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U23 muss sich Durchschlagskraft erarbeiten

Zum Nachholspiel des elften Spieltags in der Regionalliga West gastiert Borussias U23 am morgigen Mittwochabend (18:30 Uhr) im Jahnstadion bei Aufsteiger SC Wiedenbrück.

Eine schnelle Regeneration ist in diesen Wochen für Borussias U23 alles. Nur vier Tage nach dem torlosen Remis gegen Fortuna Köln müssen die Fohlen in der Regionalliga West schon wieder ran. Zum Nachholspiel des elften Spieltags gastieren sie am morgigen Mittwochabend (18:30 Uhr) im Jahnstadion beim SC Wiedenbrück. „Die Jungs haben diesen Spielrhythmus inzwischen drin. Sie machen es immer besser und sind sehr diszipliniert“, sagt Cheftrainer Heiko Vogel. „In Wiedenbrück erwartet uns allerdings auch der nächste extrem unangenehme Gegner.“

Als Tabellenführer der Oberliga Westfalen mit einem Schnitt von 2,05 Punkten nach 20 Saisonspielen war Wiedenbrück zur aktuellen Spielzeit in die Regionalliga West aufgestiegen. Nach 16 Spielen belegen die Ost-Westfalen nun mit 23 Punkten den neunten Tabellenplatz. Von ihren zurückliegenden sieben Duellen verloren sie nur eine (0:2 beim SV Rödinghausen). Dazu gab es drei Remis und drei Siege. Insgesamt kassierte Wiedenbrück erst drei Saison-Niederlagen. Fünfmal spielte der Aufsteiger zudem bereits zu Null. „Die Mannschaft verteidigt unheimlich gut, ist aber gleichzeitig offensiv sehr gefährlich. In Phil Beckhoff hat sie einen Stürmer vorne drin, der Tore vorbereitet, aber auch selbst trifft, wie er will. Gefühlt kann die Mannschaft alles“, betont Vogel.

An ihrer eigenen Durchschlagskraft haben die Fohlen derzeit etwas zu knabbern. In drei der zurückliegenden vier Ligaspielen blieb der VfL-Nachwuchs ohne eigenen Treffer. Vor allem in der zweiten Halbzeit der Partie bei Fortuna Düsseldorf (1:2) sowie zuletzt im Heimspiel gegen Fortuna Köln (0:0) zeigte die junge FohlenElf dennoch starke Leistungen. „Wenn wir daran anknüpfen, weiter mit viel Intensität, Tempo und Selbstbewusstsein auftreten, werden wir uns auch die nötige Durchschlagskraft wieder erarbeiten, dann hat es jeder Gegner schwer gegen uns“, unterstreicht Vogel, dessen Mannschaft mit 19 Punkten nach 14 Spielen aktuell direkt hinter Wiedenbrück auf dem zehnten Tabellenplatz rangiert. Verzichten muss der VfL-Coach beim Sportclub neben Jordi Bongard, Alper Arslan, Christian Theoharous, Florian Mayer und Michael Wentzel auch auf Torhüter Jan Olschowsky, der sich aufgrund eines Corona-Falls in seinem Umfeld in häuslicher Quarantäne befindet.       

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