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Ewald Lienen

Erst gefeiert, dann gefeuert

Wurde dann nach nur vier Punkten aus sechs Spielen beurlaubt.
Ewald Lienen schaffte mit Borussia im Frühjahr 2003 den Klassenerhalt.

Im Frühjahr 2003 war Ewald Lienen nach dem geglückten Klassenverbleib noch als Held gefeiert worden, doch im September war für ihn nach einem sehr schwachen Start in die neue Bundesligasaison schon wieder Schluss am Bökelberg. Nach nur sechs Spieltagen, in denen sich die Borussen nur ein glückliches 1:0 gegen Köln und einen Punkt gegen Bremen erkämpft hatten, wurde Lienen beurlaubt. Die Mannschaft hatte moniert, dass unter Lienen zu viel reglementiert werde, das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft hatte in der kurzen Zeit der Zusammenarbeit stark gelitten. Dabei lief der Wechsel von Hans Meyer zu Ewald Lienen sehr harmonisch ab, und in den ersten Wochen zeigte die Mannschaft auch eine Leistungssteigerung und den Willen, unter diesem Trainer das Möglichste heraus zu holen. Letztlich blieb das Engagement des ehemaligen VfL-Angreifers als Trainer aber erfolglos. Nach seiner VfL-Zeit trainierte Lienen Hannover 96, Panionios Athen, 1860 München, Olympiakos Piräus und Arminia Bielefeld.

(Stand: August 2011)

Daten

Geboren: 28.11.1953

Stationen als Spieler: Borussia, Arminia Bielefeld, MSV Duisburg

Stationen als Vereinstrainer vor Borussia: MSV Duisburg, Hansa Rostock, 1. FC Köln

Trainer bei Borussia: vom 1.3.2003 bis zum 21.9.2003

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