„Die Enttäuschung ist groß“ - Stimmen zum Spiel

Nach dem 1:2 (0:2) der Fohlen beim VfL Bochum haben wir die Reaktionen von Debütant Jan Olschowsky, Christoph Kramer und Jonas Hofmann sowie den beiden Cheftrainern Daniel Farke und Thomas Letsch gesammelt.

Jan Olschowsky: Es war eine sehr schwierige Aufgabe in diesem emotionalisierten Stadion. Leider sind wir gar nicht gut ins Spiel reingekommen, es war ein bescheidener Start für uns alle. Ich finde aber, dass wir in der zweiten Halbzeit eine gute Reaktion gezeigt haben. Trotzdem hat es am Ende leider nicht gereicht. Die Enttäuschung über diese Niederlage ist jetzt erst einmal groß – denn wenn man spielt, möchte man auch gewinnen. Mit ein bisschen Abstand werde ich mich aber wahrscheinlich dennoch über das Spiel freuen, weil es mein Debüt war. 

Christoph Kramer: Wir waren mutlos und haben uns nicht an den Matchplan gehalten. Viele kleine Szenen waren dafür ausschlaggebend. Wenn du unter Flutlicht in Bochum spielst, ist es immer sehr intensiv. Wir wollten mutig aufspielen und uns so Räume erarbeiten. Das haben wir aber nicht geschafft. Wenn du mutlos spielst und trotzdem versuchst, den Ball zu haben, wird es schwer. Deswegen sind wir auch sehr schnell in Rückstand geraten. Das 2:2 war für mich ein reguläres Tor, auch wenn ich die Borussia-Brille ablege. Da gibt es keine zwei Meinungen. Diese Niederlage wirft uns aber nicht um. Für uns zählt es nun, das Spiel am Freitag zu gewinnen.

Jonas Hofmann: Wir müssen uns heute ankreiden lassen, dass wir in den ersten zwölf Minuten nicht wach genug waren. Da haben wir wenig von dem gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten, auch schon im Spielaufbau. Dadurch mussten wir gezwungenermaßen viele lange Bälle spielen, was eigentlich überhaupt nicht der Plan war. Der VfL Bochum hat das dann auch gut verteidigt. Ich denke, dass der Abwehrspieler von Bochum vor dem vermeintlichen 2:2 ganz normal sein Bein setzen und den Ball wegspielen kann, er trifft ihn nur nicht richtig, deswegen geht er nach links. Dass das eine unkontrollierte Ballaktion sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Trainer Daniel Farke: Ich glaube, dass die Geschichte des Spiels relativ schnell erzählt ist. Bochum hat zur Pause hochverdient 2:0 geführt. Die Gastgeber haben genau das gemacht, wofür sie auch schon in den zurückliegenden Heimspielen standen: Sie haben sehr intensiv, mit hoher Laufbereitschaft, hoher Aggressivität und sehr emotional gespielt. Mit unserer ersten Halbzeit, insbesondere mit den ersten 25 Minuten war ich überhaupt nicht einverstanden. Ich fand uns mutlos, lauffaul und gedanklich überhaupt nicht schnell. In der Spieleröffnung haben wir uns nicht gezeigt und dadurch viel zu viele lange Bälle gespielt. Ein Kompliment gebührt der Mannschaft dennoch für die Reaktion, die sie in der zweiten Halbzeit gezeigt hat. Wir haben dann viel mehr investiert, waren viel mutiger. Wir sind dann auch verdient zum regulären Ausgleich gekommen, der leider nicht gegeben wurde. Ich denke, dass das 2:2 am Ende ein gerechtes Ergebnis gewesen wäre.

Trainer Thomas Letsch (VfL Bochum): Wir waren in der ersten Halbzeit super im Spiel und haben von Anfang an das umgesetzt, was wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten. Wir wollten Gladbach mit seinen spielerischen Qualitäten nicht ins Spiel kommen lassen. Das ist uns sehr gut gelungen. Die frühe Führung war zu dem Zeitpunkt verdient. Mit dem Anfang der zweiten Halbzeit war ich auch zufrieden, leider haben wir dann aber den Fehler gemacht, den Gegner etwas zu sehr einzuladen. Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen, dann kann so ein Spiel auch schon mal kippen. Trotzdem haben wir das Ding heute nach Hause gebracht, natürlich auch mit dem nötigen Quäntchen Glück, aber ohne geht es eben nicht im Fußball.

Christoph Kramer: „Wenn du mutlos spielst und trotzdem versuchst, den Ball zu haben, wird es schwer.“

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