Koné: „Möchte so schnell wie möglich wieder bei 100 Prozent sein“

In Interview spricht Manu Koné über seine Rückkehr auf den Platz, seine bevorzugte Position im Mittelfeld und das bevorstehende Auswärtsspiel beim VfL Bochum.

Manu, du hast am zurückliegenden Wochenende nach langer Verletzungspause im Heimspiel gegen RB Leipzig dein Comeback für Borussia gegeben. Wie hat es sich angefühlt?

Koné: Es war bereits das zweite Mal, dass ich bei Borussia die Saisonvorbereitung verletzungsbedingt verpasst habe und somit erst später eingestiegen bin. Ich habe versucht, direkt auf einem hohen Niveau zu sein und der Mannschaft so gut wie möglich zu helfen. Zu Beginn des Spiels war es für mich etwas schwierig. Im Verlauf der Partie habe ich mich aber gesteigert und konnte zum Glück meine zweite Luft finden. Es war okay. Ich weiß aber auch, dass ich noch nicht bei 100 Prozent bin.

Hättest du damit gerechnet, dass du bei deiner Rückkehr sofort wieder in der Startelf stehst?

Koné: Nein, das hatte ich nicht erwartet. Es war so ziemlich das gleiche Szenario wie in der vergangenen Saison gegen Borussia Dortmund. Ich wusste, dass ich gesundheitlich wieder auf dem Level war, um gegen Leipzig spielen zu können. Ob der Trainer mich zunächst auf die Bank setzt oder direkt in die Startelf beordert, war für mich zweitrangig. Ich wollte in jedem Fall mein Bestes geben.

Du hast fast drei Monate gefehlt. Was glaubst du, wann du wieder bei 100 Prozent bist?

Koné: Das ist schwer zu sagen. Alles, was technisch und spielerisch ist, geht meiner Meinung nach nicht groß verloren. Was fehlt, ist mehr die Power und Spritzigkeit. Aber ich werde im Krafttraining und während der Einheiten auf dem Platz alles dafür tun, meine gewohnten Abläufe so schnell wie möglich zurückzuerlangen, damit ich so schnell wie möglich wieder bei 100 Prozent bin.

Gegen Leipzig hast du etwas offensiver auf der „Acht“ agiert. Sonst bist du meist auf der „Sechs“ zum Einsatz gekommen. Inwieweit unterscheiden sich diese Positionen für dich persönlich und welche präferierst du?

Koné: Im Mittelfeld habe ich eigentlich keine Präferenz. Ich mag es, den Ball zu haben, greife gerne an und verteidige ebenso gerne. Die beiden Positionen sind sehr unterschiedlich. Auf der Sechs muss man vor der Abwehr bleiben, auf der Acht hat man mehr Möglichkeiten, sich offensiv einzubringen. Am Ende muss der Trainer entscheiden, auf welcher Position ich der Mannschaft am besten helfen kann – und ich werde dann alles dafür tun, seine Erwartungen zu erfüllen.

Wie bewertest du insgesamt euren Saisonstart mit den drei Heimniederlagen gegen starke Gegner und den beiden Auswärtsremis?

Koné: Uns war allen bewusst, dass es ein sehr komplizierter Saisonstart für uns wird. Vor allem die Heimspiele gegen Leverkusen, den FC Bayern und RB Leipzig hatten es in sich. Aber in der Bundesliga gibt es generell keine leichten Gegner. Daher arbeiten wir im Training hart daran, besser zu werden.

Gegen RB hat es trotz guter Leistung nicht zum ersten Sieg gereicht. War das Spiel in deinen Augen trotzdem ein Schritt nach vorne?

Koné: Ich bevorzuge es, lieber schlecht zu spielen und zu gewinnen als andersherum. Wir haben mit dem Spiel gegen Leipzig definitiv einen Schritt nach vorne gemacht, weil wir Automatismen zurückgefunden haben. Trotzdem haben wir am Ende verloren, deswegen können wir nicht zufrieden sein. Worüber wir aber sehr froh sind, ist, dass die Fans uns weiter unterstützen und sie uns damit zeigen, dass sie voll hinter uns stehen.

Am Samstag müsst ihr nach Bochum. Trainer Gerardo Seoane sprach gestern von einer speziellen Energie, die dort herrscht. Was meint er damit?

Koné: Es herrscht immer eine ganz besondere Atmosphäre. Die Bochumer haben ein großartiges Publikum und stecken entsprechend viel Energie hinein. Es fühlt sich ein wenig so an, als würden sie ihre Heimspiele zu zwölft bestreiten.

Was müsst ihr auf den Platz bringen, damit es mit dem ersten Saisonsieg klappen könnte?

Koné: Die Bochumer haben einen besonderen Spielstil. Wir kennen sie und wissen, dass es nicht einfach ist, dort zu spielen. Wir werden viel laufen und die Zweikämpfe für uns entscheiden müssen. Um sie zu bezwingen, musst du hungriger sein als sie. Wir haben in dieser Woche viel Videoanalyse betrieben und bereiten uns im Training gut auf den Gegner vor. Wir sind bereit und werden alles dafür tun, Bochum zu besiegen.

Manu Koné lief im Heimspiel gegen Leipzig erstmals in dieser Saison für Borussia auf.
Manu Koné bevorzugt im Mittelfeld keine Position. Er fühlt sich auf der Sechs ebenso wohl wie auf der Acht.

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