Der Gegner: Hertha BSC

Am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) empfängt Borussia am elften Bundesliga-Spieltag Hertha BSC im BORUSSIA-PARK. Wir stellen den kommenden Gegner der FohlenElf ausführlich vor.

Formkurve: Hertha BSC rangiert nach zehn Spieltagen mit elf Zählern auf dem zwölften Tabellenplatz. Mit einem Sieg, einem Unentschieden und vier Niederlagen an den ersten sechs Spieltagen sind die Berliner durchwachsen in die laufende Bundesliga-Saison gestartet. Auch in den jüngsten vier Partien ging es auf und ab beim Hauptstadtklub. Einem 3:0-Auswärtserfolg beim FC Augsburg folgte eine deutliche 2:5-Niederlage gegen Borussia Dortmund. Von Bayer Leverkusen trennte sich die Hertha torlos, ehe sie am vergangenen Spieltag im Derby einen 3:1-Erfolg gegen Union Berlin einfuhr. Hertha-Trainer Bruno Labbadia weiß um die Wichtigkeit des Derby-Siegs: „Mit diesem Erfolg sind wir einen Schritt nach vorne gekommen. Nach jedem Sieg, aber vor allem im Derby, ist die Stimmung gelöster. Die Spieler fühlen sich befreiter.“

Trainer: Bruno Labbadia übernahm die Hertha im April dieses Jahres in der Corona-bedingten Saisonunterbrechung als vierter Cheftrainer der Berliner in der Saison 2019/20. Zuvor waren dort Ante Čović, Jürgen Klinsmann und Alexander Nouri als Coaches tätig gewesen. Der Hauptstadtklub stand zu diesem Zeitpunkt nach dem 25. Spieltag mit 28 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz und kämpfte gegen den Abstieg. In den verbleibenden neun Partien holte Labbadia 13 Zähler und führte die Hertha damit noch auf Rang zehn der Abschlusstabelle. Bevor der gebürtige Hesse im April das Traineramt der Berliner übernahm, hießen seine Stationen in der höchsten deutschen Spielklasse Bayer Leverkusen, Hamburger SV, VfB Stuttgart und VfL Wolfsburg. Die Trainerphilosophie des ehemaligen Stürmers, der während seiner aktiven Karriere mit Kaiserslautern DFB-Pokal-Sieger und Deutscher Meister sowie mit dem FC Bayern Deutscher Meister wurde, lautet: viel Ballbesitz und schnelles Gegenpressing wie Umschalten. „Der Trainer hat einen konkreten Plan. Der muss uns in Fleisch und Blut übergehen“, sagte Hertha-Spieler Niklas Stark.

System und Aufstellung: Cheftrainer Labbadia lässt seine Mannschaft meist in einem 4-3-3-System auflaufen. Dabei setzt er auf laufstarke Spieler und im Idealfall auf lange Ballbesitzphasen. Das Tor der Berliner wird Alexander Schwolow hüten, die Viererkette davor dürfte sich aus Peter Pekarik, Dedryck Boyata, Jordan Torunarigha und Marvin Plattenhardt zusammensetzen. Niklas Stark wird aller Voraussicht nach die Sechserposition bekleiden. An seiner Seite könnten im Mittelfeld Vladimir Darida und Mattéo Guendouzi auflaufen. Eine Alternative wäre Lucas Tousart. In der Offensive ist Dodi Lukebakio gesetzt. Er könnte im Sturm von Krzysztof Piatek ( Foto: imago images / Contrast, li., re. Guendouzi) und Javairô Dilrosun unterstützt werden, die sich nach ihren starken Joker-Auftritten im Derby gegen Union Berlin für die Startelf empfohlen haben. Weitere Optionen sind Ex-Borusse Mathew Leckie und Jessic Ngankam. Offensiv-Garant Matheus Cunha wird am morgigen Samstag aufgrund einer Gelb-Sperre fehlen. Verzichten muss Labbadia zudem auf Omar Alderete (Beckenprellung), Santiago Ascacibar (muskuläre Probleme), Jhon Cordoba (Bänderverletzung im Sprunggelenk) und Eduard Löwen (muskuläre Probleme).

Im Fokus: Krzysztof Piatek: Der Stürmer war im Januar vom AC Mailand für rund 24 Millionen Euro zum Hauptstadtklub gewechselt und sollte die Offensive der Berliner verstärken. In Italien hatte der Pole beim AC und beim CFC Genua zum festen Bestandteil des Teams gehört und für zahlreiche Erfolgserlebnisse gesorgt. Bei den Berlinern blieben diese aber zunächst aus. Sieben Tore in zehn Monaten lautet die Bilanz des Stürmers. Nach zwei schwächeren Spielen gegen Dortmund (2:5) und in Leverkusen (0:0) musste Piatek im Derby gegen Union Berlin zunächst auf der Bank Platz nehmen. Zur Pause wurde der 25-Jährige beim Halbzeitstand von 0:1 eingewechselt und erwies sich dann aber als wichtiger Joker. Er erzielte das 2:1 und 3:1 für die Berliner, nachdem Pekarik den 1:1-Ausgleich geschossen hatte. „Ich hoffe, dass ihm das Auftrieb gibt und eine gewisse Lockerheit. Es ist gut für ihn und auch für die Mannschaft. Ich hoffe, dass ihm das das nötige Selbstvertrauen gibt und auch die Konsequenz, die er für sein Spiel braucht“, sagte Cheftrainer Labbadia. Auch Piatek zeigte sich nach seinem Doppelpack erleichtert. „Ich bin sehr glücklich, dass ich mit meinen Toren dem Team helfen konnte - für einen Stürmer ist es immer wichtig, Tore zu schießen."

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