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01.07.2013

Schritt für Schritt nach oben

Christopher Lenz spielt seit Sommer 2012 bei Borussia.

Acht Spieler aus dem Nachwuchsbereich nehmen derzeit an der Sommer-Vorbereitung der Profimannschaft teil. Wir stellen die Talente vor. Heute: Christopher Lenz.

Manchmal ist der Nachwuchskicker selbst noch überrascht, wenn er das Jahr 2012 Revue passieren lässt. Im vergangenen Sommer wechselte der Linksfuß aus der Jugendabteilung von Hertha BSC in den Fohlenstall. Hier war Lenz für die U19-Bundesliga-Elf eingeplant. Doch bereits im Herbst rückte der Linksverteidiger in die U23 auf, wo er als Stammspieler im Regionalliga-Team überzeugte. „Es war schon geplant, dass ich irgendwann bei der U23 zum Einsatz komme, aber dass es so schnell ging, hat mich schon ein wenig erstaunt“, sagt der 18-Jährige.

Aktuell folgt für den Youngster der nächste Schritt: Seite an Seite mit Borussias Bundesliga-Profis absolviert er die Vorbereitung auf die Saison 2013/14. Beim ersten Testspiel beim VfL Rhede (6:0) brachte Trainer Lucien Favre den Nachwuchskicker in der zweiten Halbzeit. „Ein Testspiel in diesem Rahmen ist eine tolle Veranstaltung und für mich das i-Tüpfelchen auf die erste Vorbereitungswoche“, freut sich Lenz und gab einen Einblick in sein Innenleben: „In der ersten Mannschaft zu spielen, ist etwas, dass ich mir immer erträumt habe."

Sportliche Perspektiven überzeugen

Der Blondschopf steht bei Borussia nun vor seiner zweiten Saison. Im Winter 2011 setzte er sich mit seiner Mutter und seinem Berater zusammen, um sich Gedanken über seine fußballerische Zukunft zu machen. Mit der Situation bei Hertha war der gebürtige Berliner, der zehn Jahre für den Hauptstadtclub spielte, nicht zufrieden. „Niemand hat das Gespräch mit mir gesucht und mir Perspektiven aufgezeigt“, beklagt Lenz. Schnell kam man auf Borussia zu sprechen, loser Kontakt bestand ohnehin schon länger. „2008 ist Borussia das erste Mal an mich herangetreten. Damals habe ich mit meiner Familie aber entschieden, dass ein Wechsel noch zu früh ist“, erinnert er sich. Im Frühjahr 2012 trafen sich der Nachwuchskicker und seine Bezugspersonen mit VfL-Nachwuchskoordinator Roland Virkus und mit U19-Coach Horst Steffen. „Mir wurde Schritt für Schritt aufgezeigt, wie mit mir geplant wird. Auch die Philosophie des Vereins hat mir gefallen. Hier werden mir die Perspektiven geboten, nach denen ich gesucht habe. Das Gespräch war sehr angenehm“, betont der Jungspund: „Für mich stand sehr schnell fest, dass ich zu Borussia will.“

Noch nicht am Ziel

Mit seiner Entscheidung, von der Spree an den Niederrhein zu wechseln, ist Lenz nach einem Jahr hochzufrieden. In Mönchengladbach stimmt ihn seine sportliche Entwicklung glücklich. „Ich habe hier ideale Voraussetzungen, um mich weiterzuentwickeln. Ich sammle als 94er-Jahrgang Erfahrungen im Profibereich. Das macht mich schon ein Stück weit stolz“, sagt der Linksfuß, der auch als Leistungsträger in der deutschen U19-Auswahl glänzte.

Den Anforderungen im Seniorenbereich stellt er sich gerne. „Ich möchte weiter dazulernen. Ich will defensiv noch weniger Zweikämpfe verlieren, offensiv will ich direkt an Toren beteiligt sein. Egal, ob ich sie vorbereite oder den Ball auch mal selbst reinhaue.“ Sein Ziel verliert er nicht aus den Augen. Einen Schritt Richtung erste Mannschaft hat Lenz gemacht, aber er weiß, dass er noch nicht am Ziel ist. „Jetzt“, sagt er, „kann es gerne so weitergehen für mich. Aber Entscheidungen kann ich nicht herbeireden, die kommen, wenn ich gute Leistungen zeige.“



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