Ohne die nötige Genauigkeit und Ruhe

Die Fohlen zeigten sich enttäuscht über das torlose Remis gegen den Tabellenletzten Darmstadt 98 am 21. Bundesliga-Spieltag. Doch gab es auch positive Aspekte wie die Rückkehr von Ko Itakura und Max Wöber.

Die erste dicke Gelegenheit der Partie hatte Franck Honorat nach einer guten Viertelstunde. Nach Zuspiel von Robin Hack zog der Franzose in den Strafraum, setzte die Kugel dann aber rechts am Tor vorbei. Auch Jordan, der später ebenso wie Hack verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, hätte in der ersten Halbzeit auf 1:0 für die Fohlen stellen können, wuchtete einen Abpraller jedoch über den Kasten der Gäste. Die größte Tormöglichkeit des zweiten Durchgangs verbuchte der eingewechselte Patrick Herrmann, der einen Querpass von Nathan Ngoumou mit dem langen Bein am Fünfer nur ganz knapp verpasste.

„Über das gesamte Spiel gesehen hatten wir genügend Situationen, in denen wir ein Tor hätten erzielen können. Man kann ein Spiel gewinnen mit deutlich weniger Abschlüssen als wir sie hatten“, sagte Cheftrainer Gerardo Seoane auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Insgesamt waren es 22 Torschüsse, die nach Abpfiff für die Mannschaft des 45-Jährigen zu Buche standen. Der Expected Goals-Wert lag am Ende bei 2,16. Und dennoch blieb den Fohlen ein Treffer gegen die „Lilien“ verwehrt. „Uns haben die Genauigkeit und die Ruhe vor der letzten Entscheidung gefehlt. Vor allem im Ballbesitz haben wir in der ersten Halbzeit auch etwas unsauber gespielt, waren unsauber in den Positionen und unsauber in der technischen Ausführung. Wir waren zu wenig zielstrebig, zu wenig flüssig und damit auch nicht effizient genug“, unterstrich Seoane.

Zum dritten Mal ohne Gegentreffer

Defensiv aber zeigte sich seine Mannschaft fokussiert und leidenschaftlich und ließ zum dritten Mal in dieser Saison keinen Gegentreffer zu. „Positiv ist, dass wir zu Null gespielt haben“, sagte der Coach. Und Borussias Geschäftsführer Sport Roland Virkus betonte: „Den Fokus auf die Defensive bekommen wir inzwischen ganz gut hin. Das ist aber ein schmaler Grat. Es kommt auch auf die richtige Balance zwischen Defensivarbeit und Offensive an.“

Dazu, dass die Fohlen hinten kaum etwas zuließen und die Gäste aus Darmstadt nahezu ausschließlich durch Konter vor das Tor der Fohlen kamen, trugen auch zwei Rückkehrer bei. Sowohl Max Wöber nach einem Infekt als auch Ko Itakura nach seiner Teilnahme am Asien-Cup und vorheriger Verletzung kehrten in die Startelf zurück und bildeten gemeinsam mit Nico Elvedi die Dreierkette. Und beide gaben ein gelungenes Comeback. Itakura beispielsweise konnte am Ende 95 Ballaktionen und damit die meisten aller Akteure auf dem Platz vorweisen.

Dreierkette mit drei robusten Innenverteidigern

„Ko hat fast vier Monate nicht bei uns gespielt. Obwohl er seine Einsätze beim Asien-Cup hatte, konnte man nicht erwarten, dass er direkt wieder den gleichen Einfluss auf unser Spiel hat, wie zuvor. Trotzdem hat er viele Situationen gut gelesen, hat gut die Tiefe gesichert. Er hat einfach diese Intelligenz, Situationen zu lesen“, attestierte Seoane dem Japaner. „Max hat inzwischen wieder zwei Wochen mittrainiert, auch wenn diese Woche aufgrund des kurzfristig abgesagten Pokalspiels etwas speziell war mit wenig Training. Wir hatten entschieden, dass wir in einer Dreierkette spielen wollen mit drei robusten Innenverteidigern.“

Zusammenfassend sagte Seoane: „Darüber, dass wir aus unseren Möglichkeiten nicht mehr rausgeholt haben, sind wir enttäuscht. Den Punkt nehmen wir mit, werden aber versuchen, es beim nächsten Mal definitiv besser zu machen.“

Ko Itakura kehrte in die Startelf der Fohlen zurück.
Jordan hatte im ersten Durchgang eine Riesenmöglichkeit auf den Führungstreffer und musste wenig später verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

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