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Michael Frontzeck

Bereits sein Vater spielte für Borussia

Stieß bereits mit 18 Jahren in den Bundesliga-Kader des VfL.
Michael Frontzeck machte unter Jupp Heynckes sein erstes Bundesliga-Spiel.

Borussia wurde Michael Frontzeck schon in die Wiege gelegt. Knapp vier Jahre vor seiner Geburt gewann Michaels Vater Friedhelm 1960 mit Borussia den DFB-Pokal, den ersten nationalen Titel. Und so führte auch der Weg des Sohnes von Odenkirchen zu Borussia, wo er nach der A-Jugend 1982 mit 18 Jahren sofort in den Bundesliga-Kader vorstieß. Es dauerte allerdings bis zur Saison 1983/84, bis er unter Jupp Heynckes sein erstes Bundesliga-Spiel machte. Schnell hatte er sich dort einen Stammplatz erkämpft, und genauso schnell führte ihn sein Weg in die Nationalmannschaft.

Sein Debüt feierte er dort am 12. September 1984 beim 1:3 gegen Argentinien. Auf 19 Länderspiele kam der Linksverteidiger insgesamt, 16 davon absolvierte er für Borussia, bevor er 1989 zum VfB Stuttgart wechselte. Dort blieb er fünf Jahre lang und wurde 1992 Deutscher Meister. Zu oft werde dabei vergessen, sagte er später, dass der VfB damals die erste gesamtdeutsche Meisterschaft nach der Vereinigung gewonnen habe. Doch er sagte auch: „Als ich 1992 mit Stuttgart Meister wurde, habe ich gedacht: Es wäre eine Riesensache, das mit Borussia zu erleben.“

Gelang 2001 als Co-Trainer der Wiederaufstieg

Nach einem Gastspiel beim VfL Bochum kam er 1995 nach Gladbach zurück, wo er aber nur kurz blieb. Nach Stationen bei Manchester City und dem SC Freiburg folgte Frontzecks dritte „Amtszeit“ bei Borussia, die noch einmal 18 Monate dauerte und im Jahr 2000 dann in die Rolle als Co-Trainer von Hans Meyer überging. So gelang ihm, zumindest als Mit-Verantwortlicher 2001 der Wiederaufstieg. Als er 1999 nach Mönchengladbach zurückkam, war der Abstieg kaum noch zu verhindern gewesen. Am Ende seiner aktiven Laufbahn hatte Frontzeck 436 Bundesligaspiele absolviert, hinzu kamen 49 Zweitligaspiele für Borussia. Ein besonderes Lob machte der Vielgereiste auch dem Gladbacher Publikum. „Wahre Fans erkennt man daran, dass sie auch in weniger erfolgreichen Zeiten zum Verein stehen.“ Nach seiner aktiven Laufbahn entschied sich Frontzeck für den Trainerjob. Seine erste Station als Cheftrainer waren Alemannia Aachen und Arminia Bielefeld. Im Juli 2009 kehrte Frontzeck als Trainer zu Borussia zurück. Allerdings war bereits im Februar 2011 wieder Schluss für ihn. Im Oktober 2012 übernahm er den FC St. Pauli, wurde jedoch im November 2013 beurlaubt. Seitdem wartet Frontzeck auf eine neue Herausforderung.

(Stand: August 2014)

Statistik

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