#RBLBMG: Stimmen zum Spiel

Nach der 0:3 (0:0)-Niederlage der Fohlen am 24. Bundesliga-Spieltag bei RB leipzig haben wir die Reaktionen von Joe Scally, Christoph Kramer und Jonas Hofmann sowie den beiden Cheftrainern Daniel Farke und Marco Rose eingefangen.

Joe Scally: Das Ergebnis ist frustrierend. Insbesondere in der ersten Halbzeit haben wir das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Wir haben es defensiv sehr gut gemacht und haben einige gute Gelegenheiten kreiert. Im zurückliegenden Spiel gegen Freiburg war es ähnlich: Auch da hatten wir gute Chancen, haben den Ball aber einfach nicht im Tor unterbringen können. Es gilt, weiterzuarbeiten, um dann auch wieder Treffer zu erzielen. Alassane ist ein super Spieler und wir sind sehr froh, ihn in unserer Mannschaft zu haben. Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen.

Christoph Kramer: Heute war auf jeden Fall ein Punkt, wenn nicht sogar drei Punkte für uns drin. Dass wir aber letztlich mit 0:3 nach Hause fahen, obwohl wir eine gute Leistung gezeigt haben, danach fragt im Fußball in zwei Wochen auch niemand mehr. Es ist extrem frustrierend, weil wir ein ordentliches Spiel gemacht haben, aber letztlich ohne Punkte dastehen. Dann stehst du eben auch in der Tabelle dort, wo du stehst. Alassane Plea weiß selbst, dass es keine guten Aktionen von ihm waren, aber als Fußballer hat man leider immer auch mal nicht so gute Aktionen dabei. Ich glaube nicht, dass wir ihn jetzt groß aufbauen oder trösten müssen. Für ihn ist es aber sicherlich ein extrem bitterer Tag gewesen.

Jonas Hofmann: Leipzig hatte viel Ballbesitz, wir standen tief und kompakt, was auch ganz klar der Plan war. Wir wollten über unsere guten Ballgewinne, die wir teilweise hatten, schnell umschalten. So haben wir uns auch gute Chancen herausgespielt, es aber leider verpasst, die Tore zu machen und in Führung zu gehen. Im direkten Gegenzug nach dem vergebenen Elfmeter das 0:1 zu kassieren, war dann sehr bitter. Es ist komisch, nach einer 0:3-Niederlage zu sagen, dass wir ordentlich gespielt haben, trotzdem hat man meiner Meinung nach gesehen, dass wir geackert haben, viel gelaufen sind und uns Chancen erarbeitet, diese aber nicht genutzt haben. Am Freitag geht es für uns zuhause gegen Bremen weiter, da wollen wir wieder versuchen, drei Punkte einzufahren. 

Trainer Daniel Farke: Diese 0:3-Niederlage ist sehr schwer zu akzeptieren, weil wir eine lange Zeit ein wirklich sehr, sehr gutes Auswärtsspiel bei einer Top-Mannschaft gemacht haben. Leipzig hat das Spiel in der ersten Halbzeit mit viel Ballbesitz kontrolliert und viele Standards kreiert. Wir standen unsererseits sehr kompakt und haben eine gute Ordnung gezeigt. Vor der Pause haben wir keine klare Torchance zugelassen und selbst vier große Möglichkeiten gehabt, waren aber leider nicht effektiv genug, diese auch zu nutzen. So hat es sich auch in der zweiten Halbzeit weiterentwickelt – mit der Kopfballchance von Alassane Plea sowie der Elfmetersituation. Wenn du auf diesem Level gegen solche Top-Teams spielst, musst du einfach effektiv sein, um punkten zu können. Aus einem total unnötigen Ballverlust haben wir dann das 0:1 kassiert. Das hat das Momentum des Spiels geändert. Wir haben trotzdem eine gute Reaktion gezeigt und intensiv gedrängt. Leistungsmäßig kann ich meiner Mannschaft kaum einen Vorwurf machen. Aber klar: Wenn du mit 0:3 nach Hause fährst, bist du natürlich enttäuscht und hast auch nicht alles richtig gemacht.

Trainer Marco Rose (RB Leipzig): Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwergetan, so richtig torgefährlich zu werden. Da waren wir zu unsauber in ein paar Situationen. In den Umschaltaktionen mussten wir immer insbesondere auf Marcus Thuram und Jonas Hofmann aufpassen. In der zweiten Halbzeit kann das Spiel in eine Richtung gehen, die es nach dem ersten zähen Durchgang noch schwieriger für uns gemacht hätte. Für uns war es wichtig, dass Janis Blaswich den Elfmeter gehalten hat. Ich hatte das Gefühl, dass danach ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist. Timo Werners Abschluss war dann konsequent und mit Überzeugung, was in der ersten Halbzeit noch gefehlt hatte. Das 3:0 ist vom Ergebnis her hintenraus vielleicht etwas zu hoch, trotzdem war es ein verdienter und wichtiger Sieg für uns.

Jonas Hofmann im Interview nach dem Spiel.

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