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23.10.2013

Zwei Varianten im Kopf

Eine Alternative im Abwehrzentrum: Kapitän Filip Daems.

Am heutigen Mittwoch nahm Borussia die Vorbereitung auf das Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt auf. Neben Alvaro Dominguez (Schlüsselbeinbruch) fehlte auch Havard Nordtveit (Knochenödem am Sprunggelenk).

Zwei trainingsfreie Tage zu Wochenanfang hatte die Fohlenelf Zeit, die Niederlage in Berlin endgültig abzuhaken und den Blick auf das kommende Duell mit Eintracht Frankfurt zu richten. Am heutigen Mittwoch bat Trainer Lucien Favre seine Schützlinge erstmals in der neuen Woche wieder auf den Trainingsplatz. Knapp zwei Stunden ließ der Schweizer seine Mannschaft bei trockenen, aber windigen Verhältnissen schwitzen. Neben einem Spiel Zehn-gegen-Zehn ohne Tor standen verschiedenen Pass-, Flanken- und Abschlussübungen auf dem Programm. Havard Nordtveit, der schon die Begegnung am vergangenen Samstag wegen Sprunggelenksproblemen verpasste, fehlte ebenso wie Alvaro Dominguez (Reha nach Schlüsselbeinbruch).

Ausprobieren im Training

Anders als der spanische Innenverteidiger und der norwegische Defensivspieler, der neben seiner angestammten Position auf der Sechs auch eine Position weiter hinten aushelfen könnte, absolvierte Martin Stranzl die komplette Einheit – doch wie seine beiden Kollegen wird der Abwehrchef nach seinem Platzverweis am vergangenen Samstag seinen Teamkollegen gegen Frankfurt fehlen. Für Coach Favre, dem damit drei mögliche Innenverteidiger gegen die Hessen nicht zur Verfügung stehen, keine einfache Situation. Doch der 55-Jährige hat schon zwei Varianten im Kopf, mit denen er auf die Ausfälle reagieren kann. „Wir werden in dieser Woche ein wenig ausprobieren“, sagt der Fußballlehrer. Sowohl Tony Jantschke, der in seiner Jugend lange in der Abwehrmitte spielte, als auch Filip Daems, der in der Aufstiegssaison 2007/08 zusammen mit Roel Brouwers das Innenverteidiger-Duo bildete, sieht Favre als Kandidaten für die Startformation am Sonntag. Oscar Wendt – selbst ein Teil der Viererkette - hält die notwendigen Formationswechsel für nicht so problematisch. „Optimal ist das nicht, aber wir haben viele gute Spieler in unserem Kader, die die Ausfälle auffangen werden.“ Mit der Lizenzmannschaft trainierte auch U23-Abwehrhüne Christoph Zimmermann, der schon häufiger mit der Fohlenelf auf dem Trainingsplatz stand.

Noch vier Einheiten bis Sonntag

Viermal haben Wendt und Co. in dieser Woche noch Zeit, sich auf die Veränderungen einzustellen. Am Mittwochnachmittag (15.30 Uhr) absolviert die Fohlenelf ein zweites Training. Am Donnerstag und Freitag steht jeweils eine Einheit (jeweils ab 10 Uhr) auf dem Programm. Das nicht-öffentliche Abschlusstraining vor dem Duell gegen den Europa League-Teilnehmer aus Hessen findet am Samstag statt.



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