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Jörg Stiel: „Die Schweizer Nati kann den nächsten Schritt machen“

Im Interview spricht Borussias ehemaliger Torhüter Jörg Stiel (Foto: imago images / Pius Koller) über seine Arbeit als Torwarttrainer bei der Nationalmannschaft von Liechtenstein, das morgige Testspiel in der Schweiz, die EM-Chancen der Eidgenossen und seine Zeit bei Borussia.

Jörg, wie geht es dir und was machst du aktuell?

Jörg Stiel: Mir geht es sehr gut, ich kann mich nicht beklagen. Ich arbeite aktuell beim Liechtensteiner Fußballverband als Torwarttrainer und das macht mir unheimlich viel Spaß.

Mit Liechtenstein trefft ihr morgen in einem Testspiel auf die Schweiz. Ist das ein besonderes Spiel für dich?

Stiel: Eigentlich nicht, weil man selbst immer auf seine eigene Truppe fokussiert ist. Wir müssen schauen, dass wir Fortschritte erzielen und uns weiterentwickeln können. Da bin ich mit meiner Mannschaft beziehungsweise meinen Torhütern genug beschäftigt. Natürlich kenne ich die Schweizer Nationalmannschaft und auch einige Leute dort, aber das macht das kommende Duell nicht anders. Ich werde morgen einige Leute wiedersehen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, aber das geschieht eher am Rande des Spiels. Mich interessiert an erster Stelle, was morgen auf dem Platz passiert und wie wir uns verbessern können. Wir haben als Land mit knapp 40.000 Einwohnern andere Voraussetzungen als die Schweiz, aber wir spielen morgen Elf-gegen-Elf und müssen schauen, dass wir uns dort weiterentwickeln können.

Was für ein Spiel erwartest du?

Stiel: Für die Schweiz ist es das letzte Testspiel vor der EM, für sie ist es eine Art Generalprobe. Für uns aber ist es ein reines Testspiel und wir befinden uns auch in einer ganz anderen Phase als die Schweiz. Die Eidgenossen haben jede Position doppelt sehr gut besetzt und das ist bei uns nicht der Fall, wir sind dünner besetzt. Wir werden morgen nur zwei Profis auf dem Platz haben, die restlichen Spieler sind Amateure. Das macht schon einen großen Unterschied zwischen der Schweiz und uns aus. Bei der Nati hast du hingegen kaum noch jemanden, der in der höchsten Liga der Schweiz spielt, die meisten Akteure spielen im Ausland, in Deutschland, England oder Italien. Aber unsere Aufgabe ist es, mit unseren Mitteln alles herauszuholen. Das ist unser Projekt für die nächsten zwei oder drei Jahre. Wir wollen mehr Professionalität auf den Platz bringen und erreichen, dass der Leistungsunterschied auf dem Feld nicht mehr so groß ist. Wichtig ist aber vor allem auch, dass sich morgen keiner der Spieler verletzt.

Im Kader der Schweiz stehen auch vier Borussen. Hast du ihre Entwicklung in Mönchengladbach verfolgt?

Stiel: Auch aufgrund meiner Freundschaft mit Max Eberl verfolge ich die Bundesliga regelmäßig. Und grundsätzlich ist die Beziehung zu Borussia für mich immer noch etwas sehr Emotionales. Borussias Entwicklung hat in den letzten Jahren linear nach oben gezeigt. Yann Sommer ist sowohl bei den Fohlen als auch in der Schweiz eine konstante Größe und Nico Elvedi hat sich stark weiterentwickelt. Breel Embolo hat sicherlich noch mehr Potenzial, als er bisher auf den Platz gebracht hat, er befindet sich auf seinem Weg. Und Denis Zakaria kommt aus einer langwierigen Verletzung und braucht sicher noch einige Spiele, bis er wieder in seinen Rhythmus findet. Aber es sind alles Spieler, die einen großen Stellenwert haben bei Borussia und auch ein Teil dessen sind, was diesen Verein ausmacht.

Wie wird deiner Meinung nach Borussia in der Schweiz wahrgenommen?

Stiel: Auch in der Schweiz gibt es sehr viele Borussia-Fans. Das kommt vor allem durch die sympathische Außenwirkung des Vereins und das nicht allein aufgrund der erfolgreichen 70er-Jahre der Fohlen. Diese Generation ist mittlerweile zu alt. Die jetzige Mannschaft gibt ein sehr positives und sympathisches Bild ab und jeder ist natürlich auch gerne Fan von einer erfolgreichen Mannschaft. Und das ist Borussia international.

Hattest du schon mal Kontakt zu den Schweizer Borussen?

Stiel: So direkt noch nicht. Ich hatte mich früher mal mit Yann unterhalten, bevor er nach Mönchengladbach gewechselt ist. Aber die Schweizer Spieler bei Borussia sind, so traurig es klingt, eine andere Generation, dafür bin ich schon etwas zu alt. (lacht)

Du selbst hast von 2001 bis 2004 für Borussia gespielt. Wie denkst du heute über diese Zeit?

Stiel: Das war eine einzigartige und sehr schöne Zeit für mich, die viele Vorteile für mich gebracht hat, indem ich viele Menschen kennenlernen durfte, die in meinem Leben etwas hinterlassen haben. So wie Hans Meyer oder auch Max Eberl. Das sind Menschen, die in meinem Leben irgendwo ihren Platz haben. Es gibt nichts Schöneres, als auf eine Zeit zurückzuschauen und zu sagen, davon ist etwas geblieben. Wenn ich bei jemanden von Borussia anrufe, ist das so, als wenn ich nie weg wesen wäre. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass auf beiden Seiten etwas zurückgeblieben ist.

Noch einmal zurück zur Schweizer Nationalmannschaft: Wie schätzt du die EM-Chancen der Nati ein?

Stiel: Ich denke, dass die Schweiz mit Italien um den ersten Gruppenplatz konkurrieren wird. Ich denke, die Herausforderung wird werden, über das Achtelfinale hinaus zu kommen. Das Problem ist, dass man dort in der Vergangenheit immer gescheitert ist. Die Nati kann jetzt den nächsten Schritt machen. Das Ziel wird sein, das Viertelfinale zu erreichen. Dann schauen wir weiter.

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