Weltmeister und Confed-Cup-Sieger

Matthias Ginter holte mit dem DFB-Team 2017 den Confed-Cup. Foto: imago

Im vergleichsweise jungen Alter kann Matthias Ginter bereits einige Titelgewinne mit der deutschen Nationalmannschaft aufweisen. Im Jahr 2014 wurde er mit dem DFB-Team in Brasilien Weltmeister, drei Jahre später holte er mit der Nationalmannschaft den Confederations Cup in Russland. Den WM-Triumph erlebte Ginter noch als Ersatzspieler von der Bank aus, beim Confed-Cup hingegen war der Verteidiger Stammkraft und absolvierte vier der fünf Spiele über die volle Distanz. "Erst hatten mich wahrscheinlich nicht allzu viele auf dem Zettel, aber nach dem ersten Spiel habe ich immer auf dem Platz gestanden und war Stammspieler, habe gute Leistungen gezeigt. Das Turnier hat mich auf jeden Fall weitergebracht", sagt Ginter, der ein Jahr zuvor in Brasilien mit der deutschen Olympia-Auswahl zudem die Silbermedaille gewonnnen hatte.

Sein Debüt in der Mannschaft von Joachim Löw hatte Ginter 2014 im Alter von 20 Jahren nur wenige Monate vor der WM in einem Freundschaftsspiel gegen Chile gegeben. Seitdem ist er fester Bestandtteil im Kader des Bundestrainers, kam im DFB-Team nicht nur in der Innenverteidigung, sondern auch als Rechtsverteidiger zum Einsatz.

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