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Das Übergewicht zu spät in Tore umgemünzt

Der Tag danach: Eine (zu) späte Aufholjagd, ein enttäuschter Debütant und eine Englische Woche zum Auftakt – alles Wichtige zum 2:3 (0:2) der Fohlen gegen Bayer 04 Leverkusen.

Die Geschichte des Spiels

„Natürlich sind wir enttäuscht, dass es uns nicht gelungen ist, im ersten Spiel nach der langen Pause direkt wichtige Punkte einzufahren“, unterstrich Cheftrainer Daniel Farke nach dem Schlusspfiff. Dabei hatte seine Mannschaft im Auftaktspiel gegen Bayer Leverkusen nahezu jede Statistik für sich entschieden. 57 Prozent Ballbesitz, 15:13 Torschüsse und 54 Prozent gewonnene Zweikämpfe standen für die Fohlen am Ende zu Buche. Dazu waren die Borussen insgesamt mehr als 122 Kilometer gelaufen. „Leider ist aber die einzige Statistik, die im Fußball zählt, die der geschossenen Tore – und diese haben wir mit 2:3 verloren“, sagte Farke. Denn trotz der spielerischen Dominanz der Fohlen erwiesen sich die Gäste als das zunächst deutlich effizientere Team und gingen durch ihre erste Offensivaktion gleich in Führung. Nachdem Adam Hlozek die Kugel per Flachschuss an den Pfosten gesetzt hatte, staubte Mitchel Bakker ab (21.).

Der Treffer verlieh den Leverkusenern Selbstsicherheit. Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso zog sich daraufhin dennoch weiter zurück und konzentrierte sich vor allem aufs Kontern. So waren es auch zwei schnell vorgetragene Gegenstöße, die der Werkself zu weiteren Treffern durch Amine Adli (43.) und Nadiem Amiri (67.) nutzte. „Leverkusen hat seine Qualität gezeigt, eine hohe Effizienz an den Tag zu legen. Das erste und dritte Tor ist natürlich auch aus unnötigen Ballverlusten von uns entstanden“, sagte Farke und fügte an: „Ich muss meiner Mannschaft aber auch ein großes Kompliment machen für ihre Mentalität. In solchen Spielen kann es auch richtig böse aussehen. Wir haben aber einen guten Weg gefunden, uns step by step zurückzukämpfen.“

So traten die Fohlen auch in der Schlussphase der Partie immer wieder den Weg zum gegnerischen Tor an – und sorgten noch einmal für Spannung. Per Doppelpack brachte der eingewechselte Lars Stindl Borussia innerhalb von nur zehn Minuten auf 2:3 heran (83./90.+3). Für mehr reichte jedoch die Zeit nicht mehr. „In einem etwas verrückten Spiel hätten wir, finde ich, den Ausgleich am Ende noch verdient gehabt. Aber so ist es leider nicht mehr gekommen. Demnach müssen wir diese Niederlage akzeptieren“, resümierte Farke. „Jetzt geht es darum, schnell zu regenerieren, um dann am Mittwoch wieder bereit zu sein.“

Das Medienecho

Kicker: „Zum Abschluss des 16. Bundesliga-Spieltags hat Bayer Leverkusen mit 3:2 bei Borussia Mönchengladbach gewonnen. Während die Werkself mit überfallartigem Umschaltfußball zum Erfolg kam, bissen sich die Gastgeber lange die Zähne aus. Erst ein Joker ließ die Gladbacher Bemühungen konkret werden - für die Wende reichte es allerdings nicht mehr.“

FAZ: „Auch die Tipps von Yann Sommer und ein spätes Aufbäumen von Borussia Mönchengladbach konnten das Debüt von Torwart Jonas Omlin nicht mehr retten. Das 2:3 (0:2) im West-Duell gegen Bayer Leverkusen mit Rückkehrer Florian Wirtz verdarb dem Nachfolger von Sommer im Gladbacher Tor das Bundesliga-Debüt gründlich.“

SZ: „Bayer Leverkusen hat im West-Duell Borussia Mönchengladbachs neuem Stammkeeper Jonas Omlin das Bundesliga-Debüt gründlich verdorben und sich zum Pflichtspielstart im neuen Jahr weiter aus der Abstiegszone geschossen. Den effektiven Tempomachern von Trainer Xabi Alonso gelang am Sonntag beim 3:2 (2:0) in Gladbach der vierte Bundesligasieg in Serie und der sechste Erfolg am Stück gegen die Borussen.“

