Kramer: „Haben jetzt nichts mehr zu verlieren"

Im Interview nach der 0:2-Niederlage in Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League gegen Manchester City spricht Christoph Kramer über die Einordnung der Partie, die Dominanz der Citizens und das Rückspiel.

Chris, ihr musstet gegen eine sehr dominant auftretende Mannschaft eine 0:2-Niederlage hinnehmen. Wie bewertest du das Spiel?

Kramer: Natürlich sind wir enttäuscht. Ich glaube, von außen als Zuschauer sah das Spiel sehr zäh aus. Wir hatten Sequenzen, in denen wir gepresst haben, aber aus diesen ist fast immer eine Aktion für Manchester resultiert. Die Skyblues sind einfach unfassbar ballsicher. Man kann sie auch nicht zu hoch attackieren, weil sie mit Ederson einen Torhüter haben, der den Ball 80 Meter weit schlagen kann und nahezu jeden Pass zum Mann bringt. Deswegen ist es gegen so eine Mannschaft sehr schwer zu pressen. Wir haben es mit tiefem Verteidigen probiert und speziell in der zweiten Hälfte hatten wir auch aussichtsreiche Aktionen, die aber leider schnell verpufft sind.

Was hättet ihr besser machen können?

Kramer: Wenn man gegen Manchester City gewinnen will, braucht man einen sehr guten Tag. Man muss die Ruhe bewahren, wenn man die Halbkonter, die wir hatten, vernünftig ausspielen will, aus dem Druck heraus die Kugel wegspielen und dann ergeben sich Räume und Chancen. Das haben wir aber leider nicht geschafft, obwohl wir viele Situationen hatten, in denen wir es hätten machen können. Deswegen sieht es am Ende nach einem chancenlosen 0:2 aus.

Ward ihr denn auch wirklich chancenlos?

Kramer: Am Ende bewerten wir ein Ergebnis und eine gute Leistung von Manchester City, die uns viel haben laufen lassen, vor allem am Schluss als unsere Kräfte etwas weniger wurden. Aber wir hatten durchaus unsere Gelegenheiten, nicht nur die, in denen wir zum Abschluss gekommen sind, sondern eben auch die Situationen, die vorher schon verpufft sind.

Wie siehst du eure Chancen, City im Rückspiel zu schlagen und die Sensation zu schaffen?

Kramer: Die Chance gegen Manchester City weiterzukommen, war von Anfang an nicht so hoch, aber wir haben im Fußball schon alles erlebt und es ist auch gut, wenn man so gar nichts mehr zu verlieren hat. So werden wir in drei Wochen dann auch auftreten.

Ist in Budapest in einem fremden Stadion Heim-Feeling aufgekommen?

Kramer: Das Spiel in der Puskás Aréna hat sich wie ein normales Auswärtsspiel angefühlt. Aber das wussten wir. Dennoch ist das Stadion in Budapest sehr schön, die Bedingungen waren gut. Wir sind froh, dass wir hier spielen durften.

 

Christoph Kramer

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