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Bernd Rupp

Der Aufsteiger

Bernd R
Bernd Rupp (m.) .

Bernd Rupp gehörte 1965 zu der Borussen-Elf, die nach dem Meistertitel in der Regionalliga West auch die Aufstiegsrunde erfolgreich spielte und in die Bundesliga aufstieg. Ein wenig unglücklich war für ihn jedoch, dass er bei keiner Meisterschaft des VfL später dabei sein sollte. 1967 wechselte Rupp nach Bremen, und verpasste so die ersten beiden Titelgewinne. Als ihn Hennes Weisweiler 1972 aus Köln, wohin Rupp zwischenzeitlich gewechselt war, wieder an den Bökelberg zurückholte, blieb er nur zwei Jahre. Dann nahm er das Angebot an, in Wiesbaden die Generalagentur einer Versicherung zu eröffnen. Die drei weiteren Meistertitel folgten 1975 bis 1977 – wieder ohne Rupp.

Immerhin war es Bernd Rupp, der 1964 aus Wiesbaden nach Mönchengladbach gekommen war, in seiner zweiten „Phase“ bei Borussia den einzigen Titel seiner Karriere zu gewinnen. 1973 besiegte er mit Borussia im Finale des DFB-Pokals ausgerechnet seinen vormaligen Verein, den 1. FC Köln. Kurz nach dem Aufstieg in die Bundesliga war es Rupp innerhalb eines Jahres gelungen, sich zweimal als vierfacher Torschütze zu präsentieren: Beim 5:1 im DFB-Pokal gegen Opel Rüsselsheim traf er ebenso viermal wie knapp ein Jahr später beim 11:0-Kantersieg gegen den FC Schalke 04.

Debütierte in der Nationalelf gemeinsam mit Gerd Müller

Die Länderspiel-Karriere des Bernd Rupp war hingegen nur von kurzer Dauer. Am 12. Oktober 1966 debütierte er in der Türkei beim 2:0-Erfolg Deutschlands gemeinsam mit Gerd Müller. Rupp schoss ein Tor, der „Bomber der Nation“ ging leer aus. „Der Gerd ist dann ja noch öfter eingesetzt worden – im Gegensatz zu mir“, erzählt der Borusse. Sein erstes Länderspiel war trotz des Torerfolges auch sein letztes. Über die verpassten Meistertitel bei Borussia ärgert er sich allerdings mehr. „Zwei Jahre hätte ich sicher noch spielen können“, glaubt er mit dem Blick zurück. Heute lebt Rupp in Wiesbaden und genießt seinen wohlverdienten Ruhestand.

(Stand: August 2014)

Statistik

Alle statistischen Daten zu Borussias deutschen Nationalspielern, aber auch zu allen anderen VfL-Akteuren in der Vereinsgeschichte (ab Bundesliga) gibt es in unserer ausführlichen VfL-Statistik.

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