guido Winkmann

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