Hofmann: „Müssen weiter Gas geben und an uns glauben“

Jonas Hofmann stellte sich nach dem 1:2 (1:1) gegen den 1. FSV Mainz 05 den Fragen der Medienvertreter. Der 28-Jährige sprach dabei unter anderem über die Gründe für die Niederlage und die bevorstehenden Aufgaben.

Jonas Hofmann über...

…die Gründe für die Niederlage: Die Niederlage ist sehr bitter. Ich denke, dass wir Mainz teilweise in den Zweikämpfen und vor dem Tor unterlegen waren. Zwar hatten wir unsere Möglichkeiten, das 2:1 zu machen, aber leider haben wir es zwei, drei Mal vor dem Sechzehner nicht gut ausgespielt. Wir haben diese Chancen zu einfach hergegeben, waren in diesen Szenen viel zu fahrlässig. Der letzte Pass oder letzte Schritt hat meistens gefehlt. Dadurch haben wir es verpasst, in Führung zu gehen. Vorne haben wir in der entscheidenden Phase nicht die nötige Konsequenz an den Tag gelegt und dann fällt am Ende leider auch mal hinten einer rein. Insgesamt haben wir in der zweiten Halbzeit wenig zugelassen. Aber die eine Möglichkeit, – wenn es denn dann überhaupt eine richtige Möglichkeit war – die zum zweiten Gegentor geführt hat, haben wir nun mal zugelassen. Das ist extrem bitter. Aber irgendwie hat das leider zum gesamten Spiel gepasst.

…den vermeintlichen Einfluss der Entscheidung von Marco Rose, Borussia am Saisonende zu verlassen, auf das Spiel: Diese Entscheidung spielt überhaupt keine Rolle. Ich weiß, dass öffentlich viel darüber gesprochen wird. Aber das tangiert uns als Mannschaft überhaupt nicht. Ich weiß wie unsere Mannschaft tickt. Es wurde intern alles offen angesprochen. Die Mannschaft hat diese Entscheidung sehr professionell aufgenommen. Und wir geben weiter in jedem Spiel Vollgas – genau wie vorher. Ich sehe da überhaupt keinen Grund das 1:2 mit der Entscheidung von Marco Rose in einen Zusammenhang zu stellen.

…die Serie von nun vier Bundesliga-Spielen ohne Sieg: Natürlich werden wir an den Ergebnissen gemessen. Trotzdem muss man auch die Leistungen bewerten. Ich finde, dass die Kurve zuletzt wieder nach oben gezeigt hat. Nach der Derby-Niederlage gegen Köln hatten wir uns in der vergangenen Woche in Wolfsburg wieder deutlich gesteigert. Dort haben wir vieles von dem an den Tag gelegt, was wir in den ein, zwei Wochen zuvor hatten vermissen lassen. Deswegen lassen wir uns auch nicht von außen in eine schlechte Phase reinquatschen. Wir haben jetzt viele Englische Wochen und spannende Spiele vor uns. Da bringt uns eine negative Stimmung überhaupt nichts. Das passt auch nicht zu unserer Mannschaft. Wir gehen an jede Aufgabe positiv heran.

…die bevorstehenden Aufgaben: Wir haben eine Mannschaft, die diese großen Aufgaben bewältigen kann. In vielen Phasen dieser Saison haben wir schon bewiesen, dass wir mit den ganz Großen mithalten können. Aber natürlich muss man dann auch Spiele wie das gegen Mainz gewinnen, um in einen guten Lauf zu kommen und ein gutes Gefühl zu bekommen. Wenn man solche Spiele nicht gewinnt, ist das natürlich nicht besonders produktiv für einen selbst. Diese Niederlage müssen wir daher jetzt schnell verdauen und abhaken. Im Endeffekt müssen wir einfach weiter Gas geben und weiter an uns glauben. Wir haben jetzt viele Englische Wochen vor der Brust, das heißt alle drei Tage ein Spiel. Uns stehen daher spannende Wochen bevor.

Jonas Hofmann im Interview nach dem Spiel.
Hofmann bereitete den Ausgleichstreffer durch Lars Stindl vor.

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