„Haben uns spielerisch und kämpferisch dagegengestemmt“ - Stimmen zum Spiel

Nach dem 1:1-Remis der Fohlen bei Eintracht Frankfurt haben wir die Reaktionen von Tobias Sippel, Lars Stindl und Jonas Hofmann sowie den beiden Cheftrainern Adi Hütter und Oliver Glasner eingefangen.

Tobias Sippel: Leider sind wir heute nicht als Sieger vom Platz gegangen. Wir hätten die eine oder andere Situation besser zu Ende spielen können, dann hätten wir das Spiel vermutlich für uns entscheiden können. So bekommen wir den Ausgleich durch einen Sonntagsschuss. Wir wollten mit den letzten beiden Spielen in der Tabelle nochmal so weit es geht nach oben klettern. Dafür hat es sich gelohnt, hier vor einer tollen Kulisse bei Eintracht Frankfurt, die gerade ins Europa-League-Finale eingezogen ist, zu kämpfen. Dass ich heute spielen durfte, hat mich sehr gefreut. Yann Sommer und ich bilden seit Jahren ein super Duo und können uns gegenseitig aufeinander verlassen. Jetzt hier vor dieser Kulisse in Frankfurt gespielt zu haben und dann noch gegen Kevin Trapp, mit dem ich viele Jahre früher zusammengespielt habe, freut mich umso mehr.

Lars Stindl: Ich denke, es war ein ordentliches bis gutes Auswärtsspiel von uns. In dem Spiel gab es ganz viele verschiedene Phasen. Die erste halbe Stunde ist klar an uns gegangen, wir sind gut reingekommen, früh in Führung gegangen und haben das Spiel kontrolliert. Danach sind die Frankfurter besser ins Spiel gekommen und hatten ein, zwei Halbchancen beziehungsweise gefährliche Standards. Nach der Pause sind wir wieder gut rausgekommen, haben viel richtig gemacht, nur das zweite Tor nicht. Durch einen Sonntagsschuss, den wir aber auch nicht gut verteidigt haben, haben wir dann das Gegentor bekommen. Dadurch haben die Frankfurter wieder etwas Übergewicht bekommen. Trotzdem hatten wir wieder drei, vier Möglichkeiten, in denen wir den zweiten Treffer hätten machen müssen. Am Ende hatten wir dann auch noch etwas Glück. Letztlich nehmen wir den Punkt einfach mit. Ärgerlich ist nur, dass wir das Ding nicht früher zumachen konnten. Natürlich strotzt Frankfurt aktuell nur so vor Selbstvertrauen, die Atmosphäre ist sensationell. Und wenn man Erfolg hat, schwinden die Kräfte nicht ganz so sehr. Dem haben wir uns aber heute über das komplette Spiel spielerisch und kämpferisch dagegengestemmt.

Jonas Hofmann: Ich glaube, über den Punkt beschwert sich keiner so richtig. Das große Manko war heute, dass wir vor allem in der zweiten Halbzeit unsere Chancen nicht genutzt haben. Wenn wir das zweite Tor gemacht hätten, wäre der Sack zu gewesen, aber das haben wir nicht geschafft. Die letzte Überzeugung hat gefehlt. Die Stimmung war sehr schwankend in den letzten Wochen. Man muss aber auch klar sagen, dass wir als Mannschaft ein Stück weit daran selbst schuld sind, weil wir nicht diese Konstanz in den Leistungen drin haben. Wir gewinnen souverän und verlieren die Woche darauf wieder, obwohl wir den Anspruch haben, drei Punkte zu holen. Da ist es auch nur verständlich, dass Fragen aufkommen. Nächste Woche geht es darum, vor heimischem Publikum nochmal die drei Punkte zu holen, irgendwie doch noch einen versöhnlichen Saisonabschluss hinzubekommen und mit einem Sieg in die Sommerpause zu gehen.

Trainer Adi Hütter: Wenn man die Torchancen über 90 Minuten heranzieht, hätten wir gewinnen müssen. Nach der Pause hatten wir beim Stand von 1:0 die klare Chance durch Breel Embolo aufs 2:0. Danach hat Oliver Glasner von der Bank mit einigen Stammspielern nachgelegt und uns das Leben damit schwergemacht. Goncalo Paciencia hat dann mit einem Sonntagsschuss das 1:1 gemacht. Und am Ende hätten wir das Spiel mit etwas Pech sogar noch verlieren können. Unter dem Strich war es aber ein gutes Spiel. Natürlich hätten wir es gerne gewonnen. Für das wichtige Europa-League-Finale wünsche ich Oliver Glasner und der Eintracht alles Gute.

Trainer Oliver Glasner (Eintracht Frankfurt): Ich bin sehr zufrieden heute. Vor dem Spiel habe ich gesagt, dass aufgrund der ganzen Umstände nicht alles perfekt sein wird, und vieles war tatsächlich nicht perfekt. Ich finde aber, dass die Spieler eine unglaubliche Willensleistung und einen tollen Charakter gezeigt haben. Wir haben schwer ins Spiel gefunden, sind in Rückstand geraten, hintenraus sind wir aber immer stärker geworden, haben den Ausgleich erzielt. In den letzten Minuten hatte ich sogar das Gefühl, dass wir näher am 2:1 waren. Das Spiel ist ein Spiegelbild der Saison.

Kapitän Lars Stindl

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