#BMGFCU: Stimmen zum Spiel

Nach der 0:1 (0:0)-Niederlage gegen Union Berlin haben sich Julian Weigl, Jonas Hofmann, Jonas Omlin und die beiden Cheftrainer Daniel Farke und Urs Fischer zum Spiel geäußert.

Jonas Omlin: Man hat gesehen, warum Union Berlin eine Spitzenmannschaft ist. Sie machen aus wenig sehr viel. Sie hatten auch nicht die Top-Chancen, aber sie haben eine knallhart ausgenutzt, bei der wir ein bisschen geschlafen haben. Wir hatten zwar viel den Ball in den eigenen Reihen, aber haben nicht viel für uns kreiert. Schlussendlich war es ein typisches Spiel für Union Berlin. Wir hätten uns vielleicht während des Spiels andere Mittel überlegen müssen, vielleicht ein bisschen mehr die Tiefe suchen, was gegen Union sehr schwierig ist.

Jonas Hofmann: Ich finde, die Niederlage war nicht nötig. Wir haben es in der ersten Halbzeit ordentlich gemacht und hatten das Spiel im Griff, auch wenn vorne die letzte Durchschlagskraft gefehlt hat. Wir hatten zwar die eine oder andere gute Kombination, aber man muss Union auch ein Kompliment machen wie effektiv sie verteidigen. In der zweiten Halbzeit waren wir zwischenzeitlich nicht im Spiel. Zum Schluss hatten wir noch ein paar gute Aktionen, aber dann sind wir nicht gut nachgerückt, um mehr Anspielstationen zu haben.

Julian Weigl: Unter dem Strich ist der Sieg für Union Berlin meiner Meinung nach schon verdient, weil sie die gefährlicheren Situationen im Spiel hatten. Wenn man sich die Spielanteile anschaut, verdeutlicht das, dass wir kein schlechtes Spiel gemacht haben. Wir waren dominant und haben den Ball gut bewegt. Allerdings haben wir uns im kompletten Spiel keine ganz klare Torchance herausgespielt. Ich glaube, dass wir teilweise zu langsam gespielt haben und schneller hätten verlagern müssen. Union hat wie immer gut verteidigt, schnell verschoben und die Räume eng gemacht, sodass wir gar nicht in die ganz gefährlichen Räume gekommen sind. Die Berliner haben dann nach vorne ihre Nadelstiche gesetzt. Bei Flanken sind sie unheimlich gefährlich. Die allermeisten Flanken haben wir auch gut verteidigt. Einmal haben wir aber nicht gut genug aufgepasst, dadurch ist dann das Tor gefallen. Unsere Reaktion nach dem Tor war gut, wir haben uns aufgebäumt und haben Gas gegeben.

Trainer Daniel Farke: Union Berlin ist brutal kompakt, es ist tierisch schwierig gegen sie Chancen herauszuspielen. Wir haben lange gebraucht, bis wir in der Lage waren aus viel Ballbesitz heraus etwas zu kreieren. Trotzdem haben wir zu oft den letzten Pass nicht gefunden. Union hat fast fehlerfrei verteidigt und war zudem effektiv in der Chancenverwertung. Wir haben den einen Fehler zu viel gemacht, hatten in der Szene, die zum Gegentreffer geführt hat, nicht genug Druck auf dem Chipball und haben die einfache Tiefe nicht schnell genug verteidigt. Union hat so einen Fehler nicht gemacht. Natürlich sind wir über das Ergebnis enttäuscht.

Trainer Urs Fischer (Union Berlin): Die Mannschaft stand kompakt, wir waren gut organisiert. Das, was Gladbach auszeichnet, haben wir im Griff gehabt. Wir hatten dann auch spielerische Momente und haben zum Glück eine Chance genutzt. Unterm Strich ist es für mich ein verdienter Sieg. Mit hat gefallen, dass wir sehr diszipliniert waren und den Gegner immer wieder stressen konnten. Das ist das Gesicht, das wir jeden Spieltag auf den Platz bekommen wollen.

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