Herzlichen Glückwunsch, Hans-Jürgen Wloka!

Hans-Jürgen Wloka, der zu Beginn der 1970er zweimal mit Borussia Meister wurde, feiert am heutigen Sonntag seinen 70. Geburtstag. Die Fohlen wünschen auf diesem Wege alles Gute!

Im Alter von 19 Jahren startete Hans-Jürgen Wloka 1970 gemeinsam mit Rainer Bonhof seine Karriere als Fußballprofi. Zwei Jahre lang schnürte er für Borussia unter Trainer Hennes Weisweiler seine Fußballschuhe. 1971, in dem Jahr, als der VfL seinen zweiten Meistertitel feiern konnte, leistete der gebürtige Oberhausener gerade seinen Wehrdienst ab und kam dennoch auf 14 Pflichtspieleinsätze, in der darauffolgenden Saison waren es sogar 22. Insgesamt gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler drei Tore in 30 Bundesligaeinsätzen für Borussia. Im Europapokal erzielte er in drei Begegnungen zwei Treffer, in weiteren vier DFB-Pokalspielen für die Fohlen blieb er ohne eigenen Treffer.

Geschichtsträchtige Stunden erlebt

Wloka hat mit der FohlenElf so einige ihrer geschichtsträchtigen Stunden erlebt. Ob erste Meisterschaft, Pfostenbruch oder Büchsenwurf – Hans-Jürgen Wloka war dabei. Dankbar, dass er sich in seiner Jugend fußballerisch auf höchster Ebene mit den Besten messen konnte, ist er vor allem einem Mann. „Hennes Weisweiler hat auf die Jugend gesetzt und junge Burschen wie mich gefördert. Der hat uns ins kalte Wasser geschmissen und uns auch gegen wichtige Gegner gebracht“, sagt Wloka.

Auf diese Weise kam er im November 1970 zu seinem Europapokaldebüt. „Gegen den FC Everton wurde ich für die letzten 20 Minuten eingewechselt. Vor Aufregung haben mir die Knie gezittert“, erinnert er sich. VfL-Keeper Wolfgang Kleff bewies an diesem Abend seine Klasse, das Spiel ging jedoch trotzdem knapp mit 3:4 n.E. verloren. Bei seinem nächsten Europapokalspiel schien Wloka seine Nervosität aber nichts mehr ausgemacht zu haben. Mit zwei Treffern gegen die Cork Hibernians aus Irland brachte er die Weisweiler-Elf damals auf die Siegerstraße (5:0).

„Kein guter Entschluss“

1972 trennten sich Wlokas und Borussias Wege nach zwei Jahren wieder. Den Mittelfeldspieler, der beim VfL an Günter Netzer nicht vorbeikam und oft auf der Bank Platz nehmen musste, zog es zu Arminia Bielefeld in die 2. Liga. „Ich bekam ein gutes Angebot, und da ich spielen wollte, nahm ich es an.“ Eine Entscheidung, die er danach ein wenig bereute. „Heute muss ich sagen, dass das kein guter Entschluss war. Wer weiß, wie meine Karriere verlaufen wäre, wenn ich bei Borussia geblieben wäre.“

Nach seinem Engagement in Bielefeld wechselte Wloka zu Bayer Uerdingen. Zwei Mal stieg er dort während seiner Zeit in die Bundesliga auf. „Als Fußballer meine schönste Zeit“, schwärmt er. Nach einem halbjährigen Gastspiel bei Arminia Hannover in Liga zwei wechselte er in seine Heimatstadt zu Rot-Weiß Oberhausen, wo er bis 1985 kickte. Im Alter von 33 Jahren beendete er seine aktive Karriere. Im Anschluss war er viele Jahre bei der EVO, der Energieversorgung Oberhausen, im Außendienst tätig, ehe er 2011 in den Ruhestand eintrat. Sportlich aktiv blieb er auch abseits des grünen Rasens: Er fährt gerne Fahrrad, spielt in Oberhausen Tennis und hat auch schon mehrere Marathonläufe bestritten.

 

Im Alter von 19 Jahren startete Hans-Jürgen Wloka 1970 seine Karriere bei Borussia. Fotos (2): Wiechmann
Dem offensiven Mittelfeldspieler gelangen drei Tore in 30 Bundesligaeinsätzen für Borussia. Foto: Horstmüller

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