Der Spieler des Spiels

Lars Stindl: Die Wahl zum „Spieler des Spiels“ in der FohlenApp erwies sich als klare Angelegenheit: Knapp 77 Prozent aller abgegebenen Stimmen entfielen auf Lars Stindl. Der Kapitän der Fohlen hatte nach seiner Einwechslung in der 56. Minute deutlich frischen Wind in die Partie gebracht und mit seinem Doppelpackin der Schlussphasesogar noch einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn aufkeimen lassen. „In so einem Spiel überlegt man, wann er effektiver sein kann. Zu Beginn gegen eine starke Leverkusener Mannschaft, wenn auch viel gegen den Ball zu arbeiten ist, oder wenn der Gegner etwas müde wird und er seine hohe Abschlussqualität und Qualität im letzten Drittel zum Ausdruck bringen kann. Letzteres ist ihm sehr gut gelungen“, lobte Trainer Farke. „Er ist ein brutal wichtiger Spieler für uns.“ Im kommenden Bundesliga-Duell beim FC Augsburg wird der VfL-Coach jedoch auf seinen Kapitän verzichten müssen. Denn kurz vor dem Schlusspfiff sah Stindl die Gelbe Karte – die fünfte der laufenden Spielzeit. Der 34-Jährige ist damit in Augsburg gesperrt. „Das ist unheimlich bitter“, so Farke.

Der Debütant des Spiels

Jonas Omlin: Nur drei Tage nach seinem Wechsel zu Borussia gab Jonas Omlin sein Pflichtspiel-Debüt für die Fohlen. Dieses hatte sich der 29-Jährige allerdings logischerweise anders vorgestellt. „Man erhofft sich, dass man im ersten Spiel direkt mit einem Sieg nach Hause gehen kann. Leider ist es kein Wunschkonzert“, sagte der Keeper nach dem Schlusspfiff. Trainer Farke betonte indes: „Für Jonas war es ein schwieriges Spiel. An den Gegentoren war wenig zu machen, das war natürlich unglücklich für ihn. Ich hätte mir für ihn gewünscht, dass er vielleicht noch einen späten Ausgleich mit den Jungs hätte feiern können. Er ist aber ein guter Junge und wird eine tolle Zukunft bei uns haben.“  

Die Comebacks des Spiels

In Hannes Wolf und Florian Neuhaus feierten gegen Leverkusen gleich zwei Borussen ihr Pflichtspiel-Comeback nach langer Verletzungspause. Wolf kam bereits in der 56. Minute für Nathan Ngoumou in die Partie kam und belebte fortan das Offensivspiel der Fohlen. So steuerte der Österreicher auch die Vorlage zu Stindls Treffer zum 1:3 bei. Florian Neuhaus wurde indes in der 77. Minute eingewechselt und hatte demnach ebenfalls Anteil daran, dass die FohlenElf in der Schlussphase nochmal zurückkam. „Es ist bemerkenswert, dass Flo nach seiner schweren Verletzung schon wieder zurück ist. Für die Startelf war er aber noch kein Thema. Jede Trainingseinheit und jede Spielminute tun ihm jetzt gut. Er muss noch ein bisschen Geduld mitbringen. Aber ich schätze ihn sehr und er wird in der Rückrunde noch viele Einsätze bekommen“, sagte Farke.

Die Tabellensituation

In der Tabelle belegen die Fohlen nach nun 16 Saisonspielen weiterhin mit 22 Punkten den achten Tabellenplatz. Vor Borussia rangieren der VfL Wolfsburg (7. Platz, 26 Punkte) und Borussia Dortmund (6., 28). Durch den Sieg im BORUSSIA-PARK hat sich Bayer Leverkusen bis auf einen Zähler an den VfL herangerobbt, rangiert nun vor dem punktgleichen SV Werder Bremen auf dem neunten Tabellenplatz.   

Der Ausblick

Viel Zeit, die bittere Auftaktniederlage aus den Klamotten zu schütteln, haben die Fohlen nicht. Denn schon am kommenden Mittwoch (20:30 Uhr) gastieren sie zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde beim FC Augsburg. „Ich glaube, dort erwartet uns eine gut verteidigende Mannschaft, die auf Konter lauert. Wir müssen dort gut stehen und die Tore früher schießen“, sagte Jonas Omlin. „Wir müssen das Spiel jetzt gut analysieren, gut regenerieren und dann am Mittwoch probieren, die nächsten drei Punkte einzufahren.“ Mit diesem Programm begonnen haben die Fohlen bereits am heutigen Montagvormittag in Form des Auslaufens bzw. Spielersatztrainings. Am morgigen Dienstag steigt dann bereits das nicht öffentliche Abschlusstraining vor dem Spiel in Augsburg.

Lars Stindl wird Borussia in Augsburg gelbgesperrt fehlen.
Hannes Wolf steuerte nach seiner Einwechslung eine Vorlage bei.
Florian Neuhaus kam in der Schlussphase in die Partie und gab damit sein Comeback nach langer Verletzungspause.

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