„Unglücklich für uns gelaufen“ - Stimmen zum Spiel

Nach dem 0:1 der FohlenElf gegen Mainz 05 haben wir Reaktionen von Julian Weigl, Christoph Kramer, Jonas Hofmann sowie den beiden Cheftrainern Daniel Farke und Bo Svensson gesammelt.

Julian Weigl: Als ich kurz vor Schluss in das Spiel kam, war es sehr turbulent. Wir mussten viel wegverteidigen, haben aber trotzdem noch versucht, die letzte Chance zum Ausgleich zu bekommen. Wir hatten auch nochmal zwei Kopfballgelegenheiten, aber unter dem Strich konnte ich leider auch nicht mehr helfen, dass wir zumindest noch einen Punkt holen. In der ersten Hälfte war extrem viel drin. Mainz hat es zu Beginn sehr gut gemacht, war griffiger und ist immer wieder gefährlich nach vorne gekommen. Je länger die Halbzeit gedauert hat, desto mehr haben wir uns freigeschwommen, sind dominanter geworden und hatten auch drei bis vier Riesenchancen. Hätten wir davon eine genutzt, wäre die Partie sicher anders verlaufen. Nach der Pause ist es etwas unglücklich für uns gelaufen. Viele Kleinigkeiten, die so ein Spiel mitentscheiden, waren heute leider nicht auf unserer Seite.

Jonas Hofmann: Diese Niederlage tut weh, weil wir sie hätten verhindern können. Wir haben es anfangs nicht gut gemacht und nicht gut ins Spiel hineingefunden. Wir haben wenig Lösungen gefunden und auf Umschaltmomente gelauert. Nach 30 Minuten war es dann besser und wir hatten mehr Chancen aus dem Spiel heraus. Da haben wir aber die Tore nicht gemacht. Nachdem wir ein Mann weniger waren, haben wir noch besser Fußball gespielt als in Gleichzahl. Es waren schon noch einige Chancen da, um etwas mitzunehmen. Insgesamt sollte es heute einfach nicht sein. Wir haben es probiert, gekämpft und alles in die Waagschale geworfen, um irgendwie noch ein Tor zu erzielen. Der aufmunternde Applaus der Fans nach Abpfiff ist natürlich schön. Umso bitterer ist es, dass wir sie und uns nicht mit einem Punkt belohnen konnten. Wir lassen uns davon aber nicht unterbringen und machen weiter. Wir haben jetzt zwei schwierige Spiele gegen Freiburg und Leipzig vor der Brust – da müssen wir wieder positiv sein.

Christoph Kramer: Wir sind nicht gut aus der Kabine gekommen und haben es dann in Unterzahl in der zweiten Halbzeit fast besser gemacht als im Elf-gegen-elf. Wir waren gut strukturiert, haben uns drei, vier gute Chancen erarbeitet und waren auch nach Standards immer mal wieder gefährlich. Es ist auch manchmal einfach Glück und Pech. Marcus Thuram hat sich ganz viele Chancen super erarbeitet, ist immer wieder in gute Schusspositionen gekommen, hatte aber einfach Pech im Abschluss. Aber das passiert. Genauso wie die Rote Karte von Ko Itakura. Karim Onisiwo hat es auch gut gemacht. Das kann jedem von uns passieren. Es war eine Niederlage, die auf jeden Fall vermeidbar war. Deshalb ist es schade, aber auch das gehört dazu.

Trainer Daniel Farke: Wir sind unglücklich mit dem Ergebnis, unsere Leistung war jedoch mit Ausnahme der Startphase wirklich gut. Wir sind nicht gut in das Spiel hereingekommen. Die Mainzer haben in dieser Anfangsphase auch nicht Chance um Chance erspielt, trotzdem war ich nicht zufrieden damit. Wir haben uns dann aber in die Partie hereingekämpft und von da an viele Dinge richtig gut gemacht. Leider haben wir bis zur Pause viele Großchancen vergeben. Zur Pause musste dann Nico Elvedi runter, kurz danach auch noch Alassane Plea. Dann haben wir eine sehr unglückliche Rote Karte bekommen, weil Karim Onisiwo eigentlich klar im Abseits stand, der Ball aber von Marvin Friedrichs Schulter zu ihm gelangt ist. Der anschließende Freistoß aus 25 Metern ging genau in den Knick. Irgendwie sind alle Dinge, die im Fußball gegen dich laufen können, heute passiert. Das ist der Grund, warum wir am Ende das Spiel verloren haben.

Trainer Bo Svensson (Mainz 05): Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und waren da auch die bessere Mannschaft. Wir hatten richtig gute Torchancen aus dem Spiel heraus, eine gute Intensität auf dem Platz und gut gepresst. Bei ein paar Szenen hatten wir ein bisschen Glück, nichtsdestotrotz war ich sehr zufrieden mit der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte haben wir gut angefangen, haben dann auch das Tor gemacht. In Überzahl haben wir nicht so clever gespielt, da war Gladbach komischerweise die bessere Mannschaft. Wir hatten am Ende vielleicht ein bisschen Glück, dass wir den Ausgleich nicht mehr kassiert haben. Insgesamt gibt es viele positive Sachen, die wir aus diesem Spiel mitnehmen können.

Christoph Kramer: „Es war eine Niederlage, die vermeidbar war“
Jonas Hofmann: "Wir lassen uns davon aber nicht unterbringen und machen weiter."

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