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Hofmann: „Der eigene Reifeprozess ist nie vollendet“

Jonas Hofmann hat sich in seinen sieben Jahren bei Borussia vom jungen Neuzugang zum absoluten Führungsspieler entwickelt. Im FohlenEcho-Interview spricht er über die nötigen Qualitäten eines Führungsspielers, seine Vertragsverlängerung und vieles mehr.

Jonas, wenn du von jemanden gefragt würdest, wer aus der FohlenElf für dich Borussia Mönchengladbach verkörpert: Wen würdest du nennen?

Jonas Hofmann: Da fallen mir einige ein. In erster Linie natürlich „Flaco“ und Tony, die beide schon Ewigkeiten im Verein sind. Aber auch Chris Kramer, Lars Stindl oder „Sippi“. Es gibt mittlerweile echt viele Teamkollegen, die schon einige Jahre hier sind. Diese Konstanz in diesem Umfang würde ich als eher selten bezeichnen. Das spricht eindeutig für den Klub.

Bei den genannten Teamkollegen kann ich dir natürlich nicht widersprechen. Aber: Wie würdest du dich selbst einordnen? Du bist immerhin nun auch schon seit mehr als sieben Jahren hier, überschreitest demnächst die Marke von 200 Pflichtspielen für den VfL und hast zuletzt deinen Vertrag noch einmal verlängert. Bist du inzwischen auch eines der Gesichter Borussias?

Hofmann: Wenn man einige Jahre in einem Verein ist, kann man das schon irgendwie sagen. Wobei ich mich jetzt nicht als „Gesicht“ des Vereins bezeichnen würde. Dafür bin ich gar nicht der Typ. Ich bin mit großer Leidenschaft hier und freue mich, für Borussia auf dem Platz zu stehen. Ich versuche stetig, den Klub voranzubringen.

Über die reine Anzahl der Spiele hinaus: Du bist vor allem in den vergangenen zwei, drei Saisons zu einem Führungsspieler gereift. Würdest du das auch so sehen?

Hofmann: Ja, das würde ich schon sagen. Als ich im Januar 2016 zu Borussia kam, hatte ich noch Startschwierigkeiten. Das hat sich vor allem seit Dieter Hecking komplett gewandelt. Als ich regelmäßiger gespielt habe, habe ich mich fußballerisch deutlich weiterentwickelt. Und auch persönlich bin ich gereift.

War das ein schleichender Prozess, dass du mehr und mehr Verantwortung übernommen hast? Oder gab es einen bestimmten Auslöser?

Hofmann: Es ist schon ein längerer Prozess. Wenn du mit der Zeit persönlich und mental reifst, gibt dir das auch etwas fürs Sportliche. Natürlich braucht man auch etwas Glück. Bei mir war es, dass Dieter Hecking gesagt hat: ‚Hey, wir haben da jemanden auf der Bank sitzen, der noch nicht so zum Vorschein gekommen ist.‘ Und dann hat er mich spielen lassen und mir vertraut. Dieses Glück, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein, brauchst du also. Aber: Wenn sich die Tür öffnet, musst du selbst durchgehen. Du musst da sein und deine Chance nutzen.

Was zeichnet für dich einen Führungsspieler aus? Wie kann man Verantwortung fürs Team übernehmen?

Hofmann: Man sollte sich ständig die Frage stellen: Wie können wir uns als Mannschaft verbessern? Was kann ich dazu beitragen, dass wir täglich ein Stück besser werden? Und dann auf dem Platz mit Leistung vorangehen. Von einem Führungsspieler sollte man wissen, was man auf dem Platz bekommt. Das ist das oberste Gebot. In meinem Fall als Offensivspieler lautet die Aufgabe, für Tore und Vorlagen zu sorgen. Darüber hinaus muss man auch mal den Mund aufmachen und seine Meinung sagen, auch wenn es vielleicht mal unangenehm ist. Und man sollte für jüngere Spieler und ihre Fragen da sein.

Wie hat sich der Jonas Hofmann, der im Januar 2016 zu Borussia gekommen ist, denn im Vergleich zum aktuellen Jonas Hofmann verändert?

Hofmann: Neben dem sportlichen Prozess auf dem Platz haben mich auch die Verletzungen über die Jahre reifen lassen. Auch sie sind Teil eines Entwicklungsprozesses. Sie lehren einen mentale Stärke und dass man nie aufgeben darf. Als ich zu Borussia gekommen bin, war ich 23 Jahre alt. In einem solchen Alter denken viele, dass sie schon erwachsen sind und ein gewisses, gefestigtes Weltbild haben. Aber ich glaube, dass man das erst in den späten Zwanzigern so richtig entwickelt. Genaugenommen ist der eigene Reifeprozess nie vollendet. Aber man weiß vielleicht mit Ende Zwanzig oder Anfang Dreißig schon besser, was man eigentlich will.

Du scheinst genau zu wissen, was du willst, als du deinen Vertrag bis 2025 verlängert und dich zum Verein bekannt hast.  Nimm uns mal mit: Wie läuft für dich eine solche Entscheidung ab, ob du einen Vertrag verlängerst oder eben nicht?

Hofmann: Ich führe viele Gespräche, mit meiner Verlobten, der Familie und meinem Berater. Mir ist es wichtig, solche Entscheidungen in Ruhe zu treffen, sich Zeit zu lassen. Ich schlafe auch mal länger darüber und überdenke alles gründlich. Denn für übereilte Entschlüsse sind solche Entscheidungen zu wichtig. Ich behalte im Auge, wie sich mein Gefühl zu einer möglichen Entscheidung entwickelt und ob ich mich damit wohlfühle. Und dann ist es die richtige Entscheidung.

Das komplette Interview lest ihr in der aktuellen Ausgabe des „FohlenEcho – Das Magazin“. Ihr wollt auch regelmäßig das exklusive Mitgliedermagazin des VfL erhalten, dann macht euch Borussia!

Jonas Hofmann mit seinem Labrador Carlos.
Jonas Hofmann im Gespräch mit FohlenEcho-Redakteur Torsten Franken.

Der eigene Reifeprozess ist nie vollendet.

Hofmann

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